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Jobstart aus dem Homeoffice

Homeoffice Laptop Bett Kaffee zuhause [Quelle: unsplash.com, Autor: Walling]

Quelle: unsplash.com, Walling

Joschua absolvierte neben seiner Promotion ein fünfmonatiges Praktikum bei der Allianz. Auch wenn er nicht der erste Doktorand in diesem Bereich war, war sein Einstieg etwas Besonderes. Coronabedingt startete Joschua im April direkt von zuhause aus. Wie es ihm dabei ergangen ist, ganz ohne klassisches Kennenlernen der Kollegen, erzählt er im Interview.

Lieber Joschua, dein Einstieg war etwas ungewöhnlich. Erzähl mal etwas über deine ersten Tage.

Mein Start war wirklich sehr nett. An den ersten beiden Tagen bin ich noch zum Campus in Unterföhring bei München gefahren, um meine IT einzurichten. Meine Kollegen arbeiten seit einigen Wochen aus dem Homeoffice – ich seit dem dritten Tag auch. Kennengelernt habe ich meine Kollegen per Videokonferenz. Täglich finden Calls mit unterschiedlichen Einheiten aus unserem Bereich statt, bei denen ich immer wieder neue Gesichter entdecke. So bin ich noch dabei, die Kollegen peu à peu kennenzulernen. Hoffentlich auch bald in echt!

Die Allianz ist dir nicht ganz fremd. Du warst schon mal im Unternehmen?

Genau, ich war vor ungefähr fünf Jahren Praktikant im Bereich Rechtschutzversicherung bei der Allianz. Dort habe ich hauptsächlich in der Hotline gearbeitet. Das ist also mein zweiter Einstieg ins Unternehmen. Es ist schön, dass ich daher schon ein paar Dinge kenne.

Darf ich fragen, warum du die Allianz damals wieder verlassen hast?

Ich habe mein Jura-Studium weiterverfolgt und das erste Staatsexamen abgelegt. In den ersten beiden Jahren meiner Promotion war ich in zwei Kanzleien tätig und bin nun für den letzten Schritt wieder zur Allianz zurückgekehrt.

Wie hast du die Nachricht aufgenommen, dass der Einstieg bei der Allianz durch das Homeoffice geprägt sein wird? Hast du darüber nachgedacht, dir etwas anderes zu suchen?

Ich habe nie überlegt, mir etwas anderes zu suchen. Obwohl sicherlich noch die Möglichkeit bestand, meinen Vertrag bei der Kanzlei zu verlängern. Nachdem die ganzen Katastrophenmeldungen eingingen, habe ich bei der Allianz nachgefragt, ob noch Interesse an meinem Start besteht. Die Antwort war ein eindeutiges "Ja".

Wie bleibst du mit deinem Team und anderen Kollegen im Austausch?

Wie schon angesprochen, haben wir täglich einen Call. In diesem besprechen wir, was alles ansteht und wer welche Aufgaben übernimmt. Dabei werden auch offene Fragen geklärt. Außerdem haben wir virtuelle Meetings, bei denen die Führungskräfte teilnehmen. So bleiben wir immer in Kontakt – das funktioniert wirklich gut.

Hat dich das Homeoffice auch vor Herausforderungen gestellt? 

Es war zunächst etwas ungewohnt, dass ich mir unbekannten Kollegen, Aufgaben und To-dos mit Rückmeldefrist übertragen musste. Aber auch daran habe ich mich inzwischen gewöhnt. Ich rufe einfach vorher kurz an und stelle so einen persönlichen Bezug her.

Welchen Mehrwert kann eine virtuelle Einarbeitungsphase deiner Meinung nach bieten und wo stößt sie an ihre Grenzen?

