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Ruhe wagen

Lesen, Ruhe, Natur [Quelle: unsplash.com, Autor: Ben White]

Quelle: unsplash.com, Ben White.

Studieren neben dem Beruf: Was gut klingt, ist in der Praxis schwierig umzusetzen. Vier Hilfestellungen.

1. Das richtige Modell

Zwar ist jedes berufsbegleitende Studium so organisiert, dass es mit einem Vollzeitjob vereinbar ist. Eine sorgfältige Auswahl ist dennoch wichtig. Beim Teilzeitstudium mit verlängerter Regelstudienzeit etwa unterscheiden sich die Lehr- und Lerninhalte kaum vom Vollzeitstudium. Veranstaltungen finden am Wochenende oder abends und unter Kommilitonen statt. Eine Alternative: das duale Studium, bei dem Hochschulen mit Unternehmen zusammenarbeiten. Im Fernstudium werden die Lerninhalte hingegen fast komplett in Eigenregie bearbeitet. Es gibt auch Mischformen, in denen sogenanntes Blended Learning angewendet wird, es also Online- und Präsenzveranstaltungen gibt. "Diese Kombination gilt als zukunftsweisend", sagt Dorothee Fricke von der Hochschulrektorenkonferenz. Denn mittlerweile hat man erkannt: Das Fernstudium allein funktioniert nicht so gut.

2. Die richtige Uni

Neben dem Studiengang sollte auch die Uni an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Bei der Orientierung helfen kann hier der sogenannte Hochschulkompass. Es gibt derzeit etwa 680 berufsbegleitende und 70 duale Master-Studiengänge. Im Bereich Fernstudium ist die Fern-Uni Hagen mit circa 77.000 Studierenden die größte Universität Deutschlands.

3. Work-Life-Balance

Wer die große Arbeitsbelastung bewältigen will, sollte sein Vorhaben genau planen. Die Versuchung ist groß, das berufsbegleitende Studium komplett in die Freizeit auszulagern und damit alle Erholungsphasen abzuschaffen. Die Deutsche Gesellschaft für Psychosoziale Gesundheit empfiehlt, die Ziele zu definieren und ausreichend Räume für Sport und Entspannung zu schaffen. Lieber ein bisschen mehr Zeit für das Studium einplanen.

4. Finanzielle Unterstützung suchen

Eine Vielzahl von Stipendien in Deutschland fördern auch Studenten, die berufsbegleitend studieren. So zum Beispiel das Aufstiegsstipendium. Jährlich unterstützt es rund tausend Fachkräfte mit Berufsausbildung und Praxiserfahrung bei der Durchführung eines ersten akademischen Hochschulstudiums.

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