Partner von:

Das neue Technology Center in Leipzig stellt sich vor

iPad Mann Büro Business Arbeit Arbeiten [Quelle: unsplash.com, Autor: Tyler Franta]

Quelle: unsplash.com, Tyler Franta

Das neue Technology Center von Deloitte hat eröffnet. Doch an was arbeiten die Teams in Leipzig und welche Lösungen entwickeln sie? Wie sieht die Zusammenarbeit aus, welche Visionen gibt es und wen sucht Deloitte zur Verstärkung? Antworten liest du im Interview mit Volker Stroetmann und Frank Halsband.

Das Technology Center für das Businesses Consulting und Risk Advisory von Deloitte dient der langfristigen Erweiterung der Beratungslösungen vor Ort, indem Deloitte offsite-gesteuerte Dienstleistungen mithilfe hoch spezialisierter Mitarbeiter sowie der allerneuesten Technologien bereitstellt – gebündelt an einem Standort: Leipzig.

Gerade deutsche Unternehmen müssen hohe gesetzliche und regulatorische Anforderungen erfüllen und dabei dem Wettbewerbsdruck standhalten. Durch das Technology Center bietet Deloitte seinen Kunden nicht nur hochinnovative, skalierbare und zukunftsfähige End-to-End-Dienstleistungen an, sondern auch die Möglichkeit, bestehende Aktivitäten ganz oder teilweise an Deloitte auszulagern und ihren Ressourceneinsatz somit effizient zu gestalten.

Hier stellt Deloitte seinen Kunden kontinuierlich neue und etablierte Dienstleistungen zur Verfügung und deckt dabei ein vielfältiges Leistungsspektrum ab. Für seine Mitarbeiter heißt das: Zugang zu neuesten Technologien, spannende Weiterentwicklungsmöglichkeiten durch abwechslungsreiche Projekte und aktive Mitgestaltung des Aufbaus eines neuen Standorts.

Einen detaillierten Überblick über die Idee des Technology Centers, dessen Aufgaben, den dort verankerten Tätigkeitsfeldern sowie dem, was interessierte Bewerber mitbringen sollten, geben Volker Stroetmann – Director Risk Advisory – und Frank Halsband – Manager Consulting – im Interview.

Mal grundsätzlich gefragt: Was ist ein Technology Center?

Volker Stroetmann: Dass wir ein Technology Center aufbauen, hängt mit unserer strategischen Ausrichtung zusammen. Wir sehen, dass in Unternehmen im Zuge der Digitalisierung hinter Aufgaben wie Logistik, HR-Management oder Buchhaltung technologisch gesteuerte Prozesse stecken. Diese Themen sind unabhängig von der jeweiligen Wertschöpfungskette unserer Mandanten, deshalb wollen die Firmen darauf keine Energie verschwenden. Unsere Kunden sagen: "Übernehmt das für uns." Das machen wir jetzt konzentrierter in einem Technology Center. Hier können wir die Services und Produkte anbieten, die keine Beratung oder Umsetzung direkt bei unseren Mandanten vor Ort benötigen.

Was gibt es hier für Sie zu tun?

Frank Halsband: Wir sorgen mit unseren Teams dafür, dass die Systeme beim Mandanten und die Software dahinter laufen. Das heißt, dass unsere Mitarbeiter die Bedürfnisse des Kunden aufnehmen, sie in Anforderungen und Konzepte gießen, die Programmierung beaufsichtigen – das machen Kollegen im Ausland – sowie das Testing durchführen. Wir stellen auch die Spezialisten, die Lösungen entwickeln, falls beim Kunden etwas nicht funktioniert. Und wir kümmern uns darum, dass die Daten in den Kundensystemen sicher sind. Hier können wir Betrugsvorfälle oder Cyber-Attacken erkennen und tracken. Dabei hat unsere Arbeit weniger Projektcharakter, sondern wir reden hier von drei bis fünf Jahren, in denen wir für Mandanten da sind.

Warum Leipzig?

