Partner von:

Globalisierung und Caipirinhas

Mentoren-Mentee-Treffen bei Accenture, Drum Café

Mentoren-Mentee-Treffen bei Accenture, Drum Café

Titel und Thema der Veranstaltung

 Accenture Mentoren-Mentee-Treffen 2008
 

Wo und wann das Event stattfand

 Die Veranstaltung fand am 16. Mai bei Accenture auf dem Campus Kronberg bei Frankfurt am Main statt. Sie begann um 13 Uhr und endete offiziell um 23 Uhr. Für die Unermüdlichen war das inoffizielle Ende gegen fünf Uhr am nächsten Morgen.
 

Teilnehmer und Unternehmensvertreter

 Insgesamt nahmen 35 Personen teil, darunter 17 Mentees und zehn Mentoren von Accenture sowie einige Organisatoren aus dem Personalmarketing.
 

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe

 Ich habe an der Veranstaltung teilgenommen, um meinen Mentor und andere Mentees zu treffen. Außerdem konnte ich Accenture durch das interessante Programm besser kennen lernen.

Mein erster Eindruck

 Die Kombination aus Business-Dresscode und Ortsunkenntnis zeigte schon bei der Anreise nach Kronberg, wer Mentee war, und erleichterte das Kennenlernen. Bei der Ankunft am Campus Kronberg staunten wir über die Größe des Geländes und der Gebäude. Von der Empfangshalle wurden wir zum Foyer des großen Vortragssaals "Campus MAX" weitergeleitet, wo wir uns vor Beginn der Veranstaltung mit Getränken und Snacks stärkten. Dabei lernten wir Mentees uns untereinander kennen und kamen auch schon mit den anwesenden Mentoren ins Gespräch. Die lockere Atmosphäre empfand ich als besonders angenehm: Von Anfang an duzten alle einander. Zunächst begrüßte uns die Organisatorin Rebecca Lautwein vom Personalmarketing. Anschließend gingen wir in den Vortragssaal. Das Programm des Events wurde bis zuletzt geheim gehalten. Daher herrschte große Spannung, was uns nun erwarten würde.
 

Multipolare Welten

 Senior Manager Bodo Schäfer eröffnete die Veranstaltung mit einer Präsentation über "Multipolare Welten", ein Großprojekt der Accenture Research Center. Kernaussage war, dass sich das Gleichgewicht der Kräfte in der Weltwirtschaft verschiebe und Länder wie China, Indien, Russland und Brasilien von Wachstumsmärkten zu Wirtschaftsmächten aufstiegen. Die USA, Westeuropa und Japan seien nicht länger die führenden Industrienationen. Indem er die Präsentation interaktiv gestaltete, machte Schäfer brisante Fakten leicht zugänglich. Am meisten imponierte mir seine Antwort auf die Frage, wann die genannten aufsteigenden Wirtschaftsmächte zusammen die alten Industrienationen an Wirtschaftskraft überholen: Dies sei bereits am Übergang vom letzten zu diesem Jahr der Fall gewesen.
 

Fallstudie: Raus aus den roten Zahlen

 Nach einer kurzen Pause bildeten wir vier Teams, in denen wir in der nächsten Stunde eine Fallstudie bearbeiteten. Darin ging es um einen fiktiven Waschmaschinenhersteller, der rote Zahlen schrieb und nach Lösungen suchte, um wieder profitabel zu werden. Wir analysierten Datenblätter mit Umsätzen, Kosten und Produktionsstandorten und entwickelten Lösungsstrategien. Jedem Team stand ein Berater bei Fragen und Problemen zur Seite. In einem äußerst realistisch gestalteten Meeting mit dem Vorstand - verkörpert durch vier Accenture-Berater - präsentierte jedes Team seine Ergebnisse und stellte sich den Fragen und gewollt bissigen Kommentaren. In einer abschließenden Diskussion bewerteten die Berater die Ergebnisse positiv und gingen auf Fragen der Mentees ein. Dabei habe gerade ich als Physik-Student und Nicht-Wirtschaftswissenschaftler einiges dazugelernt.
 

