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Wie gut die Kooperation von Wissenschaftlern im Internet funktionieren kann, zeigt ResearchGate. Die 2007 gegründete Plattform ist bereits ordentlich in Schwung gekommen. Derzeit arbeiten rund 50.000 registrierte Nutzer aus 196 Ländern mit dem Netzwerk. Der Harvard-Absolvent Ijad Madisch ist promovierter Mediziner und Informatiker und entwickelte die Idee zu ResearchGate während seines Studiums in den USA.

ResearchGate präsentiert sich auf den ersten Blick als eine Art Facebook für Nerds. Du kannst dir ein Profil einrichten, auf dem du deine Ausbildung, Arbeitserfahrung und Spezialthemen angibst. So finden sich schnell und einfach Menschen, die sich mit demselben Fachgebiet beschäftigen. Einige Wissenschaftsorganisationen nutzen die Plattform bereits als Kollegen-Netzwerk. ResearchGate will sie dabei mit neuen Funktionen unterstützen: Für die Zukunft sind die Einbettung von "Virtual Conferencing" und eine internationale Jobbörse geplant.

Voll funktionstüchtig sind dagegen bereits die wichtigsten Werkzeuge: Mit Hilfe von "ReStory" schreibst du gemeinsam mit Kollegen an neuen Arbeiten. Statistische Erhebungen und Umfragen kannst du mit "ReVote" erstellen und "ReMeet" hilft dir beim Planen von Konferenzen mit deinen Partnern. Besonders praktisch ist die semantische Suchmaschine. Sie stöbert in über 40.000 bei Researchgate veröffentlichten Dokumenten und rund 30 Millionen Einträgen großer Datenbanken, wie Pubmed oder Citeseer. Dabei vergleicht ein spezieller Algorithmus den eingegeben Text mit den Artikeln der Fachzeitschriften und schlägt dir Texte mit ähnlichen Schwerpunkten vor. Auf diese Weise erhältst du schnell einen Überblick zu bisherigen Arbeiten über dein Thema.

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Im e-fellows.net wiki kannst du dein Wissen teilen und von den Erfahrungen anderer Stipendiaten profitieren.

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