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Ein bunt gemischtes Team

Quelle: Deloitte

Als gelernte Tischlerin, Hostel-Betreiberin und Snowboardlehrerin verschlug es Dana von den Walliser Alpen zu Deloitte. Heute ist sie Managerin im Team Tax Management Consulting (TMC). Im Interview berichtet Dana von ihrem Werdegang, ihrer Arbeit und dem Umstieg auf Remote Work. Außerdem erklärt sie, wie du bei Deloitte gefördert wirst, was eine gute Führungskraft für sie ausmacht und welche Tipps du bei deiner Bewerbung im Bereich TMC berücksichtigen kannst.

Hallo, mein Name ist Dana und ich bin Managerin im Team Tax Management Consulting. Nachdem ich einige Zeit auf dem Bau und im Schnee gearbeitet habe, bin ich in die Steuerabteilung gewechselt und kann nach mehreren Jahren in diesem Bereich ganz klar sagen: Wir könnten vielleicht alle nicht unterschiedlicher sein, doch genau diese bunte Mischung macht uns aus. Wenn du mehr darüber erfahren willst, lies hier weiter.

In welchem Bereich bist du bei Deloitte tätig und seit wann bist du im Unternehmen?

Ich bin im Januar 2019 zu Deloitte gekommen und habe hier in Berlin in einem Tax-Team angefangen. Mittlerweile sind wir mit einem anderen Tax-Team zum Bereich Tax Management Consulting zusammengewachsen.

Was für einen Hintergrund bringst du mit? Was hast du studiert und wie bist du zu Deloitte gekommen?

Vor meinem Studium hatte ich sozusagen ein ganz anderes Leben. Nach dem Abitur wollte ich zunächst Restauratorin werden und absolvierte eine Lehre zur Tischlerin. Nachdem ich meinen Gesellinnenbrief in den Händen hielt, habe ich mich dann aber doch anders entschieden und bin in die Schweiz gegangen. Dort wohnte und arbeitete ich sieben Jahre lang in den Walliser Alpen, auf 2000 m Höhe, autofrei. Ich arbeitete anfangs im Hotel, dann viele Jahre als Snowboardlehrerin und leitete später ein kleines Backpacker-Hostel in den Bergen. Nebenbei absolvierte ich ein Fernstudium für Touristik- und Sportmanagement.

Mit 29 ging ich zurück nach Berlin und studierte ganz klassisch BWL mit den Schwerpunkten Marketing und Rechnungswesen & Controlling. Ich wollte mich weiter in Richtung Strategie entwickeln und dafür war diese Kombination aus Markt und Zahlen genau richtig.

Während meines Studiums arbeitete ich zunächst als Werkstudentin bei einer anderen Big-Four-Gesellschaft und anschließend als Consultant in der Steuerabteilung. Auch dort war Marketing beziehungsweise strategische Marktbearbeitung mein Hauptaufgabengebiet. In dieser Zeit absolvierte ich zudem berufsbegleitend meinen Master in Management (Marketing & Communications).

Irgendwann war ich bereit für einen Tapetenwechsel. Dann erzählte mir eine Freundin von ihrer Arbeit bei Deloitte. Das klang für mich sehr interessant, also bewarb ich mich. Seitdem bin ich hier und immer noch sehr glücklich über meine Entscheidung.

Wenn du Lust hast, mit uns die Steuerabteilung der Zukunft zu gestalten, wenn du auch gerne out of the box denkst, wenn du Neues entwickeln und voranbringen oder auch andere davon begeistern willst: Na dann los! Komm zu uns, wir freuen uns auf dich.

Du bist Managerin im Tax Management Consulting. Was genau kann man sich darunter vorstellen?

Unser Team ist praktisch die Schnittstelle zwischen Tax und Technology. Wir beraten unsere Kunden rund um die Digitalisierung ihrer Steuerabteilungen und kombinieren dabei steuerliches Fachwissen mit technologischen Themen. Nicht nur die Unternehmen selbst werden digitaler, sondern auch die Finanzbehörden. Betriebsprüfer:innen klinken sich mittlerweile direkt über eine Schnittstelle ans System an. Die Daten und Prozesse eines Unternehmens müssen daher sowohl korrekt und vollständig als auch sofort abrufbar sein.