Führung über den Campus Kronberg

 Direkt im Anschluss folgte eine Führung über den Campus Kronberg. Beeindruckend ist dort beispielsweise das hauseigene Zwei-Sterne-Restaurant "Nubis" mit gemütlicher Terrasse und Blick auf die Frankfurter Skyline. In puncto Essen und Trinken sorgten auch die Bars und Coffee Points auf jeder Etage für Aufsehen. Ein kleines Geschäft für den täglichen Bedarf, Geldautomaten, Servicestationen sowie LCD-Fernseher in fast allen Fluren rundeten das Gesamtbild ab. Natürlich begutachteten wir auch einige Büros. Besonders interessant fand ich, dass die meisten Berater gar kein festes Büro haben, sondern für jeden Tag, den sie nicht beim Kunden vor Ort sind, ein freies Büro buchen müssen. Aus diesem Grund sehen sich viele Arbeitsplätze sehr ähnlich. Nirgends - auch nicht auf den Fluren - fehlen die Telefone, die jeder Mitarbeiter mit seiner persönlichen Kennung benutzen kann.
 

Drum Café

 Nach der Führung kehrten wir in den Vortragssaal zurück und stellten fest, dass dieser schon für den nächsten Programmpunkt vorbereitet worden war: "Drum Café", eine vierköpfige Band, trommelte auf Bongos und anderen Perkussionsinstrumenten. Der Clou war, dass jeder von uns – auch die Mentoren, die über diesen Programmteil ebenso überrascht waren wie wir – eine solche Trommel auf dem Schoß hatte und die Schlagabfolgen wiederholte, die die Band vorspielte. Damit wollte uns die Band Fähigkeiten vermitteln, die einen Berater ausmachen, wie beispielsweise anderen zuzuhören und Leistungen anzuerkennen. Vor allem bot "Drum Café" jedoch eine sehr unterhaltsame und auflockernde Show, nach der nicht nur unsere Hände ein wenig Abkühlung brauchten.
 

Dinner und offizielles Ende

 Im Anschluss ging es ins hauseigene Restaurant, wo wir mit Cosmopolitans begrüßt wurden. Hier setzten wir die Gespräche mit den Mentoren beim Drei-Gänge-Dinner fort, das uns mit aufwendiger Dekoration und leckeren Gerichten begeisterte. Im Anschluss mixte ein Barkeeper unter anderem Caipirinhas. Ein DJ sorgte für stimmungsvolle Musik. Die Veranstaltung endete offiziell um 23 Uhr, als uns ein Shuttle-Bus in die Frankfurter Innenstadt zum eleganten Hotel "The Pure" brachte, in dem Accenture für einige andere Teilnehmer und mich gebucht hatte.
 

Hotelbar, Disco und inoffizielles Ende

 An der Hotelbar begann gegen halb zwölf Uhr nachts der inoffizielle Teil der Veranstaltung, bei dem wir die Gespräche vom Dinner vertieften und uns gegenseitig noch besser kennen lernten. Gegen halb zwei Uhr morgens, als sich die Zahl der noch Anwesenden bereits halbiert hatte, verlagerten wir den geselligen Abend in die Frankfurter Disco "Living". Dabei stellten wir unsere Erkenntnisse in Sachen Rhythmik und Körperkoordination aus dem "Drum Café" auf der Tanzfläche auf die Probe. Gegen fünf Uhr morgens kehrten wir zu zehnt - fünf e-fellows und fünf Partylöwen von Accenture - ins Hotel zurück.
 

Mein Fazit

 Das Event war sehr spannend, informativ und unterhaltsam. Der Vortrag zu Beginn führte mir die Auswirkungen der Globalisierung noch bewusster vor Augen. Besonders bei der Fallstudie habe ich viel gelernt. Auch bei den Gesprächen mit den Beratern gewann ich eine Menge neuer Erkenntnisse. Nicht zuletzt freue ich mich darüber, dass ich durch den offenen und zwanglosen Umgang miteinander viele nette Menschen kennen gelernt habe. Beim nächsten Mentoren-Mentee-Treffen werde ich daher mit Sicherheit wieder dabei sein.

nach oben

Hol dir Karriere-Infos,

Jobs und Events

regelmäßig in dein Postfach

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.