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"Die meisten wollen zu schnell zu viel."

Wenn ich an Muskelmasse zulegen will, ist die klassische Anlaufstelle das Fitnesscenter. Wo unterscheidet sich der Fitnesstempel von der Abzocke?

Am Anfang ist es immer gut, jemanden zu haben, der dir über die Schulter schaut und dich auf Fehler aufmerksam macht. Achte also auf das Beratungsangebot. Es gibt auch Fitnesscenter, in denen du für zehn Euro im Monat trainieren kannst – allerdings bist du dort auf dich allein gestellt. Abgesehen davon sind die Hygiene und der Zustand der Geräte wichtig. Kaputte Geräte bergen eine große Verletzungsgefahr.

Was muss ich als Anfänger beachten?

Die meisten wollen zu schnell zu viel – und wenn sie nach drei Wochen ihren Traumkörper immer noch nicht im Spiegel sehen, ist die Enttäuschung groß. So schnell geht das nicht. Du musst zuerst ein Fundament aufbauen.

Auch, wenn es dir anfangs peinlich ist, wenn die Jungs nebenan ihr doppeltes Körpergewicht in der Beinpresse stemmen und du mit 20 Kilo anfangen musst – hab Geduld! Wenn du mit zu schweren Gewichten arbeitest, überforderst du deinen Körper und schadest dir. Und egal, wie motiviert du bist: Plan Trainingspausen ein!

Zum Einstieg würde ich dir raten, mit einem Trainer zu sprechen. Mit ihm kannst du deine Ziele definieren und einen ersten, ausgewogenen Trainingsplan entwerfen.

Viele denken bei Fitnesscenter an überlaufene Trainingsflächen, schweißverschmierte Geräte und Schaulaufen für Freizeitpumper. Welche Alternativen kannst du empfehlen?

Das Fitnesscenter ist kein Muss. Du kannst auch viele Übungen zu Hause machen: Die Klassiker – Kniebeugen, Liegestützen, Sit-ups – kannst du in jeder noch so kleinen Studentenbude durchführen. Du brauchst dafür nur dein eigenes Körpergewicht.

Welche Sportarten können meinen Muskelaufbau zusätzlich voranbringen?

Kampfsportarten sind ein tolles Ganzkörpertraining. Beim Boxen, Karate oder Tae Bo kannst du richtig powern und trainierst Ausdauer und Kraft. Gleiches gilt für Trimm-dich-Pfade und Kletter- bzw. Boulderhallen. Inlineskaten, Joggen und Fahrradfahren definieren Beine und Po und unterstützen zusätzlich die Haltemuskulatur in Rumpf und Armen. Außerdem geht es damit den Fettpölsterchen an den Kragen.

Ich bin auch ein großer Fan vom Faszientraining – zum Beispiel mit der Black Roll. Es hilft, deine Muskeln und dein Gewebe geschmeidig zu halten und fördert deine Mobilität und Beweglichkeit. 

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