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Wie nimmt man Kritik an, …

… wenn sie gerechtfertigt ist?

Bedank dich. Den meisten Menschen fällt es nämlich schwer, ehrlich ihre Meinung zu sagen. Also unterstütze die Mutigen, indem du ihre Offenheit anerkennst. Schließlich kannst du aus der Kritik lernen und dich weiterentwickeln.

… wenn sie unsachlich, unberechtigt oder unverschämt ist?

Feedback ist ein Geschenk – und Geschenke werden erst einmal angenommen. Was du anschließend damit machst, ist deine Sache.

Auf unsachliche Kritik bezogen heißt das: Nimm das Feedback an (nicht zu verwechseln mit akzeptieren!) und überleg dir später, wie du damit umgehst. Halte dir vor Augen, dass Feedback stets die subjektive Sichtweise einer Einzelperson ist. Und da gibt es kein Richtig oder Falsch. Denk daher lieber in den Kategorien "Welcher Teil des Feedbacks ist für mich nützlich?" und "Was davon kann weg?". So findest du vielleicht ein Körnchen Wahrheit in der Kritik. Dieses kannst du für deine persönliche Weiterentwicklung nutzen, der Rest wird gedanklich entsorgt.

Unabhängig davon, wie du die Kritik für dich persönlich verarbeitest, solltest du dem Feedbackgeber nach außen Rückmeldung zu seinem Verhalten geben: Erkenn die positive Absicht an (zum Beispiel: "Ich finde es gut, dass du mir offen deine Meinung sagst …"), aber setz ihm gleichzeitig Grenzen ("Ich finde nur die Art und Weise, wie du sie äußerst, überhaupt nicht in Ordnung. Ich will, dass du in Zukunft respektvoll mit mir kommunizierst, wenn dich etwas an mir stört.")

… wenn du die Meinung deines Kritikers nicht teilst?

Wenn unterschiedliche Sichtweisen aufeinanderprallen, löst das schnell eine Spirale der Rechtfertigung aus: Jeder will Recht behalten und kritisiert den Lebensentwurf des anderen.

Hier hilft die Grundeinstellung "Ich habe Recht" UND "Du hast Recht." Signalisier deinem Gegenüber, dass du zwar deine Meinung vertrittst, aber gleichzeitig seine Sichtweise akzeptierst und sie nachvollziehen kannst. Dieses Entgegenkommen nimmt die Anspannung aus der Diskussion, so dass ihr euch konstruktiv Gedanken über einen Kompromiss oder über ein "Stehenlassen" beider Meinungen machen könnt.

Basiert die Kritik hingegen auf belegbaren Falschaussagen, kannst du Argumente nutzen, um deinen Standpunkt zu untermauern. Geh dabei auf die Persönlichkeit deines Kritikers ein: Ist er ein Zahlen-/Faktentyp, dann liefere ihm Studien und Statistiken, die deine Aussage belegen. Hört er auf Testimonials, dann liefere ihm große Namen, die deine Meinung teilen.

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