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Work-Life-Balance

Ständige Erreichbarkeit und Überstunden verschlechtern das Verhältnis zwischen Beruf und Freizeit. Wenn du den Eindruck hast, deine Tage müssten doppelt so lang sein, um den Berg von Arbeit zu bewältigen, ohne dein restliches Leben zu vernachlässigen, solltest du über deine Work-Life-Balance nachdenken.

Die richtige Balance finden

Wissen zu Work-Life-Balance kompakt

Zeit für dich

Arbeitszeiten von bis zu 70 Stunden pro Woche sind keine Seltenheit mehr. Zudem bringen Internet und Smartphone mit sich, dass du rund um die Uhr erreichbar bist: Schon kurz nach dem Aufwachen beantwortest du die ersten Mails und schaust auch vor dem Schlafengehen dein Arbeits-Postfach durch. Die Folge ist dauerhafter Stress – wann bleibt noch Zeit für dich? Und wie entfliehst du diesem Teufelskreis?

Stress, Burnout, Depression

Stress ist eine der häufigsten Ursachen für Erkrankungen: Angefangen bei Verspannungen, Nervosität und Schlafstörungen kann dauerhafter Stress ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen mit sich ziehen – physische sowie psychische. Versagensängste und Überlastung können Burnout, Depression und weitere psychische Störungen zur Folge haben. Um diese Risiken zu vermeiden, verbessere deine Work-Life-Balance: So gut wie möglich Ruhepausen einhalten, nicht dauerhaft Überstunden schieben – und das Handy auch ruhig mal klingeln lassen.

Flexible Arbeitszeiten

Um dem Arbeitnehmer entgegen zu kommen, werden in Großunternehmen immer häufiger flexible Arbeitszeiten eingeführt: So bleibt morgens genug Zeit hast, die Kinder in den Kindergarten zu bringen oder auch mal von zu Hause aus zu arbeiten, wenn zum Beispiel ein Besuch der Handwerker ansteht. Gerade Arbeitnehmer, die sich abends besser konzentrieren können, schätzen flexible Arbeitszeiten: So können sie den Tag für Besorgungen und Freizeit nutzen und abends noch produktiv sein. Jedoch kann der Schuss auch nach hinten losgehen: Durch flexible Arbeitszeiten und Home Office droht die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben immer mehr zu verschwimmen. Auch außerhalb des 9-to-5-Modells solltest du bewusst Pausen einlegen und darauf achten, dass die Überstunden nicht Überhand nehmen.

Wie hältst du die Balance?

Kurze Stressphasen sind normal – Dauerstress ist es nicht. Wenn du merkst, dass sich die Stressphasen häufen, solltest du bewusst einen Gang zurückschalten und überlegen: Wie lassen sich Überstunden vermeiden? Welche Aufgaben kann ich abgeben? Versuche, Prioritäten zu setzen und zunächst die Aufgaben zu bearbeiten, die am dringendsten zu erledigen sind. Und nimm Ruhepausen bewusst wahr – das heißt: keine Arbeits-Mails zu Hause lesen und nicht ständig aufs Smartphone oder den Laptop starren. Denk daran: Wer Pausen einhält, ist auf Dauer gesünder und leistungsfähiger. Wenn du allerdings merkst, dass der Stress trotzdem kein Ende nimmt, solltest du über eine andere berufliche Perspektive nachdenken und im Zweifelsfall einen Arzt aufsuchen.