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Rechtliche Risiken

Mit ihren Investments bewegen sich die Hedgefonds-Manager manchmal auf dünnem Eis. So soll der Investor Carl Icahn, die Nummer eins unter den reichsten Hedgefonds-Managern der Welt, versucht haben, aus seinem zeitweiligen Job als Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump Gewinn zu schlagen. Im Februar vergangenen Jahres hatte Icahn der Trump-Regierung empfohlen, die Vorgaben für den Anteil des Biokraftstoffs Ethanol in Treibstoffen zu lockern. Kritiker warfen dem Geschäftsmann daraufhin vor, dieser Vorschlag nutze insbesondere seinem Raffinerie-Konzern CVR Energy. Die US-Justiz ermittelt. Außerdem verkaufte der Milliardär und Gefolgsmann von Trump Aktien über mehr als 30 Millionen Dollar des Kranherstellers Monitowoc, zwei Wochen bevor die Pläne für Strafzölle auf Stahl und Aluminium bekannt wurden. Der Erfolg des Unternehmens ist stark vom Stahlpreis abhängig.

274.000 Dollar Grafik [Quelle: Handelsblatt]

Derartige Diskussionen können dem Reichtum der Hedgefonds-Manager keinen Abbruch leisten. Mit Milliarden in der Hinterhand fällt es nicht schwer, sich als Kunstsammler einen Namen zu machen, auch wenn das richtig ins Geld geht. Griffin etwa zählt wie sein Hedgefonds-Kollege Steve Cohen zu den bedeutendsten Kunstsammlern der Welt. Der Gründer von Citadel soll Jackson Pollocks 1948 produziertes Gemälde "Number 17A" für 200 Millionen Dollar und Willem de Koonings "Interchanged" für 300 Millionen Dollar erworben haben. Das wäre einer der teuersten Käufe von privater Seite. In seine Kollektion gehören auch Kunstwerke wie Paul Cézannes Gemälde "Stillleben mit Vorhang, Krug und Obstschale" oder "False Start" vom US-Maler Jasper Johns, das er "Dreamworks"-Mitgründer David Geffen für 80 Millionen Dollar abkaufte.

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