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Checkliste für dein Engagement

Hände [Quelle: unsplash.com, Rémi Walle]

Quelle: unsplash.com, Rémi Walle

Sei es für den Lebenslauf oder das eigene Gewissen: Es gibt viele Organisationen und Projekte bei denen du dich ehrenamtlich einbringen kannst. Doch wie findest du ein Engagement, das auch in dein Leben passt? Und was sind die Anforderungen für die Bewerbung?

Welches Ehrenamt passt zu dir?

Damit du ein Ehrenamt erfolgreich ausüben kannst, sollten die Aufgaben deinen Wünschen und Fähigkeiten entsprechen. Ähnlich wie bei der Jobsuche solltest du dir also folgende Fragen stellen:

  • Welche Kompetenzen besitzt du?
  • In welchem Bereich möchtest du tätig werden?
  • Welchen deiner Interessen sollte das Engagement entsprechen?
  • Welche Qualifikationen und Kapazitäten solltest du für diese Tätigkeiten mitbringen?

Diese Fragen lassen sich noch weiter aufschlüsseln:

Deine Kompetenzen

  • Welche praktischen Fähigkeiten und Qualifikationen hast du in deinem Job oder Studium erworben, die du in einem Ehrenamt einsetzen kannst?
  • Welche Kompetenzen hast du durch Hobbys oder Nebenjobs erworben, die dir für das Engagement helfen können?
  • Wo liegen deine persönlichen Stärken und Schwächen? Welche Tätigkeiten bereiten dir Spaß?

Deine Erwartungen

  • Was genau suchst du im Ehrenamt? Die Möglichkeit, deine Kompetenzen weiterzugeben? Möglichkeiten, dich weiterzuentwickeln? Etwas, um deinen CV zu verbessern?
  • Was wünschst du dir vom Engagement?
  • Wie möchtest du dich engagieren (vor Ort, von zuhause aus, am PC)
  • Welche Personen- oder Altersgruppe liegt dir besonders am Herzen?
  • Wie viel Zeit kannst du pro Woche/Monat investieren?
  • Möchtest du dich kontinuierlich über einen längeren Zeitraum engagieren oder lieber in einem zeitlich begrenzten Rahmen?
  • Damit zusammenhängend: Wo möchtest du das Ehrenamt ausüben? Bei dir vor Ort oder in einem anderen Land?

Wenn du dich für eine Einrichtung beziehungsweise Organisation entscheidest, gibt es eine Handvoll von Fragen, die du beim (Erst-)Gespräch stellen solltest, damit du genau weißt, was dich bei Beginn deiner Tätigkeit erwartet.

  • Wirst du in die Tätigkeit eingeführt, oder bist du von Anfang an komplett auf dich alleine gestellt?
  • Wer ist dein Ansprechpartner?
  • Wie sieht die Aufgabenteilung zwischen Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen aus?
  • Welche Weiterbildungen und Kurse musst bzw. kannst du belegen? Wer übernimmt die Kosten?
  • Gibt es die Möglichkeit, sich mit anderen Freiwilligen auszutauschen?
  • Wie schauen die Rahmenbedingungen aus?
    • Gibt es feste Arbeitszeiten? Kannst du dir die Arbeit selbst einteilen und hast du die Möglichkeit, Aufgaben abzulehnen?
    • Hast du als Freiwilliger Gestaltungsmöglichkeiten?
    • Bekommst du einen Tätigkeitsnachweis oder ein Zeugnis?
    • Welche anfallenden Kosten werden erstattet?
    • Bist du über die Organisation haftpflicht- bzw. unfallversichert?
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Kommentar (1)

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  1. Anonym

    Finde es super, dass ihr über ehrenamtliches Engagement berichtet. :) Zum Thema Freistellung ist es aber nur unzureichend dargestellt in meinen Augen. Nicht nur bei den freiwilligen Feuerwehren gibt es diese Freistellung (i.d.R. in den Katastrophenschutzgesetzen der Länder geregelt) sondern auch, wie in meinem Fall, beim Technischen Hilfswerk (THW). Beim THW regelt dies ein Bundesgesetz, das sogenannte THW-Gesetz. Außerdem ist in machen Bundesländern, zumindest eingeschränkt, die Freistellung soweit ich weiß auch für die ehrenamtliche Kinder- und Jugendarbeit möglich. In Bayern ist die Freistellung anderer Einheiten des Katastrophenschutzes durch das Landeskatastrophenschutzgesetz mindestens geplant. (Das wurde zumindest im letzten Jahr diskutiert.) Beste Grüße

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