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Warum du vielleicht nur Durchschnitt bist

© Riala – pixabay.com

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Du denkst, du führst die akademische Elite an? Wahrscheinlich täuschst du dich. Zehn Gründe, warum du vielleicht "nur" akademisches Mittelmaß bist. 

Mama ist dein größter Fan: Von deinem ersten Wort über die Gehversuche bis hin zu den selbstgemalten Kritzeleien im Kindergarten – seit deiner Geburt löst du bei ihr Begeisterungsstürme aus. Daran hat auch dein Studium nichts geändert. Schließlich weiß deine Mutter, dass du der beste Student bist, den deine Uni jemals gesehen hat!

Zugegeben: Wir würden deiner Mama niemals widersprechen ... Allerdings gibt es genug Anzeichen, dass du doch nicht der absolute Spitzenakademiker bist. Das Unternehmen Deutsche Bildung hat mehr als 6.900 Studis zu ihrem akademischen Leben befragt. Das Ergebnis ist das Campusbarometer 2018 – und die Erkenntnis, dass du vielleicht doch eher Durchschnitt bist. 

Zehn gute Gründe, warum du doch zum akademischen Mittelmaß zählst.    

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1. Du brauchst mehr Zeit

In drei Jahren zum Bachelor und danach zwei Jahre für den Masterabschluss? Vergiss es! Die Regelstudienzeit ist für dich einfach zu knapp – außer du schiebst in einem exotischen Studiengang wie "Bowling Industry Management and Technology" eine ruhige Kugel. Dem Campusbarometer zufolge schließt mehr als die Hälfte der Studenten ihr Fach später ab, als es die Studienordnung vorsieht. Statt der vorgegebenen sechs Semester fallen für den Bachelor durchschnittlich sieben Semester an.

Dass du etwas langsamer bist, ist natürlich keine Schande. Arbeitgeber achten sowieso selten darauf, ob du länger studiert hast. Wichtiger sind ihnen Erfahrung in der Praxis oder im Ausland, für die du natürlich mehr Zeit neben der Uni brauchst. Einziger Wermutstropfen für Bummelstudenten wie dich: Laut Deutscher Bildung schließen Langzeitakademiker ihr Studium in der Regel schlechter ab. Je weiter du das Ende hinauszögerst, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass du die Uni nur mit einem "Befriedigend" verlässt.     

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2. Du liegst deinen Eltern auf der Tasche

Die Bewunderung von Mama ist dir sicher – ebenso wie der Inhalt ihrer Brieftasche und der von Papas Geldbeutel. Wie 70 Prozent der befragten Studenten bekommst auch du finanzielle Unterstützung von deinen Eltern. Ob du wirklich auf ihr Geld angewiesen bist, hängt unter anderem von deinem Studiengang ab: Humanmediziner haben zum Beispiel wenig Zeit, um neben dem Studium zu arbeiten. Sie profitieren laut Umfrage dafür deutlich häufiger von Stipendien als andere Akademiker.

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3. Den Abschluss im Kellnern hast du in der Tasche

Wenn du jedoch Geisteswissenschaften statt Medizin studierst, gehörst du eher zu den klassischen Nebenjobbern. Insgesamt 55 Prozent der Studis haben eine Arbeit. Besonders beliebt sind laut Umfrage Anstellungen als studentische Aushilfe (23 Prozent) und in der Gastronomie (17 Prozent).

Bevor du jedoch bis zum Kollaps kellnerst, solltest du dich lieber nach einem lukrativeren Nebenjob umsehen. Wie wäre es mit einem Einsatz als Messehost? Hier verdienst du deutlich mehr als beim Servieren.            

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4. Mietest du noch oder lebst du schon?

Egal, ob du deine Eltern anpumpst oder für dein Geld arbeitest: Etwa 754 Euro stehen dir im Monat zur Verfügung. Das klingt erst mal gut, leider geht davon gut ein Drittel (262 Euro) für deine Wohnung drauf. Vielleicht leben deshalb immerhin 17 Prozent der Befragten noch bei Mama und Papa. Du bist jedoch wie die meisten deiner Kommilitonen Mitglied in einer WG und damit durchaus zufrieden. 

Viel finanziellen Spielraum lässt dir die Miete allerdings nicht. Deshalb wünschst du dir wie jeder Student mehr Kohle: 1.016 Euro im Monat wären eine Summe, mit der du leben könntest, oder? Wie du denken auch die anderen Durchschnitts-Studis.  

