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Wie die Pandemie das Leben der e-fellows verändert

Frau vor Spiegel denkt über Veränderungen durch Corona nach [Quelle: pexels.com, Autor: Anna Shvets]

Quelle: pexels.com, Anna Shvets

Seit über einem Jahr beherrscht Corona unser Leben. Wir haben 200 e-fellows gefragt, wie die Pandemie ihren Alltag verändert hat. Die Antworten liest du hier. 

Freunde treffen, Partys feiern, mit den Arbeitskollegen in der Kaffeeküche plaudern – was früher selbstverständlich war, ist nach einem Jahr Pandemie nahezu unvorstellbar. Stattdessen verbringen wir unsere freie Zeit alleine, lösen 1000-Teile-Puzzles oder entdecken die neue Trend-Sportart Spazierengehen für uns. Ob im Studium, dem Beruf oder unserem Privatleben: Egal wohin man sieht, die Auswirkungen von Corona sind überall spürbar. So geht es auch 99 Prozent der befragten e-fellows, die in unserer Umfrage angeben, dass sich ihr Alltag durch Corona verändert habe. 

 Infografik, Hat sich dein Alltag durch Corona verändert? [Quelle: e-fellows.net]

Quelle: e-fellows.net

Außerdem wollten wir wissen, wie stark die Krise die e-fellows belastet. 18 Prozent der Befragten sagen, dass sie die Pandemie gar nicht (drei Prozent) oder nur wenig (15 Prozent) belaste. Die Mehrheit findet sich im Mittelfeld wieder. 27 Prozent geben an, die Krise als stark belastend (20 Prozent) oder sogar als Albtraum (sieben Prozent) zu empfinden. 

Infografik, Wie stark belastet die Corona-Krise? [Quelle: e-fellows.net]

Quelle: e-fellows.net

Auswirkungen von Corona auf Studium und Beruf

"Ich habe keine sozialen Kontakte an der Universität."  "Ich konnte mein Praktikum nicht wie geplant machen und einige Veranstaltungen wurden ersatzlos gestrichen." "Online habe ich weniger Disziplin, den Veranstaltungen aufmerksam zu folgen."

So beschreiben einige e-fellows ihre Erfahrungen mit dem Studium während Corona. Auf die Frage, welche Auswirkungen die Pandemie auf ihr Studium hat, geben fast alle befragten Student:innen (96 Prozent) an, derzeit fast ausschließlich Online-Vorlesungen zu besuchen. 55 Prozent schreiben auch Prüfungen online, während der Rest (45 Prozent) für Prüfungen trotz der Pandemie unter strengen Hygieneauflagen in die Uni gehen kann. 

21 Prozent der Befragten mussten ihr Studium coronabedingt verlängern. Gründe hierfür sind ausgefallene Pflichtvorlesungen, für die es kein Ersatzangebot gibt oder schlechte Aussichten auf dem Jobmarkt. Letzteres überzeugte unter anderem auch 12 Prozent der Studierenden, ihre Abschlussarbeiten zu verschieben. Positive Auswirkungen gibt es erfreulicherweise aber auch: Immerhin sechs Prozent berichten, dass sie ihr Studium beschleunigen können, da sie online mehr Vorlesungen und Seminare pro Semester besuchen können, als dies in Präsenz möglich gewesen wäre. 

Infrografik, Auswirkungen von Corona auf das Studium

 

Mehrfachauswahl möglich; Quelle: e-fellows.net

Die Jobsituation während Corona

Immer häufiger berichten Medien von Student:innen, die ihre Nebenjobs in der Corona-Krise verloren haben. Laut einer Umfrage des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) waren bisher während der Corona-Zeit 21 Prozent aller Studierenden in Deutschland von Entlassungen, unbezahlten Freistellungen oder Arbeitszeitreduzierungen betroffen. Auch elf Prozent der befragten e-fellows verloren während der Pandemie ihren Nebenjob oder ihren Praktikumsplatz. 19 Prozent fanden glücklicherweise eine neue Stelle und 33 Prozent bemerkten bisher keine Auswirkungen auf ihre Arbeitssituation. 

Infografik, Auswirkungen von Corona auf Nebenjobs [Quelle: e-fellows.net]

Quelle: e-fellows.net

Von den befragten Berufstätigen gaben fünf Prozent an, ihren Job aufgrund der Corona-Krise verloren zu haben. Damit liegen sie unter dem weltweiten Durschnitt, den Statista laut einer Umfrage mit 13 Prozent angibt. Dennoch bemerken 97 Prozent der berufstätigen e-fellows die Auswirkungen der Pandemie auf ihre berufliche Situation. 

Einen Neustart wagte circa ein Fünftel der befragten Berufstätigen. 21 Prozent gaben an, während Corona einen neuen Job gefunden zu haben, auch wenn 20 Prozent von einer erschwerten Jobsuche berichten. 

Die überwiegende Mehrheit der e-fellows arbeitet derzeit aus dem Homeoffice (66 Prozent) und nimmt Termine fast ausschließlich online wahr (69 Prozent). Nur 21 Prozent der Befragten e-fellows arbeiten weiterhin regelmäßig vor Ort. Damit machen die e-fellows deutlich häufiger Homeoffice als andere. Laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung liegt der Anteil der Erwerbstätigen, die vorwiegend oder ausschließlich aus dem Homeoffice arbeiten, in Deutschland nur bei 24 Prozent.  

Infografik, Auswirkungen von Corona auf den Beruf [Quelle: e-fellows.net]

Mehrfachauswahl möglich; Quelle: e-fellows.net

Kaum Auslandsaufenthalte durch die Pandemie

"Ich musste mein Auslandssemester vorzeitig abbrechen." "Ich sehe meine Kollegen fast nie und mache keine Dienstreisen mehr." 

Aufgrund der Pandemie sind dienstliche Reisen ins Ausland und Auslandssemester erschwert. Dies bemerken auch die befragten e-fellows deutlich. 79 Prozent der studierenden e-fellows, die vor Corona ein Auslandssemester geplant hatten, mussten dieses absagen. Sieben Prozent konnten zwar im Ausland studieren, hatten jedoch Schwierigkeiten bei der Rückreise nach Deutschland. 

Bei den Berufstätigen wird diese Einschränkung sogar noch deutlicher: 93 Prozent mussten geplante dienstliche Auslandsaufenthalte absagen oder verschieben. Auch hier erzählten sieben Prozent, dass ihre Reise zwar stattfinden konnte, es jedoch Probleme bei der Rückreise nach Deutschland gab. 

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