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Ein Beruf mit vielen Gesichtern

Arbeitstag einer Assistentin der Geschäftsführung
 Es ist der 21.04.2006, 13:56 Uhr, in Konstanz am Bodensee. Ich sitze gerade an meinem Schreibtisch im dritten Stock des Südkurier Medienhauses, einer Tochtergesellschaft der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Heute Vormittag hatte ich ein Gespräch mit dem Anzeigenleiter und einem neuen Mitarbeiter des Hauses. Es ging um die Konzeption eines neuen Produktes. Letzte Woche war die Abschlusspräsentation zum Projekt "readerscan", einer neuartigen Leserforschungsmethode. Jetzt geht es darum zu überlegen, wie die Erkenntnisse aus der Leseranalyse im Alltag der Redaktion umgesetzt werden können. Heute will ich noch einen Phasenplan für eines meiner Projekte erstellen und eine kurze Zusammenfassung einer Konferenz schreiben, die ich vor kurzem besucht habe.
 

Langweilig ist es nie
 Es ist ein eher ruhiger Tag beim Südkurier Medienhaus. Oft kommt es vor, dass ein Tag mit mehreren Terminen gefüllt ist, in denen ich oder meine Kollegen neue Projekte, Zwischenstände oder Abschlussberichte von Projekten besprechen. Langweilig ist es hier nie. Es gibt immer etwas zu tun. So hatten der Geschäftsführer und der Personalleiter mir die Arbeitsatmosphäre beim Südkurier Medienhaus beschrieben.
 

Schneller Weg zum Job
 Aufmerksam auf dieses dynamische Haus machte mich e-fellows.net. Zwei Tage, nachdem ich meine Online-Bewerbung an die Personalabteilung geschickt hatte, erhielt ich die Einladung zum Vorstellungsgespräch. Kurz darauf hatte ich mein Bewerbungsgespräch beim Südkurier. Von Anfang an hat mir die herzliche und persönliche Atmosphäre dort gefallen. Im Gespräch legten der Geschäftsführer und der Personalleiter sehr viel Wert darauf, mir die Denk- und Arbeitsweise des Hauses zu vermitteln. Daher bin ich froh, diesen Berufseinstieg gewählt zu haben. Interessant an der Position finde ich die Möglichkeit, in einem mittelständischen Unternehmen früh Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig von den Strukturen eines der größten Zeitungsverlage in Deutschland zu profitieren.
 

Job an der Schnittstelle
 Als Assistentin der Geschäftsführung führe ich einerseits eigenständig Projekte durch, andererseits bin ich bei Projekten begleitend dabei. Zu meinen wichtigsten Aufgaben gehören die Konzeption neuer Produkte, die kontinuierliche Begleitung des Hauses bei Strategiethemen und die Entwicklung eines redaktionellen Qualitätsmanagements. Die Stelle der Assistenz ist eine Schnittstelle zwischen Geschäftsführung und den einzelnen Fachbereichen des Verlags. Meine Aufgabe ist es, immer für eine reibungslose Kommunikation und Transparenz zu sorgen.
 

Eine Vogelperspektive einnehmen
 Genauso spannend wie die Möglichkeit, eigenständig und selbstverantwortlich Projekte durchführen zu können, ist die Chance, ein Unternehmen aus der Vogelperspektive betrachten zu können. Dadurch erhält man Einblick in alle Bereiche und lernt, über den Tellerrand hinauszusehen. Was ist wichtig für die Position der Assistenz? Für die Position der Assistenz ist ein breites Wissen wichtig und die Offenheit für alle Bereiche eines Verlags. Je nachdem, in welchen Geschäftsfeldern man sich spezialisieren will, macht es durchaus Sinn, sich vor dem Berufseinstieg Fachwissen in einem Bereich anzueignen. Sei es in der Redaktion, im Vertrieb oder bei den Anzeigen. Neben dem fachlichen Wissen ist ein hoher Grad an Eigenmotivation, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit wichtig.

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