Wir unterstützen unsere Kunden dabei, ihre Systemlandschaften aufzuräumen, und helfen ihnen, effizienter und mehr compliant zu werden. Natürlich arbeiten wir dann mit Daten- und Prozessanalysen, Automatisierungen und so weiter. Es gibt aber nicht DIE eine Lösung für alles. Wir schauen zunächst immer, was beim Kunden wirklich los ist. Was ist sein Geschäftsmodell? Warum laufen die Prozesse bisher so, wie sie laufen? Mit diesem ganzheitlichen Ansatz können wir unseren Kunden die für sie jeweils beste Lösung anbieten. Das kann eine einfache Lösung für die Steuerfindung oder die Erstellung von Umsatzsteuervoranmeldungen sein.

Andere Unternehmen stellen ihr ERP-System komplett um und führen beispielsweise SAP S/4HANA ein. Auch in solchen großen Implementierungsprojekten begleiten wir unsere Mandanten dabei, das neue System aufzusetzen. Und zwar so, dass sowohl alle unternehmensspezifischen als auch steuerrechtlichen Aspekte berücksichtigt sind.

Zusammengefasst kann man sagen, wir unterstützen bei allem, was steuerlich relevant sein könnte: Daten, Prozesse, Transaktionen, Systeme, Dokumentation, Monitoring, Reporting und vieles mehr.

Wie ist dein Team zusammengesetzt und was zeichnet es aus? Inwieweit habt ihr Schnittstellen mit anderen Tax-Teams?

Unser Team ist sehr divers aufgestellt. Bei uns arbeiten Steuerberater:innen, Wirtschaftsinformatiker:innen, Finanzwirt:innen, Rechtsanwält:innen, Entwickler:innen/Programmierer:innen, SAP-Expert:innen, aber auch Kolleg:innen, die sich mit Data-Analytics oder Robotics gut auskennen. Alle arbeiten unabhängig von ihrer Verantwortungsposition auf Augenhöhe zusammen. Diesen gegenseitigen Respekt, dieses Wohlwollen schätze ich sehr.

Unsere Projekte sind oft funktionsübergreifend aufgestellt. Das heißt, es wird technisches und steuerfachliches Know-how, aber auch andere Expertisen wie zum Beispiel im Change- oder Risk-Management angefragt. Daher arbeiten wir sehr häufig mit den Kolleg:innen anderer Abteilungen zusammen – sei es aus unserem Steuerbereich, unserer Tax & Legal Garage oder ganz anderen Bereichen wie Consulting oder Risk Advisory. So können wir auch sehr komplexe Anfragen des Kunden bedienen. Gleichzeitig sind wir auch intern sehr gut vernetzt und im regelmäßigen Austausch.

Im Tax-Bereich zu arbeiten, bedeutet lebenslanges Lernen. Wie unterstützt dich Deloitte bei deiner Weiterentwicklung?

Alles entwickelt sich ja kontinuierlich weiter, wenn es um Daten, Prozesse, Systeme, Technologien oder auch die Gesetzgebung geht. Da liegt das Lernen quasi in der Arbeit selbst. Veraltete Technologien werden abgeschaltet, neue auf den Markt gebracht. Gesetze werden abgeschafft, geändert oder neu erlassen. Das wirkt sich auf das ganze Ökosystem eines Unternehmens aus: Was bedeutet das für Geschäftsprozesse, Lieferantenbeziehungen oder die Unternehmensorganisation? Welche Auswirkungen hat das auf die steuerlichen Anforderungen in der Systemlandschaft oder im internationalen Kontext?

Wir denken mit und vor allem auch voraus. Jedes Teammitglied wird bei uns gefördert, gute Ideen auch umzusetzen – etwa, wenn es um eine neue Lösung oder einen neuen Service geht, in dem wir einen Marktwert erkennen.

Was ist deines Erachtens die wichtigste Führungskompetenz, die man als Manager:in bei Deloitte mitbringen sollte?

Für mich gibt es nicht DIE eine wichtigste Führungskompetenz. Es ist eher ein Mix aus Authentizität, Empathie, Geduld, Kommunikation, Weitblick und Wertschätzung.

