Partner von:

Von Frauen für Frauen

 

Zeitraum und Ort
 Der Karriereworkshop mit einem anschließenden "Get Together" fand am 29. Juni 2007 von 11-19 Uhr in der Firmenzentrale von Accenture in Kronberg statt.
 

Titel und Thema der Veranstaltung
 Karriereworkshop für Frauen: "Richtig bewerben! Strategien, Umsetzung, Analyse."
 

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
 Insgesamt nahmen am Workshop sechs Beraterinnen und zwölf Studentinnen teil. Unternehmensvertreterinnen: Catrin Hinkel (Senior Executive Communication & High Tech, ASG Human Capital & Diversity Lead), Susanne Schlossmacher (Manager Systems Integration & Technology), Kirsten Weniger (Manager Systems Integration & Technology), Karin Mayr (Analyst Global Service Line), Karin Bächle (Analyst Global Service Line) und Eva Egenberger (Analyst Systems Integration & Technology).
 

Warum ich mich für die Teilnahme entschied
 Meine Motivation war, durch den Workshop das Unternehmen Accenture besser kennen zu lernen und hilfreiche Ansätze zu finden, um in Bewerbungsgesprächen gut über die Runden zu kommen, zu überzeugen und Assessment-Center- Auswahlverfahren zu bestehen.
 

Wie die Veranstaltung ablief
 Nach einer kurzen Vorstellungsrunde präsentierten uns die Organisatoren die Agenda für den Tag. Sie forderten uns auf, unsere Erwartungen an diesen Workshop zu beschreiben.
 Eine Präsentation leitete die Veranstaltung ein, die über die Unterschiede im Berufsleben von Frauen und Männern informierte. Danach folgte eine kleine Diskussion. Hierbei wurde deutlich, dass Theorie und Praxis gerade in Bezug auf die Chancengleichheit der Geschlechter weit voneinander entfernt liegen. Eine aktuelle Studie von Accenture mit Führungskräften aus verschiedenen Ländern belegt, dass sowohl Männer als auch Frauen die Eigenschaft "weiblich" oft als Karrierebremse sehen. Nicht wenige Frauen fühlen sich benachteiligt und in ihren Aufstiegschancen beeinträchtigt, was oft auf die fehlende Flexibilität zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie zurückzuführen ist.
 

Weibliches Selbstverständnis
 Die Studie zeigt außerdem, dass das Selbstverständnis der Frauen von der eigenen Karriere oft ein anderes ist als das ihrer männlichen Kollegen. Das erschwert den Frauen den Berufsweg zusätzlich. So bringen sie im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen ihre Karriereambitionen oftmals weniger zum Ausdruck und sind weniger selbstbewusst in der Karriereplanung. Außerdem stellen veraltete Rollenmodelle nach wie vor eine Herausforderung für Frauen dar, was sich bei Vertragsverhandlungen mit männlichen Kunden erschwerend auswirken kann.
 Nach diesem eher theoretischen Teil folgte das Mittagessen, bei dem uns die Accenture Mitarbeiterinnen begleiteten.
 

Rollenspiel und Diskussionen
 Der zweite Teil des Workshops wurde zum größten Teil durch Rollenspiele und Gruppendiskussionen ausgefüllt. Diese sind oftmals Teil von Assessment-Center-Verfahren. Während des Rollenspiels "Job-Interview" hatten wir die Chance, in ungezwungener Atmosphäre Vorstellungsgespräche zu üben und bekamen hilfreiches Feedback von den Mitarbeiterinnen. Abschließend gab es spannende Gruppendiskussionen mit den Themen "Frauen und Karriere", die wir in zwei Gruppen zu je sechs Teilnehmerinnen führten.
 

Weibliche Selbsterkenntnis
 Eine Selbstanalyse diente vor allem der Erkenntnis der eigenen Stärken und Schwächen. Wir alle sahen das rückblickend als einen der wichtigsten Punkte des Workshops. Auch bekamen wir nützliche Tipps, wie wir mit Stärken und Schwächen während eines Vorstellungsgesprächs umgehen können. Während einer kleinen Pause machten wir einen Rundgang durch die Firmenzentrale am Campus Kronberg.
 

Förderung der Frauen
 Mitarbeiter von Accenture stellten uns das Unternehmen als Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister vor.
 Einstiegs- und Entwicklungsperspektiven bei Accenture standen ebenso im Vodergrund, wie das Engagement der Mitarbeiterinnen zur Förderung von Frauen innerhalb des Unternehmens. Unterschiedlichste Initiativen und Veranstaltungen bieten den Mitarbeiterinnen so die Plattform, auch über flexible Arbeitszeitmodelle und andere Lösungen auf dem Weg zur Work-Life-Balance ihre Karrieremöglichkeiten zu verbessern. Neben Aktivitäten nur für Frauen kann sich jeder in gemeinnützigen Projekten der Accenture-Stiftung engagieren.
 Abschließend kamen wir auf unsere Erwartungen zurück, die wir am Anfang über den Ablauf des Workshops formuliert hatten. Diese Erwartungshaltung verglichen wir mit dem Ablauf und klärten offene Fragen. Der Tag klang gegen 19 Uhr mit einem "Get Together" in der Firmenzentrale aus, wo wir erneut mit den Beraterinnen persönlich sprechen konnten.
 

Wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
 Die Veranstaltung empfiehlt sich für alle Studentinnen, die das Unternehmen Accenture kennenlernen möchten und/oder sich im Umgang mit den gängigen Auswahlverfahren unsicher fühlen.
 

Mein persönliches Fazit
 Das Programm war rundum gelungen. Die Betreuung durch die Mitarbeiterinnen von Accenture vor, während und nach dem Workshop war sehr gut. Auch die herzliche und ungezwungene Atmosphäre muss ich äußerst positiv hervorheben. Der hervorragend organisierte Workshop bot viele interessante und vor allem hilfreiche Informationen und Übungen für den Bewerbungsprozess. Zudem hatten wir eine einmalige Gelegenheit, Accenture sehr nah kennen zu lernen. Die Mitarbeiterinnen begleiteten uns während des ganzen Tages und hatten jederzeit ein offenes Ohr für Fragen. Der Workshop hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, was vor allem dem freiwilligen Engagement der Beraterinnen zu verdanken ist, die sich sehr viel Zeit für uns genommen hatten.

nach oben

Hol dir Karriere-Infos,

Jobs und Events

regelmäßig in dein Postfach

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.