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Skills und Techniken

Deine Uni verlangt von dir nicht nur, dass du dein Fachwissen beherrschst. Nebenbei musst du auch noch Kreativität beweisen, mit deine Rhetorikkünsten überzeugen und deine Zeit geschickt einteilen. Leider zeigt dir kaum ein Professor, wie das geht - deshalb haben wir hier Tipps und Techniken für erfolgreiches Studieren zusammengestellt.

Soft Skills fürs Studium

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Lernen lernen

Diese Fähigkeiten müssen Studenten beherrschen

Soft Skills – Woher kommt der Begriff?

Der Begriff "Soft Skills" lässt sich am besten mit "Soziale Kompetenz" übersetzen und sich die auf sozialer Intelligenz begründen. Der Begriff wird genutzt, um Kompetenzen zu beschreiben, die sich auf persönlicher, sozialer und methodischer Ebene abspielen. Auch bestimmte Persönlichkeitsmerkmale wie Kritikfähigkeit, Zeitmanagement und Kreativität zählen zu den Soft Skills.

Hard Skills versus Soft Skills – Wo ist der Unterschied?

Es wird zwischen Soft Skills und Hard Skills unterschieden.  Während Hard Skills berufstypische Qualifikationen beschreiben, gehen Soft Skills über fachliche Fähigkeiten hinaus. "Weich" versus "hart" bedeutet auch, dass Kompetenzen, die unter Soft Skills fallen, nicht mit gleicher Verlässlichkeit erfasst und gemessen werden können wie Hard Skills. Während also Hard Skills durch Zeugnisse und Tests objektiv sichtbar und messbar sind, lassen sich Soft Skills nicht so einfach fassen.

Um im Studium und bei der Bewerbung für den Job Erfolge zu haben, musst du beide Kompetenzen, Soft Skills und Hard Skills, beherrschen. Denn Professoren und Unternehmen erwarten nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Kreativität, Kommunikation und eine strukturierte Arbeitsweise.

Soft Skills – Darauf kommt es im Studium an

Im Studium reicht es nicht aus, sein Wissen nur am Ende des Semesters in Klausuren richtig wiederzugeben. Du musst zusätzlich dein Können in Referaten, Gruppenarbeiten und eigenen Projekten unter Beweis stellen. Hier kommen die Soft Skills ins Spiel. Auf welche Stärken es im Studium besonders ankommt und wie du diese ausbauen kannst, haben wir für dich zusammengestellt:

Lerntechniken und Zeitmanagement

Die wohl stressigste Zeit während des Studiums ist die gefürchtete Klausurenphase am Ende jedes Semesters. Hier gilt es, Unmengen an Stoff in kurzer Zeit zu verinnerlichen und diesen dann am Tag der Klausur möglichst vollständig und korrekt wiederzugeben. Bestimmte Lerntechniken können dir dabei helfen, besser und effizienter zu lernen. Stichwort Zeitmanagement: Behalte immer den Kosten/Nutzen-Aufwand im Auge. Wenn du acht Stunden in der Bibliothek sitzt, davon aber nur zwei Stunden wirklich in deine Prüfungsvorbereitung investierst, solltest du deine Lernweise überdenken und deine Zeit effektiver managen und nutzen.

Beim Pauken kannst du gleichzeitig deine soziale Ader und Teamfähigkeit aufpolieren und dir einen Lernpartner suchen. Denn, ob du eine Sprache auffrischen willst oder für das Examen lernen willst, gemeinsam lernt es sich gleich doppelt so gut. Ihr könnt euch die Arbeit aufteilen, über den Stoff sprechen, euch gegenseitig helfen und motivieren. Außerdem rafft man sich leichter auf, morgens um acht Uhr in die Bibliothek zu gehen, wenn dort schon ein Leidensgenosse wartet.

Teamfähigkeit und Kommunikation

Während deines Studiums musst du das ein oder andere Gruppenprojekt meistern. Solche Projekte sind nicht immer einfach, weil Studenten mit den unterschiedlichsten Herangehensweisen aufeinandertreffen. Aber genau das macht Gruppenprojekte so spannend und profitabel: Sie geben dir die Chance, neue Sichtweisen und Argumentationen kennenzulernen, deine Rolle in einem Team zu finden und deine Kompetenzen einzubringen. Dazu gehört Aufgaben zu übernehmen, aber auch bewusst Bereiche abzugeben und den Teammitgliedern Vertrauen zu schenken. Gruppenarbeiten sind also der ideale Weg, in einem überschaubaren Raum unter Gleichgesinnten an Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Kommunikation zu arbeiten.

Kreativität

Auch Kreativität gehört zu den wichtigsten Soft Skills im Studium. Denn welcher Dozent liest schon gerne die hundertste Hausarbeit zum gleichen Thema mit der identischen Herangehensweise? Bei Kreativität geht es also nicht darum, dass du besonders toll malen kannst, sondern dass du kreative Ansätze verfolgst. Viele denken, Kreativität sei angeboren, aber man kann mit Hilfe von Kreativitätstechniken durchaus lernen, leichter neue Ideen zu finden oder Visionen zu entwickeln. Brainstorming oder Mind Maps sind beliebte Methoden, Kreativität zu finden und zu fördern.

Rhetorik

Für viele Studenten sind Referate ein Grauen – dabei können solche Vorträge auch eine Chance für dich darstellen. Nicht nur kannst du Schnitzer in Hausarbeiten oder Klausuren ausbessern, auch bringen dich Referate persönlich weiter, du lernst dich und das, was du kannst zu verkaufen.

Neben guter Recherche, einem rotem Faden und der verständlichen Aufbereitung des Stoffs kommt es bei Referaten auf deine rhetorischen Fähigkeiten an. Mimik und Gestik solltest du unter Kontrolle haben, sie unterstreichen deine Worte und lenken die Aufmerksamkeit. Entscheidend ist auch die visuelle Präsentation der Inhalte – richtig angewandt hilft sie beim Verstehen. Hier gilt jedoch “weniger ist mehr“: Du solltest dich aufs Wesentliche konzentrieren und so dem Publikum verdeutlichen, was wichtig ist.

Viele Dozenten wünschen sich im Anschluss an das Referat eine Diskussion, die du von dir geleitet werden soll. Der Erfolg dieses Parts hängt natürlich stark von der Diskussionsfreude deiner Kommilitonen ab. Doch indem du im Vorfeld einige Fragen vorbereitest, kannst du die Diskussion gut lenken und deine Kompetenz beisteuern, um Impulse für deine Mitstudenten zu liefern.

Motivation

Eine "Das mach ich morgen"-Mentalität kann dich im Studium Kopf und Kragen kosten, denn sehr schnell stauen sich Klausuren, Hausarbeiten und Projekte. Dann kann dir selbst das beste Zeitmanagement dir nicht mehr helfen, alles noch fristgerecht hinzubekommen. Tendenzen zur ‚Aufschieberitis‘ solltest du deswegen im Kern ersticken. To-Do-Listen können dir dabei helfen, den Überblick zu bewahren. Zusätzlich solltest du dich frei von Ablenkungen machen. Wer wollte nicht schon mal nur kurz etwas nachschauen und ist dann für Stunden bei Facebook, Twitter und Co. verschwunden? Überlege dir Strategien, wie du deine Ziele erreichen kannst, und verlasse dich nicht nur auf das schlichte Wollen. Wenn du die konkreten Schritte vor Augen hast, die dich zum Ziel führen, ist die Barriere nicht mehr so groß, diese Schritte auch wirklich zu tun.