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Juristin als Fernsehstar?

Titel und Thema der Veranstaltung

 Clifford Chance ReferendarAcademy - Intensivtraining Aktenvortrag
 

Wo und wann das Event stattfand

 Die Veranstaltung fand am 19. August von 9 bis 19 Uhr in Frankfurt am Main statt.
 

Teilnehmer und Unternehmensvertreter

An der Veranstaltung nahmen sieben Personen teil, fünf davon waren e-fellows.net-Stipendiaten. Dr. Christoph Busch, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Osnabrück arbeitet, und Dozent an der Clifford Chance ReferendarAcademy ist, leitete die Veranstaltung gemeinsam mit Annette Maaßen aus dem Personalmarketing von Clifford Chance.
 

Visitenkarte für angehende Juristen

Der Aktenvortrag ist in allen Bundesländern Teil der mündlichen Prüfung des zweiten juristischen Staatsexamens. Da die angehenden Juristen ihn zu Beginn der Prüfung halten, stellt er als "Visitenkarte" des Kandidaten entscheidende Weichen für den weiteren Verlauf der Prüfung. Trotzdem bereiten sich die Prüflinge in den normalen Ausbildungsprogramm der Länder nicht sehr intensiv darauf vor. Die Veranstaltung von Clifford Chance war daher eine gute Gelegenheit, um mich ausführlich mit dieser Aufgabe des Examens auseinanderzusetzen.
 

Vorbereitungszeit sinnvoll nutzen

Annette Maaßen aus dem Personalmarketing von Clifford Chance und Dr. Christoph Busch von der Clifford Chance ReferendarAcademy begrüßten uns sehr freundlich. Dr. Busch erläuterte uns die theoretischen Grundlagen des Aktenvortrags. Den inhaltlichen Aufbau erklärte er nur kurz, da er uns Teilnehmern bereits bekannt war. Sehr hilfreich waren seine Tipps, wie wir die zur Verfügung stehende Vorbereitungszeit sinnvoll aufteilen können.
 

Feedback vom Experten

Danach erhielten wir die erste Gelegenheit, unsere Fähigkeiten im freien Reden zu üben: Im Stil eines englischen Debating Clubs diskutierten wir in zwei Gruppen die Vor- und Nachteile einer allgemeinen Dopingfreigabe. Jeder Teilnehmer bekam danach ein kritisches, aber wohlwollendes Feedback von Dr. Busch. Besonderen Wert legte er dabei auf unsere Gestik und Argumentation.
 

Juristen vor der Kamera

Nach dem Mittagessen konzentrierten wir uns auf das Wichtigste der Veranstaltung - den eigentlichen Aktenvortrag. Innerhalb von einer Stunde bereitete jeder Teilnehmer einen Vortrag aus Richtersicht vor, den anschließend vier von uns vor laufender Kamera hielten. - Allerdings ohne die anderen Vorträge vorher zu hören. So bekamen wir erstmals einen Eindruck davon, wie unsere Vorträge auf Dritte wirken.
 

Aktenvorträge für zu Hause

In der nächsten Runde hielten die anderen drei Teilnehmer einen Aktenvortrag aus Anwaltssicht, den unsere Gruppe zum Teil auch unter materiellrechtlichen Gesichtspunkten diskutierte. Wir erhielten die zugrundeliegenden richterlichen Entscheidungen und einen umfangreichen Ordner mit Hinweisen zum Aufbau und zu den Formulierungen des Vortrags sowie drei weitere Aktenvorträge zum Nachlesen.
 

Fazit: Klarer Blick auf Stärken und Schwächen

Die Veranstaltung war sowohl durch die inhaltlichen Anforderungen, als auch durch die Länge anspruchsvoll. Sie ist daher eine gute Vorbereitung auf die mündliche Prüfung für Referendare. Aufgrund des kompakten Theorieteils kann ich jedem empfehlen, sich schon vor der Veranstaltung mit dem Aufbau von Aktenvorträgen auseinanderzusetzen. Ich persönlich fand es sehr lehrreich, dass wir uns besonders mit der Vortragsweise beschäftigt haben. Auch die Gelegenheit, mithilfe der Videoaufnahme den eigenen Vortrag einmal selbst sehen zu können, war sehr hilfreich, um die eigenen Stärken und Schwächen besser einschätzen zu könne. Mir vermittelt das Training in jedem Fall Sicherheit für den "Ernstfall" im Examen.

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