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Mediziner, BWLer, Juristen: Welche Studenten sind die klügsten?

Mann Nachdenklich Büro Sitzend [Quelle: pexels.com, Autor: bruce mars]

Quelle: pexels.com, bruce mars

Angeblich sind Studenten aus einigen Fachrichtungen klüger als andere. BWLer und Juristen halten sich für die Spitze der menschlichen Evolution, Mediziner sind sowieso Halbgötter. Doch was ist dran an diesen Behauptungen? Das Kölner Start-up CASE sucht nach der Antwort.

Am Anfang war Justus

Es beginnt auf einer klassischen, beinahe typischen Hausparty. Die Musik ist toll, die Getränke sind süffig und ich lerne viele interessante Leute kennen. Dann treffe ich auf Justus. Er studiert Medizin, wie er unablässig erzählt. Das Studium sei das Schwerste, was man einem Menschen an einer Uni zumuten könne. Viel schwerer als Jura, mehr Faktenwissen sei nötig als bei BWL und sowieso spiele sich das Ganze in höheren Dimensionen als bei philosophischen Studiengängen ab. Justus sagt, er und seine Kommilitonen seien viel cleverer und leistungsfähiger als alle anderen.

Leider fällt mir in dem Moment auf, dass mein Glas leer ist. Ich biete Justus an, ihm und mir neue Getränke zu holen und mache mich davon, ohne seine Antwort abzuwarten. Ich zwänge mich bewusst durch die vollsten Menschenknäuel, um eine Verfolgung unmöglich zu machen. Auf dem Weg nach Hause kommt mir ein Gedanke, den er in meinen Kopf gesetzt hat: Sind Mediziner tatsächlich intelligenter als der Rest?

Die faire Bewertung von Leistung und Intelligenz

Hattest du noch nie solch eine Begegnung mit einem Justus? Du Glückspilz! Doch unabhängig von seinen Behauptungen gibt es viele Leute, die einen fairen Vergleich von Studiengängen und Bildungseinrichtungen brauchen. Dieser Vergleich ist nämlich nicht nur für Studenten interessant, sondern auch für HR-Fachkräfte. Personaler müssen aus vielen Bewerbern den oder die richtige finden. Doch wie können sie die Leistungen der Kandidaten gerecht bewerten? Oft müssen sie sich auf ihr Bauchgefühl und ihre Erfahrung verlassen – keine optimalen Voraussetzungen! Um die Leistung der Bewerber zu messen, sind andere Faktoren entscheidend: die Noten der Bewerber, das Niveau der besuchten Hochschule und des Studiengangs.

IQ-Duell: Uni gegen Fachhochschule

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Wie intelligent und kompetent sind also Studis aus verschiedenen Fachrichtungen und Hochschulen? Die Antwort hat das Kölner Start-Up CASE auf Basis von vereinfachten klinischen IQ-Tests der Studentenbefragung "Fachkräfte 2020" (etwa 38.000 befragte Studenten) gesucht.

Das Ergebnis der Untersuchung von CASE: An Unis und Fachhochschulen ist der Mittelwert des IQ höher als der Standard-IQ in Höhe von 100. Hochschulen ziehen tendenziell intelligentere Menschen an. Schließlich müssen Akademiker die Hochschulreife erlangen, um studieren zu dürfen.

An Unis ist der durchschnittliche IQ außerdem höher: Im Gegensatz zu Fachhochschulen gibt es hier weniger Unterschiede zwischen den IQs der Studis. Der Grund: Da Unis im Durchschnitt deutlich größer sind, werden starke Abweichungen von der Norm sehr unwahrscheinlich.

Es scheint zudem mehr Universitäten zugeben, die einen hohen IQ-Mittelwert erzielen. Bedeutet das, dass Unistudenten allgemein intelligenter sind und mehr Leistung bringen als FHler? Eher nicht, die Unterschiede zwischen den Hochschultypen sind dafür einfach zu gering.

