Partner von:

Diese Unternehmen ziehen Studis magisch an

Mädchen Studenten Job [Quelle: unsplash.com]

Quelle: unsplash.com

Konzerne wie Google haben enorme Strahlkraft – so das Ergebnis einer Umfrage zu den Traum-Arbeitgebern deutscher Studenten. Doch einige Marken sinken in der Gunst. Besonders eine Branche spürt den Liebesentzug. Corona könnte diese Entwicklung beschleunigen.  

Freizeit oder Geld? Entgegen dem Klischee ist das Gehalt die erste Wahl der sogenannten Generationen Y (Jahrgänge 1981 bis 1996) und Z (ab Jahrgang 1997). Zu diesem Schluss kommt die Umfrage "Student Survey 2020" der Beratung Universum.  

Y oder Z? Hauptsache, das Geld stimmt!

Allgemein gilt: Beim Thema Job sind die Unterschiede zwischen den Generationen geringer als gedacht. Dieser Trend zeigte sich bereits im Vorjahr. 2020 verstärkt er sich. Sowohl Generation Y als auch Generation Z wünschen sich vor allem drei Dinge: ein attraktives Grundgehalt, hohes Einkommen in der Zukunft und vielfältige Arbeitsaufgaben.

Generation Y
Generation Z
1. Attraktives Grundgehalt 1. Attraktives Grundgehalt
2. Hohes Einkommen in der Zukunft 2. Hohes Einkommen in der Zukunft
3. Vielfältige Arbeitsaufgaben 3. Vielfältige Arbeitsaufgaben
4. Möglichkeit, Führungsaufgaben zu übernehmen 4. Freundliches Arbeitsumfeld
5. Freundliches Arbeitsumfeld 5. Professionelles Training und Weiterentwicklung

Game-Changer Corona?

Ein möglicher Grund, dass sich die Wünsche an den ersten Job kaum unterscheiden: Die Umfrage stammt aus dem Zeitraum von Oktober 2019 bis April 2020 und fällt so zum Teil in den Beginn der Corona-Krise.

Studenten, deren Nebenjobs jetzt weggefallen sind, werden auch ihre bisherigen Erwartungen an den Arbeitgeber überdenken. Zumal in diesem Jahr auf den geschrumpften Arbeitsmarkt rund eine halbe Million Studenten und 400.000 Azubis drängen.

Arbeitgeber, die sich auf Covid-19 einstellen können, werden so noch attraktiver für Studenten. In diesem Zusammenhang nennen die Befragten verstärkt Themen wie Innovation, Work-Life-Balance, Homeoffice, Flexibilität, Sicherheit und Digitalisierung.

Automotive-Branche nicht mehr Nummer eins

Egal, ob Audi, VW oder Mercedes-Benz: Automobilhersteller und -zulieferer erzielen wie bislang bei fast allen Fachgruppen Spitzenplätze. Sie verlieren dennoch leicht an Beliebtheit. Einzig Porsche steigert seine Ansehen unter den Studenten.

Gut möglich, dass die gesunkene Beliebtheit mit den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Industrie zusammenhängt. Allerdings dürfte Covid-19 diese Entwicklung nur beschleunigen. Automotive-Unternehmen wie Daimler fahren schon länger einen Sparkurs. Der Konzern mit dem Stern will weltweit gut 10.000 Stellen streichen.

Das leicht gesunkene Ansehen der Branche muss nicht nur wirtschaftliche Gründe haben. Wichtige Rollen spielen laut Umfrage auch der Wandel zur E-Mobilität, die gestiegenen Anforderungen an die IT-Technologie und die Fridays-for-Future-Bewegung. Man sei aber zuversichtlich, dass die Automotive-Branche gestärkt aus der Krise hervorgehen werde, so die Macher der Umfrage.

Für den Universum Student Survey 2020 wurden zwischen Oktober 2019 und April 2020 insgesamt 47.010 Studierende an 231 Hochschulen in Deutschland befragt.

nach oben

Hol dir Karriere-Infos,

Jobs und Events

regelmäßig in dein Postfach

Verwandte Artikel
Finde deinen Traumjob

Jobs, Praktika

und akademische

Stellen suchen

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.

Das könnte dich auch interessieren