Der Anfahrtsweg fällt weg! Darin sehe ich definitiv einen Vorteil. Diese Zeit steht mir jetzt für andere Dinge zur Verfügung. Sei es Staubsaugen oder länger schlafen – es gibt viele Möglichkeiten, die Zeit sinnvoll zu nutzen. Auch wenn ich mir bei der Allianz meine Zeit grundsätzlich sehr frei einteilen kann, bin ich im Homeoffice noch flexibler. Beispielsweise kann ich mittags schnell einkaufen gehen und habe die Möglichkeit, viele Dinge besser miteinander zu vereinbaren.

Hast du schon eine Routine für dich entwickelt und kennst du das Homeoffice bereits aus deiner Tätigkeit in den Kanzleien?

Die letzten sechs Wochen in der Kanzlei habe ich auch im Homeoffice gearbeitet. Davor habe ich noch keine Erfahrungen mit dem Arbeiten von zuhause gesammelt. Außer bei meiner Doktorarbeit – die schreibe ich daheim. Für mich ein Nachtteil am Homeoffice: Ich muss meinen Schreibtisch immer wieder frei räumen, weil dort einerseits die Unterlagen für meine Doktorarbeit liegen und andererseits meine Arbeitsmaterialien für die Allianz.

Hilft es dir deinen Tagesablauf zu strukturieren? Wie organisierst du dich im Homeoffice?

In den letzten Tagen hatten wir jeweils um acht Uhr einen Call. Zehn Minuten vorher bin ich aufgestanden. Nach dem Termin habe ich mir Frühstück gemacht. Diese Calls strukturieren meinen Start in den Arbeitstag. Meine Mittagspause mache ich meistens gegen zwölf Uhr und wenn schönes Wetter ist, gehe ich raus.

Normalerweise nutze ich die Pause bloß zum Essen gehen. Jetzt im Homeoffice ist es auch mal möglich, dass ich nachmittags kurz rausgehe und ein bisschen Sonne tanken kann. Wobei ich dazu sagen muss, dass die Mitarbeiterrestaurants bei der Allianz sehr gut sind!

Wirst du Gewohnheiten aus dem Homeoffice in deinen regulären Arbeitsalltag auf dem Campus in Unterföhring übertragen?

Gute Frage … Vielleicht werde ich mich mittags kurz in die Sonne setzen. Das finde ich entspannend. Ansonsten freue ich mich sehr auf die Zeit im Büro! Es wird für mich ganz besonders sein, wenn ich meine Kollegen in persona kennenlerne.

Hast du auf deinem bisherigen Berufsweg wertvolle Erfahrungen gesammelt oder Tipps, die für Berufseinsteiger wichtig sein können, wenn es um das Thema Homeoffice geht?

Ich glaube das Wichtigste ist Geduld. Man sollte wirklich gelassen bleiben, bis die Technik funktioniert. Das dauert eben seine Zeit und man kann es nicht ändern. Was sich für mich bei meinem Einstieg bewährt hat: Ich gehe Schritt für Schritt die Namenslisten aus unserem Bereich durch und telefoniere täglich mit ein paar Kollegen, um sie kennenzulernen. Dadurch baue ich Kontakte auf und pflege sie.

Wenn man nicht wie ich, einen vorgegeben Tagesablauf von außen bekommt, würde ich im Homeoffice möglichst früh aufstehen. So hat man mehr vom Tag.

Möchtest du mit uns deine Erwartungen an die kommende Zeit bei der Allianz teilen und was denkst du, kommt noch Spannendes auf dich zu?

Ich werde einen Beitrag für eine Präsentation erarbeiten und bin gespannt, wie dieser ankommt. Für mich wäre es in naher Zukunft schön, wenn ich vor Ort bei der Allianz arbeiten  darf. Allerdings sollte dieses Homeoffice-Konzept nicht vollkommen aufgegeben werden. Vielleicht kann man zukünftig einen Teil seiner Wochenarbeitstage zuhause verbringen. Dafür könnte die Corona-Krise ein Anstoß sein. Ich finde eine Aufteilung ideal, zum Beispiel würde ich gerne vier Tage im Büro mit den Kollegen und einen Tag im Homeoffice arbeiten.

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