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Kaffee, Croissants und Gesellschaftsrecht

Nun war es soweit. Als kleiner Student im 4. Semester stand ich auf der Matte von Hengeler Mueller. Es war mein erstes Praktikum in einer Großkanzlei. Kurz bevor ich das gewaltige "Benrather Karee" an Düsseldorfs "Kö" betrat, gingen mir noch einmal all die Vorurteile gegen Großkanzleien durch den Kopf, die ich gehört hatte: Unter anderem seien Anwälte dort arrogante und humorlose Workaholics, denen nur eines näher sei als ihr Geld – ihr nächster Herzinfarkt. Hengeler Muellers Leitspruch aber lautet "Von den Besten die Nettesten". Würde die Kanzlei halten, was sie versprach?
 

Eine bunte Truppe im Benrather Karee
 Mit gemischten Erwartungen betrat ich die beeindruckende Empfangshalle, wo ich auf meine Mitpraktikanten stieß. Schnell stellte sich heraus, dass Katja Overhamm, Personalreferentin bei Hengeler Mueller, eine bunte Truppe von 18 Düsseldorfer Praktikanten zusammengestellt hatte. Nach einer kurzen Einführung stellte Katja uns unsere Tutoren vor, die ihre neuen Schützlinge sogleich bei einem gemeinsamen Mittagessen herzlich willkommen hießen. Jeder Praktikant hat bei Hengeler Mueller zwei dieser Tutoren - einen Associate (Angestellter) und einen Partner. Sie wurden für die folgenden sechs Wochen unsere erste Anlaufstation, wenn wir nach neuen Aufgaben suchten oder unsere Fragen diskutieren wollten.
 

Akkuratesse statt Akkordarbeit
 Mein typischer Tag bei Hengeler begann mit einem Besuch bei meinen Tutoren, Klaas Ziervogel und Christian Möller, um mit News aus der Wirtschaftswelt und neuen Aufgaben in den Tag zu starten. Bevor ich mich an die Bearbeitung meiner Aufgaben machte, erklärten mir beide Tutoren ausführlich den Hintergrund der jeweiligen Aufgabenstellung und deren Einbettung ins Mandat. Dabei hatte ich nie das Gefühl einer gehetzten Stimmung. Ganz im Gegenteil: Nach meinem Eindruck arbeitet man bei Hengeler mit wissenschaftlicher Präzision, und die erreicht man nicht in einem Parforce-Ritt. Meine Tutoren nahmen sich deshalb viel Zeit, um mich auf meine Arbeiten vorzubereiten.
 

Immer ein bisschen früher informiert
 Meine Aufgaben waren vielfältig: Ich verfasste Notizen, in denen ich mich mit einzelnen Rechtsfragen auseinandersetzte, recherchierte in der hauseigenen Bibliothek, entwarf eine Klageerwiderung und half bei der Unternehmensprüfung für einen britischen Investor. Jede Aufgabe war Teil eines spannenden Mandats. So kam es während der sechs Wochen nicht nur einmal vor, dass ich morgens am Frühstückstisch den Wirtschaftsteil der Zeitung aufschlug und dachte: "Na, das wusste ich doch schon vor einer Woche!"
 

Hinter der Tribüne - und doch mittendrin
 Auch mit Mandanten kam ich in Kontakt. Neben der Teilnahme an Telefonkonferenzen durfte ich an der umstrittenen Hauptversammlung einer Publikums-AG teilnehmen. Durch die Arbeit im Back-Office - ein hinter der Tribüne gelegener Raum voller Berater - hatte ich die Möglichkeit, einmal das Geschehen hinter den Kulissen einer solchen Veranstaltung kennen zu lernen und auch dem Vorstand bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Jeder Praktikant bei Hengeler Mueller hatte solche Highlights. So flogen andere Praktikanten beispielsweise für eine mündliche Gerichtsverhandlung nach Berlin, fuhren zu einer Unternehmensprüfung nach Frankfurt/Main oder konnten bei einer Verhandlung in Essen beobachten, wie ein führender Anwalt vor Gericht agierte. Keine Spur also von langweiligem Kopieren oder Kaffeekochen.
 

Tatsächlich: die Nettesten der Besten
 Die Zusammenarbeit mit meinen Tutoren habe ich als freundschaftlich empfunden, die Atmosphäre als locker. Ich fühlte mich zu keiner Zeit gezwungen, ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das ermöglichte mir auch im Gespräch mit dem Partneranwalt, ungebremst meine persönlichen Standpunkte zu äußern. Beide Tutoren gaben mir darüber hinaus das Gefühl, dass ich nicht Teil einer allgemeinen Beschäftigungstherapie für Praktikanten, sondern vielmehr eine wertvolle Unterstützung war.
 
 Die Atmosphäre innerhalb der Kanzlei und unter den Mitarbeitern stand im krassen Gegensatz zu der anonymen Rechtsfabrik, die viele mit einer Großkanzlei verbinden. Ich konnte zum Beispiel feststellen, dass viele Anwälte auch privat befreundet waren. So zog man nach Feierabend gemeinsam durch Düsseldorfs Kneipenstraße - die "Ratinger" -, oder fieberte bei ein paar Bier für die deutsche Fußballnationalmannschaft. Mein Eindruck war: Der Hengeler-Anspruch "die Nettesten von den Besten" ist keineswegs eine leere Phrase.
 

Tages Arbeit, abends Feste...
 Das Praktikum war in ein buntes und vielfältiges Rahmenprogramm verpackt. Ergänzend und unterstützend zu unserer juristischen Arbeit nahmen wir an zahlreichen Corporate Breakfasts teil, bei denen uns Partner und Associates bei Kaffee und Croissants in ihren Rechtsbereich einführten, tauschten uns beim wöchentlichen Juristenessen mit Referendaren, Associates und Partnern aus, nahmen am internen Fortbildungsprogramm der Hengeler Mueller-Akademie teil und konnten unser erlerntes Wissen in einer Fallstudie "Unternehmenskauf" anwenden. Neben diesen Aktivitäten gab es zahlreiche Social Events - von der gemeinsamen Altstadt-Tour, der Boots-Fahrt über den Rhein, oder dem Ausflug in eine Kletterhalle bis zum Besuch in einem Open-Air Kino.
 

Eine Großkanzlei mit Persönlichkeit
 In meinem Praktikum habe ich nicht nur hautnah miterlebt, mit welch wissenschaftlicher Präzision und Professionalität bei Hengeler gearbeitet wird. Wirklich besonders war für mich die Verbindung dessen mit einer persönlichen und freundschaftlichen Atmosphäre. Mir hat Hengeler Mueller bewiesen: Es gibt so etwas wie eine Großkanzlei mit Persönlichkeit.

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