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Deutsch-spanischer Doppelabschluss

Global Executive MBA Abschluss HHL EADA (Quelle: HHL)

Quelle: HHL

Die Business Schools HHL und EADA bieten gemeinsam einen Global Executive MBA an. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf dem Dialog zwischen nord- und südeuropäischen Wirtschaftswelten kombiniert mit Einblicken in die Ökonomien der BRIC-Staaten (Brasilien, China und Indien). Das Programm dauert 21 Monate und ist auf die flexiblen Bedürfnisse der Berufstätigen ausgerichtet.

Das Programm wird von der HHL Leipzig Graduate School of Management in Kooperation mit der renommierten spanischen Business School EADA aus Barcelona angeboten. Es ist das bisher erste und einzige deutsch-spanische Programm.

Die Kurse finden in insgesamt acht Wochenmodulen statt, die auf 21 Monate verteilt sind. Die Dozenten kombinieren den theoretischen Teil des Studiums mit Praxisprojekten, Fallstudien und Unternehmensbesuchen. Gerade auch dieser "learning-by-doing"-Ansatz sorgt dafür, dass die Teilnehmer ihre Management-Kompetenzen erproben und ausbauen. Das Programm wird komplett auf Englisch unterrichtet und richtet sich an Manager mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung. Während der gesamten Zeit werden die Teilnehmer durch ein Team von Executive Coaches begleitet.

Aus der Praxis lernen

Die beiden Business Schools haben einen eigenen Ansatz entwickelt, um das Lernen praxisorientiert zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei Unternehmen im internationalen Kontext und die Anforderungen an Mitarbeiter: diese sollen Reflexionsvermögen mitbringen, Änderungsprozesse anstoßen und umsetzen und in globalen Teams arbeiten können. Die Studenten lernen anhand von Fallbeispielen, konkreten Projekten und Gruppenarbeiten, die jeweils an authentische Situationen angelehnt sind und strategisch gut überlegte Entscheidungen erfordern. EADA verfügt über ein innovatives NeuroCoachingLab und  Expertise im "Personal Development". Das heißt, dass die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse praxisrelevant in der Arbeit mit den Studenten zum Einsatz kommen. 

Ein Programmteilnehmer im Gespräch

Das Thema Medien zieht sich ja durch Ihren Lebenslauf - wie kommt das?

Ich habe schon als 14-Jähriger für die ansässige Lokalzeitung im Münsterland als freier Redakteur gearbeitet. Dieses Interesse hat nicht nachgelassen. In meiner Master-Arbeit habe ich das Thema Medien und Werbung verfolgt und wurde so von meinem ersten Arbeitgeber in den USA angesprochen.

Nach einigen Jahren im Ausland sind Sie nach Deutschland zurückgekehrt und machen nun noch einen MBA an der HHL. Wie kommt das?

Ich habe zwar BWL und Marketing studiert, merkte aber, dass ich mich breiter aufstellen muss, wenn ich vorankommen will. Außerhalb der Bereiche Marketing & Vertrieb fehlte mir einfach die Praxiserfahrung, zum Beispiel in kaufmännischen Fragen - und in den letzten zehn Jahren hat sich hier viel getan.

Wie sind Sie bei der Auswahl der Business School vorgegangen?

Ich habe mir zunächst eine Favoriten-Liste mit ungefähr zehn Schools erstellt. Dabei habe ich mich an Rankings, Akkreditierungen und dem Standort orientiert. Den Ausschlag für das Programm an der HHL und EADA hat gegeben, dass sich beide Schools sehr gut ergänzen. Die HHL im Hinblick auf die klassischen BWL-Fragen und mit dem Schwerpunkt auf Entrepreneurship, die EADA mit einem Fokus auf Leadership-Themen. 

Gut gefallen hat mir auch, dass es zeitlich sehr gut strukturiert ist. Wir haben zu Beginn einen Zeitplan für die kommenden 18 Monate bekommen, in dem klar war, wann genau der Unterricht stattfindet. Dieser ist in Wochen-Blöcke aufgeteilt, so dass man sich wirklich in das Studium stürzen kann. Das gefiel mir besser als Kurse am Wochenende.

Müssen Sie jedes Mal Urlaub nehmen?

Ich habe mit meinem Arbeitgeber ausgehandelt, dass ich die Hälfte der Zeit Urlaub nehme, in der anderen Hälfte freigestellt werde. Das kommt mir sehr entgegen.

Wie bringen Sie Studium und Arbeit unter einen Hut?

Natürlich ist so ein Executive MBA nicht zu unterschätzen. Aber wenn man mit Spaß und Motivation herangeht, kann man beides schaffen. Man muss sich vor allem gut organisieren. Fünf bis sechs Wochen vor jedem Modul blocke ich mir zwei Abende in der Woche und einen Tag am Wochenende für die Vorbereitung und Gruppenarbeiten. Wir diskutieren dann zum Beispiel über Skype oder Google Hangout die Aufgaben und lösen Fallstudien. Das ist wie ein Nebenjob, klappt aber sehr gut.

Einige der Kurse finden an der EADA in Spanien statt, manche sogar in Indien, China oder Brasilien. Wie bringen Sie diese Reisen in Ihrem Terminkalender unter?

Auch hier klappt das sehr gut mit einer langfristigen Planung. Es ist aber auch klar, das während des Programms nicht mehr viel Zeit für weitere Urlaubsreisen bleibt.

Was gefällt Ihnen am Studium am besten?

Herausragend ist die Zusammensetzung der Teilnehmer. Wir sind 14 Studenten aus neun Ländern. Die unterschiedlichen kulturellen und auch beruflichen Hintergründe machen die Zusammenarbeit sehr anregend. Aber natürlich auch anstrengend. Man muss sich bei jeder Aufgabe auf Neues einstellen. Auch die intensive Zusammenarbeit mit den Professoren beeindruckt mich. Außerdem ist das ganze Studium wirklich sehr gut organisiert - von der HHL und der EADA!

Können Sie das Gelernte aus dem Studium gleich im Job anwenden?

Ja, das passiert sehr oft. Wir arbeiten fast nur an Fallstudien und diese haben einen großen Bezug zur täglichen Arbeit. Man entwickelt vor allem ein besseres Verständnis für die Mitarbeiter und die Dynamik im Team, man versteht Zusammenhänge besser und kann vor allem mit vielen Spezialisten in der Firma auf Augenhöhe diskutieren.

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