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Herr Freundt, in diesem Jahr wurde zum dritten Mal der EMAC McKinsey Marketing Dissertation Award vergeben. Warum sollte ich mich für diesen Preis bewerben?

Der EMAC McKinsey Award ist einer der größten europäischen Preise im Marketing. Viele der Bewerber planen eine wissenschaftliche Karriere. Und bei uns bekommen die besten Drei die Chance, ihre Arbeit vor einem Publikum von bis zu 700 Professoren, Doktoranden und Marketing-Experten vorzustellen. Für angehende Wissenschaftler ist das eine tolle Gelegenheit, sich und ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren, Kontakte zu knüpfen und bekannt zu werden. Wenn es später einmal darum geht, einen Ruf zum Professor zu erhalten, sind solche Preise ein gutes Argument für die eigene Person.

McKinsey vergibt den Preis zusammen mit der European Marketing Academy. Was genau verbirgt sich dahinter?

Die European Marketing Academy (EMAC) ist ein Zusammenschluss wichtiger europäischer Marketing-Lehrstühle mit insgesamt mehr als 1.000 Mitgliedern. Sie ist ein Forum für die Forschungsarbeiten von Doktoranden, die hier ihre Arbeitsergebnisse vorstellen können. Für die Vergabe unseres Dissertationspreises bilden zwei Präsidenten der EMAC und eine Kollegin von McKinsey gemeinsam mit mir die Jury.

Was verspricht sich McKinsey von der Preisvergabe, wenn ein Großteil der Preisträger in die Wissenschaft geht?

Wir möchten in erster Linie stärker mit den Top-Marketing-Universitäten Europas kooperieren, um so neue Konzepte kennenzulernen und zu diskutieren. Künftig möchten wir unser Netzwerk in Europa stärken, was bereits in der Vergangenheit in Deutschland gut funktioniert hat. Durch die Preisverleihung, die vor einigen Wochen im französischen Nantes stattfand, hat McKinsey sich vor einem großen Publikum als Beratung mit einer starken Marketing & Sales Practice präsentiert. Als Arbeitgeber werden wir so sicherlich für diejenigen Teilnehmer interessant, die nach ihrer Promotion nicht in die Wissenschaft gehen möchten. Unser primäres Ziel mit diesem Preis ist das aber nicht.

Was macht eine Arbeit "preiswürdig"?

Bei der Vergabe der drei Preise achten wir zuerst darauf, dass die Arbeiten methodisch einwandfrei sind. Unsere wissenschaftlichen Kollegen von renommierten Instituten wie dem INSEAD oder der Pennsylvania State University überprüfen die Dissertationen auf diese Kriterien. Der Innovationsgrad und die Praxistauglichkeit sind für uns weitere wichtige Aspekte. Auch die EMAC achtet sehr darauf, dass die Forschungsergebnisse praxisrelevant sind. Den letzten Ausschlag gibt dann die Präsentation auf der Abschlusskonferenz. Dabei wollen wir auch die Soft Skills der Kandidaten testen. Sie haben zwanzig Minuten Zeit, ihre Arbeit vorzustellen. Danach beantworten sie zehn Minuten lang Fragen der Jury.

In diesem Jahr haben sich 60 Kandidaten beworben. Rechnen Sie nächstes Jahr mit mehr Bewerbern?

Ehrlich gesagt nicht. Mit den 60 Kandidaten hat sich in diesem Jahr etwa jeder dritte europäische Doktorand beworben, der für den Preis überhaupt in Frage kommt. Mit so einem guten Ergebnis hatte ich persönlich gar nicht gerechnet. Allein unsere formalen Anforderungen sind bereits sehr hoch: Die Kandidaten müssen eine Zusammenfassung ihrer Arbeit von maximal 30 Seiten einreichen. Dazu kommen ein einseitiges Abstract und ihr Lebenslauf. Alle Unterlagen müssen in englischer Sprache abgegeben werden. Für den Fall, dass sie unter die drei Finalisten kommen, erklären sie sich zusätzlich bereit, ihre Arbeit vor 700 Experten auf der Abschlusskonferenz zu präsentieren. Das traut sich nicht jeder.

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