Studieren in Österreich

Studienaufbau

Das österreichische Hochschulsystem ähnelt dem deutschen. Es gibt Magister- und Diplomstudiengänge, in denen auch mehrere Fächer kombiniert werden können. An den ersten Studienabschluss kann sich ein "Doktoratsstudiengang" anschließen, der der deutschen Promotion entspricht.
Diplom- und Magisterabschluss sind in Österreich keine verschiedenen Abschlüsse. Mit dem Diplom erhält man automatisch den Magistertitel verliehen. Anders im Fach Medizin: Nach dem Studienabschluss wird der Doktorgrad verliehen. Zunehmend werden diese Abschlüsse durch Bachelor und Master ersetzt, die in Österreich mit dem Titel Baccalaureus/a und Magister/Magistra enden.

Studiengänge
Das Angebot an Studiengängen ist dem deutschen insgesamt vergleichbar. Internationale Studiengänge sind Wirtschaftswissenschaften mit internationalem Bezug an der Universität Innsbruck und das internationale Studienprogramm für Petroleum Engineering an der Montanuniversität Leoben.
Wer an einer privaten Universität studieren möchte, kann sich beim Akkreditierungsrat über die bis dato zugelassenen Privatunis erkundigen: www.akkreditierungsrat.at.

Unterschied Fachhochschule
Ein wichtiger Unterschied besteht bei den Fachhochschulen. Sie sind in ihren Profilen stark auf die Anforderungen der Wirtschaft ausgerichtet und stellen oft ebenfalls hohe Anforderungen an Bewerber. Die deutsche Fachhochschulreife wird von österreichischen FHs nicht ohne weiteres anerkannt. Dazu muss ein umfassender Nachweis über die geforderten Qualifikationen erbracht werden. Im Einzelfall ist die Facheinschlägigkeit immer vom jeweiligen Leiter des Studiengangs festzustellen. Weitere Infos dazu gibt es beim Fachhochschulrat unter www.fhr.ac.at.