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In europäischen Programmen China kennenlernen

Wesentlich jünger ist die 1991 gegründete Hong Kong University of Science and Technology, kurz HKUST, deren Campus in der Clear Water Bay im Osten Hongkongs liegt. Jährlich beginnen rund 120 Studenten aus aller Welt dort mit dem MBA-Programm, das sich in zwölf oder 16 Monaten absolvieren lässt. Asien sei der zweitwichtigste Markt für deutsche Firmen, betont Pauline Cheung, zuständig für die MBA Programme an der HKUST Business School. "Wir haben nicht nur Deutsche, die nach dem MBA nach Asien wechseln, sondern auch einige, die nach Europa zurückgehen und dort für den asiatischen Markt zuständig sind."

In europäischen Programmen China kennenlernen

Auch wer nicht gleich seinen ganzen MBA in China absolvieren möchte, findet zahlreiche Angebote mit China-Bezug. So kann man beim neuen einjährigen "MBA in International Management" an der ESCP Europe den Studienort wechseln und dabei nicht nur an den sechs Standorten der ESCP in Berlin, London, Madrid, Paris, Turin und Warschau studieren, sondern auch an der Beijing Foreign Studies University.

Und nicht zuletzt bieten viele MBA-Programme ihren Studenten Studientrips nach China an. So gibt es beim MBA an der WHU – Otto Beisheim School of Management ein einwöchiges Modul an der CEIBS, in dem die Studenten Geschäftschancen und Herausforderungen in China kennenlernen. Das Programm besteht aus Vorlesungen von CEIBS-Professoren sowie Firmenbesichtigungen und einem Projekt, bei dem die Studenten im Team eine Aufgabe bearbeiten müssen.

China-Erfahrungen sind heute in vielen Branchen ein Plus, auch wenn man später nicht unbedingt in dem Land arbeiten möchte. Plant man eine Karriere vor Ort, brauche man dafür häufig bereits Arbeitserfahrung in China und müsse vor allem die Sprache sehr gut beherrschen, erklärt Michael Maeder, Partner bei der Personalberatung Ward Howell International in Shanghai. Zudem gebe es inzwischen viele Chinesen mit einem MBA-Abschluss von einer renommierten Business School. Die Konkurrenz wird also größer.  

Worauf du beim MBA in China achten solltest:

  • Hongkong oder Festland China?
    Hongkong ist internationales Finanzzentrum mit einer liberalen Wirtschaftspolitik und Sitz vieler westlicher Konzerne. Auf dem Festland ticken die Uhren anders, der Kulturschock ist größer.
  • Akkreditierung
    Die internationale Akkreditierung der Schule durch AACSB und EQUIS gilt als wichtiges Qualitätsmerkmal.
  • Internationalität
    Ein MBA-Studium lebt stark vom Austausch der Studenten untereinander. Je internationaler die Zusammensetzung der Studenten und Professoren, desto besser.
  • Kontakte zu Unternehmen
    Gute Netzwerke sind in China das A und O. Ein Vorteil ist daher ein großes Alumni-Netzwerk.
  • Sprache
    Ohne Sprachkenntnisse kommt man in China nicht weit. Ein Sprachkurs während des Studiums ist daher Pflicht.
  • FT-Ranking 2017: Das Global MBA Ranking der Financial Times liefert einen Vergleich aller MBA-Programm weltweit.
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Auf der Suche nach einem passenden MBA-Programm können auch international anerkannte Rankings helfen – hier findest du die aktuellen Platzierungen.

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