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Beratung im Dreivierteltakt

Mozart

Mozart

Titel der Veranstaltung
 "McKinsey meets Mozart"
 

Wo und wann das Event stattfand
 Die Veranstaltung fand vom 29. November bis 2. Dezember 2007 in Wien statt.
 

Teilnehmer
 An der Veranstaltung nahmen 30 Studenten, Doktoranden und Young Professionals teil.
 

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
 Einerseits ist Mozart für mich so etwas wie der Held meiner Kindheit. Ich spiele von klein auf Klavier und Geige und habe großes Interesse an Musik. Als Kind haben mich Mozarts kurzes, tragisches Leben und seine Musik fasziniert. Dem genialen Komponisten posthum zu "helfen" hatte einen ganz besonderen Reiz für mich. Außerdem habe ich während meines Studiums in Frankreich die Unternehmensberatung als mögliche berufliche Perspektive für mich entdeckt. Strategieberatung begeistert mich. Ein Event mit der spannenden Kombination Musik und Beratung war für mich daher genau das Richtige.
 

Erwartungen und erster Eindruck
 Ich hatte bereits an einem Workshop einer anderen Unternehmensberatung teilgenommen und deshalb mit einer sehr interessanten Zeit gerechnet. Meine Erwartungen wurden in Wien tatsächlich noch übertroffen. Das Team war vielfältig zusammengestellt: Neben Wirtschaftswissenschaftlern waren unter anderem auch ein Ingenieur, ein Mediziner und ein Musikwissenschaftler dabei. Der Austausch mit Teilnehmern und Beratern war einmalig. Ich hatte bereits davor von anderen Teilnehmern an McKinsey-Veranstaltungen gehört, dass die Berater sehr enthusiastisch sind. Das hat sich in Wien bewahrheitet.
 

Mozart in Nöten
 Der Workshop begann mit der Vorstellung von McKinsey und den anwesenden Beratern. Dann erhielten wir einen Überblick über Mozarts Leben, sein Schaffen als Künstler und natürlich das Thema der Fallstudie. Der Superstar Mozart hatte wie viele heutige Stars ein Problem: Er nahm sehr viel Geld ein - und gab noch mehr wieder aus. Deshalb war er hoch verschuldet. Unsere Aufgabe war, ihm dabei zu helfen, seine Schulden loszuwerden. Außerdem sollten wir ihn langfristig finanziell absichern, ohne seinen Lebensstil einzuschränken. Ein Künstler braucht schließlich seine Freiheit, um seine Kreativität auszuleben.
 

Ideen zur Rettung Mozarts
 In Gruppen zu sechs Personen machten wir uns daran, Konzepte zur Rettung Mozarts zu erstellen. Dazu werteten wir nicht nur das Kassenbuch der Familie Mozart aus und analysierten Extrablätter der Zeitung, sondern interviewten auch Menschen aus dem Umfeld Mozarts. Daneben gab es eine Einführung in das Thema "Interview führen".
 

Herausforderung "Faktor Mensch"
 Aber auf die Situation konnte das nicht vollständig vorbereiten - saßen uns doch in Kostümen Schauspieler, Opernsänger und Berater gegenüber, die mit Freude ihre Rollen spielten. Jeder auf seine Art: Der eine sprach sehr viel, die nächste kaum, der übernächste wurde aggressiv. Da galt es, mit viel Geschick an die gewünschten Informationen heranzukommen. Zum Abschluss präsentierten wir unsere Konzepte dem Plenum. Auch das wurde durch den "menschlichen Faktor" auf Klientenseite erschwert und sorgte für Heiterkeit im Publikum: Denn Mozart wollte nicht unbedingt zuhören oder brachte die Folien durcheinander. Diese Art der Herausforderung war für die meisten Teilnehmer neu. Sehr hilfreich war das Gruppen- und Einzel-Feedback, das wir zum Abschluss des Events erhielten.
 

Wien, Walzer und Sachertorte
 Doch nicht die ganze Zeit war der Fallstudie gewidmet - genauso interessant war das Rahmenprogramm. Das absolute Highlight der drei Tage war ein Privatkonzert mit Arien und Liedern Mozarts, die Sänger der Wiener Staatsoper und auch ein Berater im Österreichischen Theatermuseum vortrugen. Alle waren begeistert. Auch typisches Wiener Essen war ein Begleiter des Wochenendes. Nicht nur bei einem Abend im Heurigen auf einem Weinberg mit Blick über die Stadt erhielten wir im Gespräch mit McKinsey-Beratern persönliche Einblicke. Außerdem wurden wir von einem wahren Meister im Walzer tanzen unterwiesen und unter seiner Führung schwebten wir durch den Saal. Am letzten Abend feierten wir im U4-Club bis spät in die Nacht. Abgerundet wurde das ereignisreiche Wochenende mit einem Brunch im Mozarthaus. Danach hatten wir Gelegenheit, kurz die Wiener Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden, den Stephansdom zu besuchen und ein Stück Sachertorte zu genießen.
 

Mein persönliches Fazit
 Ich hatte drei tolle Tage, die bei mir den Wunsch gefestigt haben, bei einer Unternehmensberatung zu arbeiten. Die Atmosphäre war toll, die Teilnehmer interessant und vielfältig. Ich war beeindruckt, dass sich selbst McKinsey-Partner die Zeit nahmen, persönliche Gespräche mit uns zu führen und uns ihre Sicht auf McKinsey zu zeigen. Ich kann jedem, der ein Interesse an Musik und der Beratungsbranche hat, dieses Event sehr empfehlen. Ich selbst werde mich im Frühjahr bei McKinsey bewerben.

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