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Consulting ganz menschlich

Bei vorweihnachtlicher Stimmung mit Plätzchen, Stollen und Kuchen hatten zehn e-fellows die Chance, das Unternehmen Accenture zu treffen. Als "Event-Hopperin" fand ich es besonders schön, bekannte e-fellows wieder zu sehen und neue kennen zu lernen, mit denen ich dann in "Find-a-fellow" in Kontakt bleiben kann. Wir erhielten Antworten, die eine gewöhnliche Unternehmenshomepage nicht immer gibt. Unseren Fragen stellten sich Marcus Reif, der bei Accenture für die Partnerschaft mit e-fellows.net verantwortlich ist und Susanne Menck, Senior Manager Human Performance im Geschäftsfeld Resources und Mentorin bei e-fellows.net. Beide waren sehr sympathisch und engagiert und beantworteten sogar die kritische Frage nach dem Gehalt offen.
 

Weltweit vertreten
 Ehemals als Andersen Consulting bekannt, gab sich das Unternehmen im Jahr 2000 einen neuen Namen – Accenture. Heute arbeiten 123.000 Mitarbeiter in 110 Büros in 48 Ländern für den Management-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind es 4.000 Mitarbeiter in sechs Büros. Das Düsseldorfer Büro ist sehr beeindruckend, besonders wenn die Wände ihre Farbe wechseln! Accenture bietet sowohl Strategieberatung als auch Geschäftsprozessentwicklung, Systemintegration und IT-Implementierung an. Die Kunden kommen aus so unterschiedlichen Bereichen wie Products, Financial Services, Post & Public Services, Resources sowie Communication & High-Tech.
 

Veränderungen in der Beratungsbranche
 Heute bieten Professional-Services-Unternehmen ein breites Portfolio ähnlicher und aufeinander abgestimmter Dienstleistungen an. In Zukunft wird es jedoch viele Spezialisten innerhalb bestimmter Kompetenzbereiche, wie beispielsweise Strategieberatung oder Outsourcing geben. Manche Unternehmen werden dennoch integrierte Services anbieten. In diesem Bereich ist Accenture bereits heute gut positioniert. Frau Menck stellte uns im zweiten Teil der Veranstaltung zwei Projektbeispiele vor, die die umfassende und kompetenzübergreifende Ausrichtung demonstrierten: die Analyse und das Umsetzungskonzept einer Ausgliederung sowie die Erstellung eines Konzepts und Pflichtenhefts für das Personalcontrolling. Sie zeigte, wie komplex Projekte sein können, und welche vielfältigen Aufgaben Mitarbeiter bearbeiten. Dabei konnte man deutlich heraushören, dass ihr die Arbeit bei Accenture großen Spaß macht.
 

Einstieg und Aufstieg – von Fach- zu Führungskräften
 Der Einstieg bei Accenture ist sowohl durch ein Praktikum oder die Teilnahme an dem Traineeprogramm "Accenture SAP Jump Start", als auch durch Direkteinstieg nach dem Studium oder mit Berufserfahrung in den genannten Bereichen möglich. In einem strukturierten Bewerbungsprozess, der den Berateralltag simuliert, werden Fallstudien gelöst und präsentiert. Wichtig sind dabei nicht allein gute Noten, sondern die Persönlichkeit der Bewerber, die Fähigkeit, mit Zahlen umzugehen und eine gewisse Affinität zur Informationstechnologie.
 Nach einer erfolgreichen Bewerbung ermöglichen flache Hierarchien einen leistungsbezogenen Aufstieg. Sofern man sich beweisen kann, erfolgt nach einer zwei bis drei-jährigen Tätigkeit als Analyst die Beförderung zum Consultant mit Teamverantwortung. Als Manager übernimmt man die Verantwortung für komplette Projekte, als Senior Manager und daraufhin als Senior Executive die Gesamtverantwortung für Kunden. Dementsprechend wird der Fokus nach einer anfänglichen Spezialisierung in einer bestimmten Industrie später wieder breiter. Trotz des für die Branche üblichen Up-or-Out-Prinzips gebe es kein Ellbogendenken. Accenture ist damit eine sehr menschliche Unternehmensberatung.
 

Mitarbeiter vielfach gefördert
 Zusammen mit internationalen Teams an spannenden und herausfordernden Aufgaben zu arbeiten und ein gezieltes Karrieremanagement zu betreiben - das ist möglich. Neben kontinuierlicher Weiterbildung durch Selbststudium und bedarfsgerechten Trainings werden die Mitarbeiter durch Programme wie Mentoring und Counseling gefördert. Kontakte mit anderen Mitarbeitern werden bei so genannten "Community-Meetings" gefördert. Weiterhin locken Sabbaticals und, sofern man nicht in der Strategieberatung beschäftigt ist, bei einer attraktiven Grundvergütung Überstundenausgleich und flexible Arbeitszeiten. Es ist beispielsweise nicht unbedingt üblich, auch am Wochenende zu arbeiten.
 

Zukunftsplanung beim Imbiss
 Den Abschluss der Veranstaltung stellte ein Imbiss dar. Dabei hatten wir Gelegenheit, weiter Fragen zu Tätigkeitsbereichen und Bewerbungsmodalitäten zu stellen. Der Eine oder Andere erörterte konkrete Einstiegsoptionen. Ich persönlich bin mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren und habe mich gefreut, ein Unternehmen kennen gelernt zu haben, bei dem ich mir einen beruflichen Einstieg sehr gut vorstellen kann. Allen Stipendiaten, die bisher nicht an Face-to-Face teilgenommen haben, möchte ich empfehlen, diese besondere Art des Recruitings auszuprobieren und andere e-fellows kennen zu lernen, die sich für die gleiche Tätigkeit interessieren.

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