Fachrichtungen: Dumme Juristen, schlaue Mediziner?

Auch bei den Fachrichtungen fallen IQ-Unterschiede auf: Am besten schneiden Naturwissenschaftler und Studenten aus technischen und medizinischen Fächern ab. Die Verlierer sind ganz klar Sozial-, Geisteswissenschaftler, Juristen und Wiwis.

Du solltest Medizin-Justus allerdings nicht zu schnell recht geben. Zwischen den "intelligenten" Fachrichtungen wie Mathematik und dem "doofen" Rest liegen nicht einmal fünf IQ-Punkte. Kein Grund also, sich für das Jurastudium zu schämen.

So bewertest du deine Studienleistung

Du willst die hochnäsigen Justusse dieser Welt verstummen lassen? Als e-fellows-Stipendiat nutzt du einfach den kostenlosen CASE-Score. Ruf einfach deinen e-fellows.net-Lebenslauf auf, im Bereich "Studium" kannst du deinen Score einsehen und herunterladen. Der CASE-Score bietet dir ein objektives Ergebnis deiner Leistung – über das Anspruchsniveau von Fächer- und Hochschulgrenzen hinaus.

Du willst deinen CASE-Score ermitteln, hast aber noch kein e-fellows.net-Stipendium? Bewirb dich hier und leg Medizin-Justus das Handwerk! Und wenn du wissen willst, wie der CASE Score gemacht wird, bewirb dich hier auf ein Praktikum bei unserem Partner CASE.

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Im e-fellows.net wiki kannst du dein Wissen teilen und von den Erfahrungen anderer Stipendiaten profitieren.

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Kommentare (6)

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  1. Anonym

    Lieber F., wenn dein Studiengang von einer ausreichend hohen Anzahl an Studenten abgeschlossen wurde, taucht er in deinem Lebenslauf direkt unter dem Reiter "Studium" auf. Voraussetzung ist hierbei, dass eine ausreichende Anzahl von Studenten deinen Studiengang absolviert haben. – Sonst fehlt hier eine aussagekräftige Vergleichsgruppe. Den Screenshot habe ich dir per Mail gesendet. LG Sebastian Team Content & Community

  2. Anonym

    Entschuldige, aber ich kann diesen Case-Score in meinem Lebenslauf auch nicht finden. Wäre es vielleicht möglich, mal einen Screenshot zu teilen, wo genau man den finden kann?

  3. Anonym

    Lieber A., wenn du deinen Lebenslauf auf e-fellows.net öffnest, kannst du deinen CASE-Score in der Rubrik "Studium" einsehen und herunterladen. LG Sebastian Team Content & Community

  4. Anonym

    Wo genau findet man denn das im letzten Absatz beworbene Zertifikat für Stipendiaten?

  5. Anonym

    Zu 1: Laut Case wurden rund 38.000 Studierende befragt. Die "100" bezieht sich auf die Zahl der Hochschulen. Zu 2: IQ-Tests bilden – wie jeder Test – sicher nicht das vollkommene Bild ab. In diesem Fall dienten die Tests als Indikator. Die gemessenen IQ-Unterschiede sind den Machern der Studie zudem nicht signifikant. "Zwischen den 'intelligenten' Fachrichtungen wie Mathematik und dem 'doofen' Rest liegen nicht einmal fünf IQ-Punkte. LG Sebastian Team Content & Community

  6. Anonym

    1. Wie groß ist hier die Stichprobe? Das Bild suggeriert, dass hier etwa 100 Unistudenten befragt wurden. Das ist viel zu wenig für eine sinnvolle Aussage! 2. IQ Tests sind auf logisches Problemlösen ausgelegt, also genau das worauf ein Mathestudium trainiert. Das sagt noch nichts über die Schwere eines Studiums aus, weil dazu auch Arbeitsaufwand fürs Merken von Fakten, Härte der Benotung, etc. gehört.