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Internationales Flair in London

London, Tower, Bridge, Englisch [Quelle: sxc.hu, Autor: pinzino]

Wo und wann ich mein Praktikum gemacht habe

 Ich habe ein sechswöchiges Praktikum im Rahmen des European Students' Scheme in den Büros von Clifford Chance in London und Frankfurt am Main absolviert. Das Programm zeichnet sich dadurch aus, dass sich Praktikanten von allen europäischen Clifford Chance-Standorten für zwei Wochen im Londoner Büro treffen. Das Praktikum dauerte insgesamt sechs Wochen: Die ersten zwei Wochen war ich in London und die vier Wochen danach in Frankfurt.
 

Meine Tätigkeit

 Im Londoner Büro war ich in der Abteilung Capital Markets – Derivatives eingesetzt und im Büro in Frankfurt im Bereich Banking & Capital Markets.
 

Wie ich an das Praktikum gekommen bin und welche Vorkenntnisse ich mitbrachte

 Nachdem ich auf der Homepage von e-fellows.net gelesen hatte, dass auch Clifford Chance zu den Partnerunternehmen gehört, habe ich mich über Praktikumsmöglichkeiten in der Kanzlei informiert. So bin ich auf das European-Students'-Programm mit Aufenthalt in London gestoßen. Besondere Vorkenntnisse im Kapitalrecht hatte ich nicht.
 

Intensives Sprachtraining

 Am "European Students' Scheme" nahmen zwölf Studenten teil. Wir waren alle zusammen auf dem gleichen Flur eines zentral gelegen Hostels untergebracht. So konnten wir uns schon vor unserem offiziellen Start im Büro kennen lernen. Untereinander haben wir Englisch gesprochen, da auch zwei Franzosen und zwei Spanier mit dabei waren. Klar, dass so unser "Sprachtraining" in London noch intensiver wurde.
 

Mit "buddy" in London

 Am ersten Tag wurden bereits zahlreiche Veranstaltungen organisiert. Erst dachte ich, der Tag würde eventuell stressig werden, aber das war nicht der Fall. Nach einer Vorstellungsrunde und der Präsentation des Unternehmens wurden wir von unserem "buddy" abgeholt - einem Trainee, der uns als Ansprechpartner während der Zeit zur Verfügung stand.
 

Kantine, Cafés und Schwimmbad: Das Büro

 Das Büro von Clifford Chance liegt herrlich: Direkt am Wasser, in Canary Wharf. Seine schiere Größe hat uns Praktikanten schon beeindruckt: 29 Stockwerke, die komplett von Clifford Chance belegt sind! Neben einer sehr guten Kantine und mehreren Cafés gibt es auch ein riesiges Fitnessstudio mit einem ebenfalls enormen Schwimmbad, welches man kostenlos nutzen kann.
 

Spontane Skizzen am Whiteboard

 Doch es warteten weitere neue Eindrücke auf mich: Gleich am ersten Tag lernte ich meinen supervisor kennen. Ich bekam einen voll ausgestatteten Arbeitsplatz in seinem Büro zugewiesen. Obwohl ich keine Vorkenntnisse im Kapitalrecht mitbrachte, gelang es mir schnell, in das Thema einzusteigen – dank meines supervisors, der aktuelle Probleme mit spontanen Skizzen am Whiteboard veranschaulichte.
 

Mitten im Geschehen

 Ich wurde sofort als vollwertiges Mitglied im Team anerkannt und fühlte mich von Anfang an sehr wohl und mitten im Geschehen. Meist recherchierte ich zu Themen, die die Anwälte aktuell beschäftigten. Angenehm war auch die Arbeitsatmosphäre: Stets freundlich und offen, was dadurch unterstützt wurde, dass die Bürotüren immer offen standen.
 

Kostenlose Rechtsberatung für ärmere Londoner

 Ein ganz besonderes Erlebnis war es, an der Aktion "FreeLaw" teilnehmen zu können. Hierbei erteilen Anwälte von Clifford Chance kostenlos in einem Außenbezirk von London Rechtsrat. Dieses Erlebnis kann ich jedem nur empfehlen. Ich lernte die ärmere Seite von London kennen und wurde mit den alltäglichen Rechtsproblemen der Bewohner konfrontiert.
 

Networking, bowling und noch etwas für die Umwelt tun

 Neben der Arbeit hatte Clifford Chance ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm organisiert, das berufliche Veranstaltungen, aber auch Freizeitaktivitäten umfasste. So verbrachten wir einen Abend in einem Bowlingcenter und aßen mit einigen Partnern in einem marokkanischen Restaurant zu Abend. Da sich Clifford Chance auch für den Umweltschutz einsetzt, haben wir das Themseufer ein wenig vom Müll befreit – was ganz nebenbei auch zum "Team Building" beigetragen hat.
 

Wie betreibt man Small Talk?

 Daneben gab es Networking-Veranstaltungen, um mit britischen Studenten, Trainees und Partnern ins Gespräch zu kommen. Wir hörten Vorträge mit Tipps zum Networking, lösten Fallstudien, lernten, wie man Small Talk betreibt und natürlich, welche Karrierechancen Clifford Chance bietet.
 

Von London nach Frankfurt

 Am ersten Tag in Frankfurt lernte ich die anderen Praktikanten kennen. Drei Kollegen kannte ich schon aus meiner Zeit in London. Das Unternehmen präsentierte sich auf Englisch – auch in Frankfurt fühlt man also gleich das internationale Flair der Großkanzlei. Was in London der "supervisor" war, war hier mein Mentor - der Anwalt, dem ich für die folgenden Wochen offiziell zugeteilt war. Er machte mich mit allen Kollegen auf dem Flur bekannt, so dass ich mich wieder direkt ins Team aufgenommen fühlte. Bei meinem ersten Gang durch den Flur wurde ich auch gleich von meinem Namensschild an der Tür meines Büros überrascht.
 

Ein ausgefeiltes Rahmenprogramm

 Im Gegensatz zu London arbeitet man in Frankfurt nicht nur für seinen Mentor, sondern für alle Kollegen auf dem Flur. Ich konnte mich jederzeit formlos an jeden wenden. Meine Aufgaben ähnelten denen in London. Auch in Frankfurt bekamen wir neben der Arbeit ein ausgefeiltes Rahmenprogramm geboten: Wir genossen eine Vorstellung im English Theatre mit Sektempfang in der Pause, wurden zum Referendarstammtisch eingeladen und statteten der Frankfurter Börse einen Besuch ab. Darüber hinaus hörten wir Vorträge zu den einzelnen Abteilungen des Unternehmens und zum LL.M., nahmen an der ReferendarAcademy von Clifford Chance teil, übten uns in Präsentationstechniken und trainierten unser Englisch.
 

Fazit: Die internationale Atmosphäre begeistert

 Die Teilnahme am European Students' Scheme kann ich nur weiterempfehlen. Mich hat die Arbeit in einer Großkanzlei auf den Geschmack gebracht. Uns Praktikanten wurde unglaublich viel geboten, angefangen von Vorträgen über die Teilnahme an großen, interessanten Projekten bis hin zum Kontakt zu vielen Kollegen. Aber auch die internationale Ausrichtung und Atmosphäre haben mich begeistert.

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