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Wie tickt die Geschäftswelt in Asien?

HKUST Campus (Quelle: HKUST)

Quelle: HKUST

Der MBA an der Hong Kong University of Science and Technology (HKUST) gehört laut Financial Times zu den besten Programmen in Asien. Wer hier studiert, bekommt einen fundierten Einblick in die asiatische - und vor allem die chinesische - Wirtschaftswelt. In fünf Vertiefungen können die Studenten sich auf ihren Wunschberuf spezialisieren, ein Auslandssemester und ein optionales Praktikum runden das Profil ab.

Die HKUST wurde 1991 gegründet und gehört damit zu den jüngsten Hochschulen in Hongkong. Die Idee der Gründer war es, eine Universität aufzubauen, deren Absolventen - Manager, Ingenieure, Unternehmer und Wissenschaftler - mit ihrer Arbeit und Forschung Hongkongs Wirtschaft voranbringen. Doch schon längst erstreckt sich der Wirkungskreis der Hochschule nicht mehr nur auf die Metropol-Region im Süden Chinas: Absolventen der HKUST arbeiten überall auf der Welt.

In den letzten Jahren hat sich die HKUST zu einer der führenden Universitäten in der Region entwickelt: Seit 2012 liegt sie sie im QS-University-Ranking für Asien auf Platz eins und auch die Financial Times bezeichnete sie schon als "eine der höchst angesehenen Business Schools in Asien".

Wirtschaftsgrundlagen und China-Fokus

Der MBA an der HKUST Business School ermöglicht es den Studenten, sich in einem General-Management-Studium auf China zu spezialisieren. Damit ist das Programm besonders geeignet für Teilnehmer, die nach ihrem Abschluss in der Region arbeiten möchten, oder bei Unternehmen einsteigen, die viele asiatische Geschäftspartner haben. Im Pflichtkurs "Doing Business in China" lernen sie, welche Herausforderungen ihnen in China begegnen und wie sie damit umgehen können.

Wer dieses Wissen weiter vertiefen möchte, wählt anschließend den Career Track "General Management in China" - neben Finance, Marketing, Entrepreneurship und Consulting/Strategic Management eine der fünf möglichen Vertiefungen. Dann besuchen die Studenten Kurse über Chinas Außenpolitik, seine Finanzmärkte und das Zusammenspiel der chinesischen und globalen Wirtschaft. Außerdem unternehmen sie Exkursionen, zum Beispiel nach Schanghai, Peking, Japan, Taiwan, Indien oder Saudiarabien.

Vorbereiten auf den Berufseinstieg in China

Damit die Studenten nicht nur fachlich fit sind, sondern auch das nötige Handwerkszeug für Bewerbung und Beruf haben, ergänzen zahlreiche Trainings und Coachings den MBA-Stundenplan. Zum Beispiel das Seminar "Enhancing Professional Skills": Dort lernen die Teilnehmer von Profis aus der Beratung oder dem Marketing, wie man gute Präsentationen hält, Zahlen und Fakten richtig aufbereitet oder im Elevator Pitch überzeugt. Anschließend können die Studenten - gesponsert von der HKUST - an Business-Plan-Wettbewerben überall auf der Welt teilnehmen und sich dort mit Teilnehmern anderer MBA-Programme messen. Zusätzlich bietet das Career Center der HKUST regelmäßig Bewerbungs-Workshops an, organisiert Events mit Firmen oder leitet die Lebensläufe von Studenten an Unternehmen weiter.

Ein Programmteilnehmer im Gespräch

Was haben Sie vor Ihrem MBA gemacht?

Ich habe Biologie in Jena, Berlin und Tianjin studiert und nach meinem Abschluss kurze Zeit in der Forschung gearbeitet. Dann bin ich als Berater bei McKinsey eingestiegen und war dort in den Büros in Berlin und später in Wien.

Weshalb haben Sie entschieden, einen MBA zu machen?

Bei McKinsey gibt es die Möglichkeit, zwei Jahre zu arbeiten und dann im sogenannten „Leave“ einen MBA zu machen oder zu promovieren. Da ich Biologe bin und schon geforscht habe, war mir eine Management-Ausbildung wichtiger als der Doktortitel. Ein MBA ist außerdem eine gute Möglichkeit, der Karriere eine neue Richtung zu geben. Ich wollte mich mittelfristig nach Asien orientieren, wo ich während meines Studiums schon eineinhalb Jahre verbracht habe. Asien ist wahrscheinlich im Moment die aufstrebendste Region und verändert sich so schnell. Diese Entwicklung wollte ich nicht nur aus nächster Nähe verfolgen, sondern auch daran teilhaben. Deshalb fand ich es sinnvoll, mir ein MBA-Programm in Asien zu suchen.

Weshalb haben Sie sich für das MBA-Programm an der HKUST entschieden?

Mich hat das Profil einfach überzeugt. Der MBA an der HKUST ist eines der internationalsten Programme, die es auf der Welt gibt, und hat gleichzeitig einen starken Asienfokus.

Wie macht sich diese Ausrichtung im Studium konkret bemerkbar?

In meinem Jahrgang waren wir etwa 120 Studenten aus 30 verschiedenen Ländern. Auch viele Professoren kamen aus dem Ausland. Der Asienfokus macht sich vor allem in den Fallstudien bemerkbar, die im Studium bearbeitet werden: Etwa 30 bis 50 Prozent davon haben einen Bezug zu Asien. Viele haben mit China zu tun, aber wir hatten auch Beispiele aus Japan, Korea oder Südostasien. Außerdem werden fast alle Wahlfächer von Professionals unterrichtet, die früher zum Beispiel als Asien-Verantwortliche in einem großen Unternehmen gearbeitet haben.

Was hat Ihnen im Studium am besten gefallen?

Es hat mir immer großen Spaß gemacht, wenn wir im Team gearbeitet haben. Die Uni fördert das sehr stark und stellte manchmal auch die Gruppen selbst zusammen, so dass viele Nationen aufeinandertreffen. Das machte es natürlich besonders interessant, sowohl fachlich als auch menschlich, weil man so viel über andere Kulturen gelernt hat.

Sehr gut fand ich auch den Austausch mit den Dozenten aus der Praxis. Von ihnen habe ich viele Dinge gelernt, die ich hilfreich finde für meine tägliche Arbeit. Zum Beispiel die Art und Weise, wie man hier in China mit Leuten redet und verhandelt.

Was möchten Sie zukünftigen Bewerbern mit auf den Weg geben?

Man sollte sich darüber im Klaren sein, warum man den MBA machen will. Dann kann man das Programm auswählen, von dem man am meisten profitiert.

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