Schlauer durch Bewegung: Vier Sportarten, die dein Gehirn pushen

Autor*innen
Hannah Winter
Eine Person präsentiert ihren angespannten Bizeps. Ihr Kopf wurde durch den einer Marmorstatue mit Heiligenschein ersetzt. Um ihren Unterkörper schwebt ein Ring mit verschiedenen Planeten.

Sport treiben und gleichzeitig etwas fürs Gehirn tun – unmöglich, oder? Ganz im Gegenteil! Zahlreiche Studien belegen: Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, stärkt nicht nur Muskeln und Ausdauer, sondern auch das Gehirn. Wir zeigen dir, welche vier Sportarten besonders effektiv sind, um Körper und Geist optimal auf die Prüfungen vorzubereiten.

Sport als Konzentrationsbooster

Zu wenig Bewegung lässt das Gehirn auf Sparflamme laufen: Es bekommt weniger Sauerstoff und Energie, als es zum Lernen braucht. Genau das ist aber entscheidend, um konzentriert zu bleiben, Wissen aufzunehmen und effizient zu lernen. Sportliche Aktivitäten unterstützen diesen Prozess, da sie nicht nur die Durchblutung und den Stoffwechsel im Gehirn fördern, sondern auch die Ausschüttung von Glückshormonen steigern. Kurze Pausen nach dem Lernen kombiniert mit Aktivität helfen nachweislich, dass Gelerntes länger im Gedächtnis bleibt – ein simpler Trick für die Prüfungsphase! 

Tipps, um Bewegung in deine Prüfungsphase zu integrieren:

  • Lernpausen aktiv nutzen: Anstatt deine Lernpausen im Bett oder auf dem Sofa zu verbringen, geh in den Park joggen, schwimm ein paar Bahnen oder mach eine Yoga-Übung. Dein Gehirn verarbeitet Gelerntes so besser.
  • Abwechslung hält das Gehirn fit: Kombiniere Ausdauer, Koordination und Entspannung. Tennis, Joggen, Schwimmen und Yoga trainieren jeweils andere Bereiche deines Gehirns und halten dich rundum fit. 
  • Kreative Lernstrategien: Du kannst beim Joggen Lernstoff wiederholen, beim Yoga konzentriert Atemübungen mit Visualisierung von Lerninhalten verbinden oder beim Schwimmen die Gedanken sortieren.
  • Auf deinen Körper hören: Manchmal fühlt es sich einfach nicht nach Sport an und das ist völlig okay. Schon ein kurzer Spaziergang oder ein paar Dehnübungen können helfen, den Kopf frei zu bekommen.
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Schwimmen

Schwimmen wirkt wie ein Reset-Knopf für Körper und Kopf. Während du durchs Wasser gleitest, werden nahezu alle Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht und auch dein Gehirn profitiert davon. Bereits 20 Minuten Brustschwimmen können bei jungen Erwachsenen die Gehirnleistung spürbar verbessern.

Dabei fördert Schwimmen die Bildung neuer Nervenzellen, da du dich konstant darauf konzentrieren musst, über Wasser zu bleiben und deine Bewegungen zu koordinieren. Einfaches Planschen reicht dafür allerdings nicht aus. Empfohlen werden etwa 30 Minuten Schwimmen, idealerweise mit kurzen Pausen zwischendurch.

Zusätzlich hat das Eintauchen ins kühle Nass eine beruhigende Wirkung. Die gleichmäßigen Bewegungsabläufe und die bewusste Atmung helfen, Stress abzubauen und den Kopf freizubekommen. So lässt sich der Lernstoff im Anschluss oft klarer verarbeiten und mit neuem Fokus weiterlernen.