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Micro-Insurance für Südostasien

Allianz Microinsurance, Quelle: e-fellows.net

Allianz Microinsurance, Quelle: e-fellows.net

Titel und Thema der Veranstaltung

 "Micro-Insurance": Chancen und Risiken zum Thema Mikroversicherungen der Allianz
 

Wo und wann das Event stattfand

 Der Workshop fand am 24. November von 10 bis 17.30 Uhr bei der Allianz in München statt.
 

Teilnehmerzahl

 Die Teilnehmerzahl war auf 26 Personen begrenzt. So war das Betreuungsverhältnis zwischen Teilnehmern und Unternehmensvertretern gut. Neben e-fellows.net-Stipendiaten nahmen auch Stipendiaten der Bayerischen Elite-Akademie und des Praktikantenförderprogramms der Allianz teil.
 

Unternehmensvertreter

Dr. Claudia Lieske und Gerald Haderlein (beide Fachbereich Personalentwicklung/Personalmarketing bei der Allianz), begleiteten uns durch den Tag. Ebenso stand Michael Anthony für Fragen zur Verfügung. Er ist Projektmanager für Micro-Insurance im Bereich Group Social Opportunities und zuständig für die Koordination der Mikroversicherungen im Allianzkonzern. Zudem hatte die Allianz weitere Referenten für Vorträge und Workshops eingeladen.
 

Brisantes Thema "Micro-Insurance"

 Mikroversicherungen gehören neben Mikrokrediten und Mikrodepositen zum Thema Microfinanzen. Seit Professor Muhammad Yunus 2006 für seine Idee, Mikrokredite an Arme zu vergeben, den Friedensnobelpreis bekommen hat, ist das Thema populär. So wie Yunus und seine "Grameen Bank" verkauft auch die Allianz Mikroversicherungen. Den Ausschlag für die Allianz, sich stärker diesem Gebiet zu widmen, gab unter anderem der Tsunami in Südostasien im Jahr 2004. Damals fielen dem Unternehmen der Bedarf und der Mangel an ausreichendem Versicherungsschutz in Südostasien auf. Inzwischen ist die Allianz bei zahlreichen Mikroversicherungsprojekten in Indien, Indonesien, Ägypten und weiteren Teilen Afrikas dabei.
 

Berichte über Projekte in Indien und Indonesien

 Am Vormittag erzählten uns zwei Experten von ihrer Arbeit. Zum einen berichtete Michael Anthony aus seinem Arbeitsalltag und von interessanten Projekten in Indien. Er skizzierte das Umfeld und die Konkurrenten im weltweiten Mikroversicherungsmarkt. Zudem erläuterte er, dass sowohl Kooperationen als auch Innovationen im Vertrieb wichtig seien, um im Markt bestehen zu können. Anschließend erläuterte Martin Hintz, ehemaliger Praktikant bei der Allianz und derzeit Doktorand zum Thema Mikroversicherungen, seine Projektarbeit auf diesem Gebiet in Indonesien. Er stellte die Produktentwicklung vor, die auch Kundenbefragungen und Pilotprojekte umfasst. Interessante Beispiele für Mikroversicherungen, etwa islamische Versicherungen oder Ausbildungsversicherungen, rundeten seinen Vortrag ab.
 

Fragen und individuelle Antworten

 Faszinierende Bilder von Indien und Indonesien begleiteten den Vortrag. Zahlen und Fakten machten die Notwendigkeit für Mikroversicherungen noch deutlicher. Der Vortrag ließ zudem viel Platz für Fragen und Diskussionen. Dabei gingen die beiden Experten direkt auf Nachfragen der Teilnehmer ein und konnten ihre Erkenntnisse und Erfahrungen so noch individueller weitergeben.
 

Zwei Workshops am Nachmittag

 In zwei Workshops konnten wir am Nachmittag selbst kreativ werden. Allianzmitarbeiter betreuten jeweils kleinere Teilnehmergruppen. Zuerst entwickelten wir in einer Fallstudie eine neue Kranken- und Ausbildungsversicherung in Indonesien. Nach dem Brainstorming und einer Strategieausarbeitung, präsentierten wir unsere Konzepte. Im zweiten Workshop lernten wir eine "Strategie-Matrix" kennen, die in einem Projekt des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) erarbeitet wurde. Mit diesem Brainstorming-Werkzeug konnten wir sowohl Herausforderungen ("Constraints") als auch deren Lösungsmöglichkeiten ("Strategy") in den Mikroversicherungen analysieren.
 

Kreative Ideen von den Teilnehmern

 Beide Workshops riefen viele kreative Ideen zu den Mikroversicherungen hervor. Zum einen lag das sicher an der guten Betreuung durch die Vertreter der Allianz. Zum anderen war auch die gute Mischung der Teilnehmer - Studierende, Doktoranden, Praktikanten, Mathematiker, Juristen und Wirtschaftswissenschaftler - hilfreich für verschiedene Sichtweisen und Herangehensweisen.
 

Arbeitgeber Allianz

 Während des gesamten Tags konnten wir die Allianz auch als Arbeitgeber näher kennen lernen. Eine kurze Information zu den Einstiegsmöglichkeiten ergänzte die Vorträge und Workshops. Wir konnten direkt vor Ort auf eine Stellenanzeige zugreifen und erfuhren Ansprechpartner für Bewerbungen. Die Allianz präsentierte sich den Teilnehmern als offener und attraktiver Arbeitgeber.
 

Networking in der Mittagspause

 Auch untereinander konnten sich die Teilnehmer auf dem Gebiet Mikroversicherungen und zur Karriereplanung austauschen und Kontakte knüpfen. Dazu blieb zum Beispiel während des Mittagessens in der Kantine der Allianz oder bei kurzen Kaffeepausen ausreichend Zeit. Die ungezwungene und kommunikative Atmosphäre trug zur Teambildung während des Workshops und auch zu Kontakten über den Tag hinaus bei. Nach dieser Erfahrung kann ich Veranstaltungen bei der Allianz allen e-fellows.net-Stipendiaten weiterempfehlen, die sich entweder für interessante Workshops oder für einen Arbeitgeber der Versicherungsbranche interessieren.

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