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Erfolgreich als Mutter und im Job

Im lichtdurchfluteten Konferenzraum der Kanzlei fanden sich 30 interessierte Studentinnen zusammen, um mehr über die beruflichen Erfahrungen der Referentinnen Dr. Juliane Hilf, Partnerin bei Freshfields Bruckhaus Deringer, und Dr. Nina Wessels, Recruiting Director bei McKinsey & Company, zu erfahren und von ihrem Wissen zu profitieren. Nach einer ersten Vorstellungsrunde wurde schnell deutlich, was dieses Power Breakfast prägen sollte. Nämlich einerseits die Frage nach der Promotion: Inwiefern ist der Doktortitel für Frauen nützlich und vorteilhaft? Und andererseits die von beinahe jeder Teilnehmerin gestellte Frage nach einer möglichen Verbindung von Kind und Karriere.
 

Kind und Karriere kann man vereinbaren
 Mit den beiden sympathischen Referentinnen wurde e-fellows.net insbesondere auch dieser Frage gerecht, da beide Referentinnen nicht nur erfolgreich im Beruf sind, sondern zudem jeweils vor etwa einem Jahr ein Kind bekommen haben. Es wurde ausführlich und angeregt über die Frage diskutiert, ob bei Vollzeitjob und Kindererziehung nicht eines von beiden zu kurz kommen müsste. Doch den Erfahrungen von Juliane Hilf und Nina Wessels war deutlich zu entnehmen, dass Kind und Karriere allgemein erstmal nicht als Widerspruch zu sehen sind.
 

Unternehmen unterstützen Mütter
 Die Referentinnen machten zwar deutlich, dass die eigene Freizeit teilweise auf der Strecke bleibe, dennoch erweckten beide nicht den Eindruck, mit dieser Situation unzufrieden zu sein - im Gegenteil. Vor allem die von Freshfields Bruckhaus Deringer und McKinsey & Company eingerichteten Programme "Freshfields & Family" und "McKinsey Women's Initiative" mit den eigenen Kinderkrippen McKiddies erleichtern es Müttern der beiden Unternehmen trotz Kind ihren Job in vollem Umfang wahrzunehmen. Beide betonten zudem die Aussage, man solle das verwirklichen, was einem selbst Spaß macht und sich dabei nicht von anderen Meinungen einschüchtern lassen. So endete die Diskussion zu diesem Punkt mit dem Schluss: Solange man selbst glücklich ist, kann das für das Kind kaum schädlich, sondern eher vorteilhaft sein. "Nicht nur Quantität, sondern vor allem die Qualität zählt, wenn es um die mit dem Kind verbrachte Zeit geht", meint Juliane Hilf.
 

Bessere Chancen mit einem Doktortitel
 Zum Thema Promotion wurde schnell klar, dass ein Doktortitel vor dem Namen, gerade bei Frauen, das Ansehen beim Berufsstart steigern kann. Heute sind bei der Leitung großer Unternehmen leider immer noch die Männer stark in der Überzahl. Daher müssen sich junge Frauen ihr Ansehen oft mehr oder minder erkämpfen. Allerdings schränkte Nina Wessels ein, dass dies oftmals eher eine Frage des Alters als des Geschlechts sei. Eine zusätzliche Qualifikation helfe aber auf alle Fälle. So ist auch ein Master, vor allem in der internationalen Arbeit, sehr nützlich. Insgesamt wurde von den Referentinnen allerdings eindrucksvoll dargelegt, in welcher Form sich ein Wandel in der heutigen Arbeitswelt vollzieht, der gerade auch den Frauen immense Möglichkeiten gewährt. Ihre Akzeptanz ist deutlich besser als vor 30 Jahren und durch eigens eingerichtete Programme der Unternehmen lassen sich auch Kind und Karriere immer besser vereinbaren.
 

Zum Schluss: Kontakte knüpfen
 Somit war das Power Breakfast auch ein voller Erfolg. Auf der einen Seite konnten wir die Ansichten erfolgreicher Frauen kennen lernen. Auf der anderen Seite war insbesondere die verbleibende Zeit nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung aufschlussreich und unterhaltsam. Erstens konnten wir die Referentinnen selbst noch einmal auf konkrete Fragen ansprechen. Zweitens entstanden nun auch intensivere Unterhaltungen zwischen uns Stipendiatinnen, in denen wir uns über Studienerfahrungen austauschen konnten - und natürlich E-Mail-Adressen tauschten, um den Kontakt aufrecht zu erhalten.

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