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5. Dein Studium stresst dich

Ein dickes Loch im Geldbeutel beschert dir sicher die eine oder andere schlaflose Nacht. Weitaus größere Sorgen bereitet dir und anderen Studenten aber die Aussicht, dass eure Zukunft nur aus viel Stress und wenig Freizeit bestehen wird (61 Prozent). Fast genauso groß ist die Angst, zu scheitern (60 Prozent). Der Leistungsdruck und die Überforderung in der deutschen Hochschullandschaft erhöhen den Druck. Klar, dass du dich vor dem Burn-out fürchtest (50 Prozent).

Andere Umfragen bestätigen die enorme psychische Belastung, unter der du und deine Kommilitonen leiden: Laut einer TK-Studie erlebt jeder vierte Student in Deutschland starken Stress – besonders betroffen sind übrigens Sprach- und Kulturwissenschaftler.    

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6. Du bist kein Streber

In der Schule hast du es dafür wohl deutlich entspannter angehen lassen. Zumindest entsteht der Eindruck, wenn man auf deine Abi-Note schaut: 2,2 – das ist zwar ganz gut , aber auch nicht Top-Niveau. Wahrscheinlich bist du im Unterricht lieber in der letzten Reihe gesessen und beim Pausenläuten als Erster auf den Schulhof gestürmt. 

Dass du dich im Studium ein bisschen mehr anstrengst, glauben wir dir aber. Dein aktueller Notenschnitt liegt schließlich bei 2,1. Vielleicht erwartest du aber noch mehr von dir und hast deshalb so viel Stress?    

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7. Du kannst es nicht abwarten, die Uni zu verlassen

Möglicherweise sind es der Druck oder das Extrasemester, das du einlegen musst: Auf jeden Fall kehrst du dem Campus lieber früher als später den Rücken. 53 Prozent der befragten Studenten wollen nach dem Bachelor gleich in den Beruf wechseln, so das Ergebnis des Campusbarometers. Wenn du doch noch auf den Master-Abschluss schielst, studierst du in einer Fächergruppe, in der ein weiterführendes Studium oft erwünscht ist: zum Beispiel Mathematik oder Naturwissenschaften wie Chemie (58 Prozent).   

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8. Die Uni ist dein Flirt-Revier

"Ein bisserl was geht immer" – der legendäre Spruch des Münchener Schürzenjägers Monaco Franze beschreibt perfekt dein Liebesleben. Vielleicht, weil du dir unsere Flirt-Tipps zu Herzen genommen hast? Rund 22 Prozent der Befragten haben bereits einen ihrer Partner im Studium kennengelernt. Die absoluten Campus-Casanovas tummeln sich in den Fächern Geowissenschaften, Musik und Chemie. Hier hat jeder Dritte schon mal sein Liebesglück gefunden.

Dein Uni-Schwarm ist Durchschnitts-Studis wie dir sehr wichtig: 54 Prozent würden lieber auf das Essen in der Mensa verzichten als auf ihren liebsten Sitznachbarn. Hm ... eigentlich doch nicht so beeindruckend. Denn für die Liebste oder den Liebsten wollen nur wenige wirklich wichtige Dinge aufgeben wie Sex (14 Prozent), das Deodorant (12 Prozent) oder das Smartphone (11 Prozent).    

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9. English, please!

Du hast schon im Ausland studiert? Lass uns raten: Du warst in den Niederlanden, den USA oder den UK. Die letzten beiden Ziele in der Top drei können wir verstehen. Du stehst auf Ivy League und Oxbridge und glänzt jetzt mit perfektem Englisch. Aber warum die Niederlande? Lag es an der Nähe zur Heimat, dem guten holländischen Käse oder den malerischen Grachten? Irgendwann musst du uns das erklären ...

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10. Dein Glas ist immer halb voll

Du hast Stress im Studium und Zukunftsängste – trotzdem bleibst du bei der Jobwahl optimistisch. Wie die zwei Drittel der Befragten siehst auch du deine berufliche Zukunft in strahlenden Farben. Sehr gut! Durchschnitt zu sein hat eben auch etwas Gutes, oder? ♥ 

Apropos: Wenn du immer noch denkst, dass du kein Durchschnittstyp bist, kannst du prüfen, ob du vielleicht doch zur akademischen Elite gehörst: Mach hier den Test.

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Kommentare (3)

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  1. Anonym

    „Bewunderung von Mama ist dir sicher – ebenso wie der Inhalt ihrer Brieftasche und der von Papas Geldbeutel“ was für eine Gender-Kacke wird hier denn suggeriert???

  2. Anonym

    Ja, genau das Gleiche habe ich mir auch gedacht...

  3. Anonym

    Was für einen Mehrwert bietet so ein Artikel? Absolut nutzlos.

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