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Kein Segen für die Mahlzeiten

KPMG, Top-Event, Business Knigge, Workshop [Quelle:KPMG]

KPMG, Top-Event, Business Knigge, Workshop [Quelle:KPMG]

Titel und Thema der Veranstaltung

 Vorsicht Fettnäpfchen – sicher bewegen auf dem Business-Parkett: KPMGs Business-Knigge-Workshop in München.
 

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung

 Das Event fand am 25. Februar in der KPMG-Niederlassung München statt.
 

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

 Am Business-Knigge-Workshop nahmen 13 e-fellows.net-Stipendiaten teil. Vier KPMG-Mitarbeiter aus den Geschäftsbereichen Tax, Audit und Advisory standen uns Rede und Antwort. So konnten wir uns in lockeren Gesprächen ein Bild vom Unternehmen und dem Berufsalltag machen. Die Knigge-Referentin Dagmar Henning erklärte uns die Umfangsformen in der Geschäftswelt.
 

Freiherr Knigge ganz aktuell

 In einem Bewerbungsgespräch oder bei einem Termin mit Kunden einen guten Eindruck zu hinterlassen, ist wichtig. Aber worauf kommt es dabei eigentlich an? Um das zu erfahren, habe ich mich für diesen Workshop beworben. Dabei habe ich gelernt, wie sich alte Regeln geändert haben oder manchmal gar nicht mehr gelten. Der Workshop war eine tolle Gelegenheit, um auf dem neusten Stand in puncto Umgangsformen zu kommen. So erfuhr ich aus erster Hand, was in der Geschäftswelt auf mich zukommt. Außerdem wollte ich ein interessantes Unternehmen wie KPMG kennenlernen und mich über die Arbeit eines Wirtschaftsprüfers informieren.
 

Begrüßung und Unternehmenspräsentation

 Zuerst stärkten wir uns mit einem kleinen Imbiss und lernten uns gegenseitig kennen. Dann begrüßten uns Frau Fleischer und Frau Elterlein aus der Personalabteilung von KPMG. Nach einer Unternehmenspräsentation ging es dann auch schon mit dem Workshop los. Dagmar Henning führte uns in die weite Welt des Business-Knigge ein.
 

Der erste Eindruck entsteht in Sekundenbruchteilen

 "Der erste Eindruck entsteht in nur 0,06 Sekunden" - bei dieser Aussage staunten wir alle erst einmal. Wir lernten, wie wichtig der erste Eindruck ist und wie ihn schon Kleinigkeiten negativ beeinflussen können. An Beispielbildern wurde uns klar, wie schnell man in jemanden etwas hineininterpretieren kann und dann nach Bestätigungen dafür sucht. Interessant war auch, dass es bei der Kommunikation nur zu einem kleinen Teil auf die Sachebene ankommt, aber zum Großteil auf die Beziehungsebene. Ebenso erstaunlich: Die Glaubwürdigkeit einer Aussage setzt sich aus nur sieben Prozent Inhalt und einem großen Teil Tonfall und Körpersprache zusammen.
 

Vom Scheitel bis zur Sohle eine gute Erscheinung

 Wir erfuhren, dass die Wertschätzung einer Person von ihrer äußeren Erscheinung abhängt. In Gruppen haben wir persönliche Tabus herausgearbeitet, präsentiert und mit Ergebnissen anderer Gruppen verglichen. Es war erstaunlich, wie viele kleine Gefahren lauern können. Aber gerade diese Kleinigkeiten können das Erscheinungsbild beeinträchtigen und sich im Kopf des Gegenübers festsetzen. Daher sollte man auch die kleinen Fallen umgehen.
 

Bitte, danke - und was noch?

 Anschließend klärte uns Frau Henning über die "Dos" und "Don'ts" im Geschäftsleben auf. Sie beantwortete dabei unsere Fragen zum richtigen Verhalten in bestimmten Situationen. Die KPMG-Mitarbeiter berichteten anschaulich über Erlebnisse aus ihrem Job. Auch der Wandel der Regeln im Lauf der Zeit ist interessant: So sind zum Beispiel die "gesegnete Mahlzeit" und die Anrede "Fräulein" mittlerweile veraltet.
 

Wie grüßt man? Wie isst man?

 Diese Fragen sind facettenreicher als sie scheinen. Wer grüßt zuerst? Wer reicht wem die Hand? Wie stellt man sich und seine Begleitung vor? Um hier nicht ins Fettnäpfchen zu treten, übten wir in Rollenspielen die richtige Begrüßung und merkten, welch schwierige Konstellationen es dabei geben kann. Danach erklärte uns Frau Henning Tabus bei Geschäftsessen. Von der Anordnung des Bestecks bis zum Verhalten am Büfett lernten wir, wie man sich ordnungsgemäß verhält und keinen Fauxpas begeht.
 

Small-Talk üben

 Wir erfuhren, welche Themen sich zum Small-Talk eignen und wie man sich in eine bestehende Unterhaltung einklinkt. Danach übten wir das lockere Gespräch: Einzelne gingen zu einer Gruppe und versuchten, in das Gespräch einzusteigen. Das ist gar nicht so leicht, wie man denkt, weil man auch auf die übrigen Personen angewiesen ist. Aber was, wenn gar kein Gespräch stattfindet? Mit offenen Fragen vermeidet man einsilbige Ja-Nein-Antworten und das Gespräch nimmt Fahrt auf. Man muss geschickt und höflich sein, um das Gespräch zu lenken und später zu beenden. Wichtig ist dabei, dem Gegenüber seine Wertschätzung zu zeigen, damit er sich nicht als Langweiler fühlt.
 

Meetings meistern

 Die KPMG-Mitarbeiter gaben uns wertvolle Tipps, wie man Pannen in Sitzungen umschifft. Vor- und Nachbereitung sind genauso wichtig wie das Meeting an sich, wenn man professionell auftreten will. Aber nicht nur für den Organisator des Meetings, auch für die Teilnehmer gibt es Anstandsregeln - mehr als nur Pünktlichkeit.
 

Mein persönliches Fazit

 Auch wenn viele Umgangsformen vertraut sind und man einiges intuitiv richtig macht, war der Workshop eine große Bereicherung. Durch anschauliche Beispiele und Übungen zu bestimmten Situationen konnten wir uns auf die Tücken der Arbeitswelt vorbereiten. An der Uni und in der Freizeit gibt es viele Situationen so nicht. Deshalb ist es sehr hilfreich, sich schon früh für das Business-Parkett zu rüsten. Die Veranstaltung war sehr harmonisch und bestens organisiert. Durch den kleinen Teilnehmerkreis wurde jeder miteinbezogen. Kurzum: Ein wirklich interessanter und lehrreicher Workshop mit vielen Ratschlägen, die mir sicher weiterhelfen.

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