Empathie ist wichtig, um auch mal die Perspektive wechseln zu können und Verständnis zu haben. Was würde bei einer Arbeitsanweisung herauskommen, wenn ich nicht klar kommunizieren kann, was eigentlich getan werden soll? Auch in einer Führungsposition sollte man sich regelmäßig selbst reflektieren. Was ist mein Anteil als Führungskraft, damit mein Team bestmöglich performen kann? Haben meine Mitarbeitenden alle Informationen und Ressourcen, die sie benötigen, um ein sehr gutes Arbeitsergebnis abzuliefern?

Und ja, es ist wichtig, die geleistete Arbeit auch wertzuschätzen. Selbst monotone Arbeiten in Excel oder Formatierungen in Word oder PowerPoint sind wichtige Arbeiten. Ohne sie könnten nächste Schritte im Projekt nicht gegangen werden oder das Endergebnis sieht optisch nicht gut aus. Daher sind auch solche Aufgaben bedeutsam für das große Ganze – unsere Arbeit für den Kunden.

Obendrauf gehört für mich immer eine Prise Humor dazu. Egal ob Führungskraft oder nicht, es tut gut, sich den Humor zu bewahren – gerade in stressigen Situationen.

2020 war mehr als nur ein herausforderndes Jahr. Wie hast du den Umstieg auf Remote Work gemeistert?

Ich habe schon vor der Pandemie ein bis zwei Tage pro Woche von zu Hause aus gearbeitet. Trotzdem ist es schon ein großer Unterschied, seit so vielen Monaten gar nicht mehr im Büro gewesen zu sein. Ich habe zwei schulpflichtige Kinder. Auch dank des Verständnisses meiner Vorgesetzten kann ich jetzt einen einigermaßen guten Spagat zwischen Homeschooling und Working from home schaffen.

Wenn es doch mal anstrengend wird, dann denke ich: Meine Familie und ich, wir sind alle gesund. Ich habe einen Job, der mir Spaß macht, ich kann auch von zu Hause aus arbeiten, ich bin nicht in Kurzarbeit oder gar von Existenzangst bedroht. Dafür bin ich wirklich sehr, sehr dankbar.

Zugegeben, der Weg zur Kaffeemaschine ist im Büro interessanter als bei mir zu Hause. Ich vermisse den persönlichen Austausch mit meinen Kolleg:innen. Dafür haben wir bei uns im kleinen Team eine wöchentliche virtuelle Kaffeepause eingeplant, bei der wir explizit nicht über Arbeit reden. Manchmal trinken wir auch am Abend ein virtuelles Glas Wein zusammen. Es ist zwar nur online und auf Distanz, aber so gucken wir doch alle irgendwie ein bisschen mehr, ob es uns gut geht.

Was sind deine persönlichen Tipps an interessierte Bewerber:innen für den Bereich TMC?

Egal wo sich jemand bewirbt, entscheidend ist, für sich zu erkunden: Warum möchte ich genau in dieser Position arbeiten? Was sind meine Erwartungen und Ziele? Und warum bin ich der "Knall im All"? Es ist wichtig, formulieren zu können, was man gut kann und was man möchte.

Mein Rat also: Sei mutig, sei authentisch und ganz du selbst. Es gibt keine perfekte Antwort auf Fragen, die nicht gerade auf einen bestimmten Steuerparagrafen abzielen. Und wenn du Lust hast, mit uns die Steuerabteilung der Zukunft zu gestalten, wenn du auch out of the box denkst, wenn du Neues entwickeln und voranbringen oder auch andere davon begeistern willst: Na dann los! Komm zu uns, wir freuen uns auf dich.

Lassen wir die Arbeit kurz beiseite: Hast du Pläne für die Zeit nach Covid-19?

Ich würde mich zunächst total gerne wieder mit Freund:innen treffen, sie umarmen und gemeinsam mit ihnen lachen und in einem gemütlichen Restaurant essen. Das vermisse ich schon sehr. Und dann kommen ja auch die vielen Familientreffen und Verwandtenbesuche, die wir nachholen werden. Unseren ersten "richtigen" Urlaub nach dieser langen, besonderen Zeit werden meine Familie und ich wahrscheinlich in der Schweiz verbringen.

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