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Accenture, Karriere-Workshop, Kronberg, Frauen, Susanne (Quelle: sxc.hu/biewoef)

Accenture, Karriere-Workshop, Kronberg, Frauen, Susanne (Quelle: sxc.hu/biewoef)

Titel und Thema der Veranstaltung

 Accenture-Karriere-Workshop für Frauen: "Richtig bewerben! Strategien, Umsetzung, Analyse"
 

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung

 Der ganztägige Workshop begann am 5. Juni um 10 Uhr auf dem "Campus Kronberg".
 

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

 Der Tag wurde organisiert und moderiert von Eva Egenberger (Consultant, Talent & Organization Performance). Von der Studienanfängerin über die Bachelor-Absolventin bis zur Promovendin besuchten zwölf Akademikerinnen aller Fächer den Workshop. Unsere kleine Gruppe wurde von fünf Accenture-Beraterinnen aus verschiedenen Unternehmensbereichen betreut. Am Nachmittag ergänzten dann zwei männliche Kollegen die Runde.
 

Warum gibt es so wenige Frauen in der Beratung?

 Es gibt weltweit rund 3,3 Milliarden Frauen. Nur wenige davon arbeiten in der Beratung. Warum entscheiden sich so wenige für diesen Beruf? Die Frauen wollen, könnten und möchten doch so viel. Trotzdem scheint ihnen das Selbstvertrauen zu fehlen, ihre Ambitionen in die Praxis umzusetzen. Oder ist das nur ein Vorurteil? Das war eine von vielen Fragen, die mich zur Bewerbung für den Workshop motiviert hat. Als angehende Kommunikationswissenschaftlerin war ich außerdem auf Tipps zur Bewerbung von einer der führenden Unternehmensberatungen gespannt. Die Arbeit in einer Strategieberatung reizt mich als Bachelor-Absolventin.
 

Richtig bewerben - aber wie?

 Der Klassiker zuerst: In einer Minute musste sich jede Teilnehmerin vorstellen. Danach folgte die Vorstellungsrunde der Accenture-Beraterinnen. Ein Kick-Off mit großem Lerneffekt, denn es gibt Tricks in der erfolgreichen Selbstdarstellung, die uns allen unbekannt waren. Danach schilderten wir unsere Erwartungen an den Tag und an den idealen Arbeitgeber - wir Frauen hatten viele. In Brainstormings sammelten wir Ideen und Stereotypen, diskutierten sie und suchten nach Wegen, die gewonnenen Erkenntnisse für unsere Bewerbungen zu nutzen. Nach dem Mittagessen begaben wir uns auf einen gemeinsamen Verdauungsspaziergang. Dabei gab es eine Führung durch das Gebäude und eine kurze Unternehmenspräsentation.
 

Bewerbungsmappe toll - und nun?

 Im Laufe des Nachmittags bekamen wir die Möglichkeit, unsere Bewerbungsmappen prüfen zu lassen. Doch eine gelungene Bewerbungsmappe ist nur die halbe Miete. Deshalb trainierten wir außerdem in einem simulierten Vorstellungsgespräch ein Interview. Mit Hilfe von Rollenspielen analysierten wir verschiedene Führungsstile und überlegten, welche Faktoren erfolgsentscheidend sind. Das Bewusstsein für die unterschiedlichen Verhaltensmuster von Männern und Frauen ist oft der Schlüssel für ein erfolgreiches (Bewerbungs-)Gespräch.
 

Humor vereint

 Der Workshop übertraf meine Erwartungen. Auch für mein Studienfach habe ich viel über die Kommunikation im Bewerbungsgespräch gelernt. Mein Fazit ist, dass die IT- und Beratungsunternehmen Frauen mit Fachwissen und Selbstbewusstsein gerne sehen. Männer und Frauen haben einen differenzierten Bewerbungsstil und kommunizieren anders. Das ist auch gut so. Was haben wir aber trotzdem alle gemeinsam? Wir lachen gerne - vor allem über die vorhandenen Stereotypen. Mit dem Bewusstsein, dass es verschiedene Herangehensweisen gibt, haben wir viel voneinander gelernt.

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