Volker Stroetmann: Leipzig und das weitere Umland – von Halle über Magdeburg bis Dresden – ist mit seinen Hochschulen, Universitäten und Ausbildungseinrichtungen sehr attraktiv. Die Absolventen dieser Hochschulen möchten wir als neue Mitarbeiter gewinnen. Darum siedeln wir das Technology Center dort an, wo das Herz der Region schlägt. Leipzig ist eine junge, pulsierende Stadt mit lebendiger Start-up-Szene. Mit dieser, den Universitäten, aber auch der Industrie vor Ort werden wir stark zusammenarbeiten.

Frank Halsband: Unsere Entscheidung für Leipzig basiert auf dem Zusammenspiel von mehreren Nutzenaspekten. Hierbei spielen unter anderem die vorhandene Infrastruktur (Autobahnen, Zuganbindung und Flughafen), die räumliche Nähe zu Berlin und das gute Bildungsniveau (Universitäten/FHs) eine wichtige Rolle. Auch das positive Bevölkerungswachstum, die Präsenz kleinerer IT-Firmen und das besondere Flair von Leipzigs Innenstadt machen diesen Standort überaus attraktiv.

Was sollte man als Bewerber mitbringen?

Frank Halsband: Grundsätzlich richten wir uns an Absolventen und berufserfahrene Talente. Das sind (Wirtschafts-)Informatiker, Ingenieure, aber auch BWLer oder VWLer. Technikaffin sollten sie sein, Programmiersprachen beherrschen und gern interkulturelle Erfahrung im Ausland mitbringen. Das hilft, wenn man mit Kollegen aus Indien, Rumänien, England oder Portugal zusammenarbeitet. Zu kommunizieren und teamfähig zu sein ist also zentral. Auch eine Portion Pragmatismus ist erforderlich, gerade in der agilen Softwareentwicklung. Man sollte es mögen, sich in neue Prozesse einzudenken und zu verstehen, was der Kunde will – und das so zu transformieren, dass es designt und benutzerfreundlich programmiert werden kann.

Volker Stroetmann: Bewerber sollten Fächer mit IT-Bezug studiert haben, das können auch Naturwissenschaften sein. Wichtig ist uns, dass die Bewerber Spaß an technologischen Herausforderungen haben. Eines möchte ich bewusst ansprechen: Liebe Kandidatinnen, bewerben Sie sich. Ich halte es für wichtig, dass wir gerade in technologischen Bereichen Frauen haben – sowohl im Einsatz für den Kunden als auch auf Managementebene. Ich zum Beispiel leite ein Team in der Risk Technology Group, das zu über 50 Prozent aus Frauen besteht.

Aus welchen Branchen kommen die Kunden, und welche Projekte gibt es?

Volker Stroetmann: Die Branchen sind so vielseitig wie sonst auch bei Deloitte: Automotive, Retail, Versicherungen, Banken, Pharma, Life Sciences, Maschinenbau, Chemie etc. Zu den Projekten: Neben dem technologischen Backoffice unterstützen unsere Berater die Kunden bei weiteren technologischen Themen. Das können Big-Data-Analysen sein, zum Beispiel von Bewegungsmustern mobiler Menschen oder im Kontext von Smart Cars. Ein weiteres Feld ist Natural Language Generation: Hier können wir dazu beitragen, künstliche Intelligenz für die Kundenkommunikation einzusetzen. Auch Robotics-Prozesse setzen wir auf.

Frank Halsband: Data Mining ist bei Handelsfirmen eines der großen Themen, um das Kundenerlebnis individueller zu gestalten. Zudem ist ServiceNow gerade sehr gefragt, eine Cloud-SaaS-Lösung, in der man Service- und Support-Prozesse abbilden kann. Diese Lösung implementieren und optimieren wir gerade für einen Maschinenbauer. Auch SAP-S/4- und SAP-HANA-Implementierungen bedienen wir von Leipzig aus. Ein weiterer Klassiker sind SAP-ERP- und SAP-R/3-Systeme. Diese Software unterstützt Geschäftsabläufe in Finanzbuchhaltung und Logistik.

nach oben

Willst du mehr über unseren Partner Deloitte erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.