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Stipendiaten auf der Vorstandsetage

Jeden Tag bewegt die Deutsche Bank weltweit sehr viel Geld. Dafür braucht sie im Grunde erst mal nicht viel. Neben den Mitarbeitern ein paar Bürogebäude und vor allem: Prozesse und Organisation, um täglich auf der ganzen Welt eine Milliarde Euro zu bewegen. Organisation und Prozessoptimierung sind deshalb die Aufgabenschwerpunkte der internen Beratung der Deutschen Bank, die im Juni 2006 zwanzig e-fellows zum Face-to-Face einlud.
 

Wer hoch hinaus will...
 ...musste in unserem Fall erst mal Aufzug fahren. Denn das Event sollte an einem nicht weniger markanten Ort als der Vorstandsetage im 33. Stockwerk der Doppeltürme in Frankfurt stattfinden. Helle Holzvertäfelung, weißes Porzellan und livrierte Bedienstete umgaben uns, während sich die Sonne Frankfurts vor der Fensterfront langsam am Horizont senkte. Nach einem sehr heißen Tag und noch dazu der Anfahrt durch das WM-bedingt gut besuchte Frankfurt war das eine willkommene Abwechslung.
 

Informationen von ganz oben
 Mit der untergehenden Sonne kam Hermann-Josef Lamberti, der seit 1999 Vorstandsmitglied für das operative Geschäft ist. Er eröffnete das Face-to-Face mit einem Einblick in die weltweiten Geschäfte der Deutschen Bank und beschrieb so das Spannungsfeld, in dem die interne Unternehmensberatung der Bank täglich nach pragmatischen Lösungen sucht. Damit leitete er über zu Martin Max, Global Head Inhouse Consulting. Von den Teilnehmern, deren Lebensläufe er im Vorfeld begutachtet hatte, war Martin Max begeistert. So fragte er seine Kollegen: „Sagen Sie mal, haben wir eigentlich so was wie Gruppenarbeitsverträge?“ Anschließend führte er tiefer in die tägliche Arbeit im Inhouse Consulting ein. Wo liegen die Herausforderungen einer Restrukturierung, wo die Aufgaben des strategisch-konzeptionellen Arbeitens? Mit Bezug zu realen Projekten eröffnete sich schnell ein lebhaftes Bild von den täglichen Herausforderungen eines Inhouse Consultants.
 

Interne versus externe Beratung
 Danach waren wir e-fellows gefordert: Fragen stellen - und davon hatten wir als angehende Berufsanfänger natürlich reichlich. Ob ein interner Berater genauso lange Arbeitszeiten hat, wie ein McKinsey-Berater, wie es mit Auslandseinsätzen aussieht und ob es einen Unterschied macht, Kollegen zu beraten. "Ausland kein Problem, Bezahlung gut, Arbeitszeiten humaner als draußen". Das war es, was wir hören wollten. Und was die Beratung von Kollegen angeht, waren sich alle anwesenden Berater der Deutschen Bank einig: "Besseres Klima, schnellere Kommunikation und vor allem reale Chancen, Strategien auch zu implementieren".
 

Ausklang und ungeahnte Herausforderungen
 Danach gab es Häppchen, bei denen wir uns in gelöster Atmosphäre noch einmal persönlich mit den Mitarbeitern der Deutschen Bank austauschen konnten – sowohl Berater aus dem Inhouse Consulting als auch Ansprechpartner aus dem Personalbereich standen uns Rede und Antwort. Nach der Veranstaltung wurden wir dann noch vor eine Herausforderung gestellt. Wieder im Erdgeschoss angekommen, waren die Türen des Gebäudes zu vorgerückter Stunde natürlich verschlossen. Ob das nun schon der erste Brain-Teaser der Bewerbungsrunde war, den wir zu meistern hatten? Wir wissen es nicht, aber natürlich hatten wir schnell einen Mitarbeiter gefunden, der uns mit seiner Karte den Weg frei machte...um eine Pizza vom Boten im Empfang zu nehmen. Leistung aus Leidenschaft eben.

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