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Drei abartig leckere Gerichte zum Nachmachen

Eat what makes you happy [Quelle: unsplash.com, Jon Tyson]

Quelle: unsplash.com, Jon Tyson

Mit Liebe kochen ist Nahrung für die Seele. Mit Resten kochen ist Nahrung für Studenten! Praktikantin Anika hat der e-fellows.net-Redaktion drei kulinarisch fragwürdige Gerichte zubereitet. Ob wir sie auch gegessen haben und wie wir sie fanden, liest du hier.

#1: Milchnudeln

Zutaten: Dazu brauchst du wirklich nur das, was auch der Name schon verrät: Nudeln und Milch. Optional noch etwas Puddingpulver, Vanillezucker und Zimt zum Verfeinern. Am besten klappt das Ganze mit Fusilli, denn daran bleibt die Milch am besten hängen und das kleine Festmahl wird schön cremig.

Zubereitung: Statt in Wasser werden die Nudeln hier in Milch gekocht. Du kannst die Fusilli ruhig schon hinzufügen, bevor die Milch heiß wird. Und ganz wichtig: Immer schön aktiv am Boden des Topfs entlang rühren! Sonst stehst du am Ende wie ich in der Küche und kratzt den angebrannten Milchbelag vom Boden … Sobald die Milch dickflüssiger wird und die Nudeln weichgekocht sind, ist es Zeit für den optionalen Vanillezucker und den Zimt. So fix sind die Milchnudeln dann auch schon zubereitet.

Magdalenas Urteil

'Milchnudeln' klingt sehr irritierend. Wer möchte Pasta schon süß essen, statt sie in einem Glas deftigen Pestos zu ertränken? Als ich das Probier-Portiönchen vor mir habe, muss ich zugeben, dass das Gericht zumindest weniger abstoßend aussieht, als das Ketchup-Ei. Die erste Gabel schmeckt dann auch überraschend ok. Man könnte sagen gut – wären die Nudeln nicht noch etwas sehr al dente. Das kann aber auch an der jugendlichen Ungeduld unserer zauberhaften Praktikantin Anika liegen. Mein Fazit: Wenn mittags nix anderes da ist, würde ich mich bereitschlagen lassen, auch noch mehr davon zu essen. Habe ich eine deftige Alternative, dann gewinnt die in jedem Fall und macht die Milchnudeln zum Nachtisch. Wobei: Pasta als Nachspeise? Auch irgendwie … abartig. Dann lieber gleich Dampfnudeln!

Julias Urteil

In meiner Kindheit gab es freitags entweder Fisch oder Süßspeisen. Fisch fand ich fürchterlich – also war jeder fischfreie Freitag ein guter Freitag. Milchnudeln zählten zwar nicht zum Süßspeisen-Repertoire meiner Mutter, würde ich aber selbst jederzeit an meinen (nicht existenten) Nachwuchs verfüttern. Denn die Nudeln sind echt lecker, vor allem mit ein bisschen Zimt. Könnte ich mir auch gut als Alternative zum Frühstücksporridge vorstellen!

#2: Das Ketchup-Ei

Zutaten: Ebenso simpel ist auch dieses "Rezept". Du benötigst nur ein Ei, Salz und die Spezialzutat: den Gewürzketchup! Natürlich tut es auch ein normaler Tomatenketchup, jedoch hat es dann meiner Meinung nach weniger Geschmack.

Zubereitung: Wasser in einem Topf erhitzen, das Ei hineinlegen und für 5:30 Minuten köcheln lassen. Es sollte innen noch etwas weich sein. Sobald der Timer abgelaufen ist wird das Ei unter kaltem Wasser abgeschreckt und danach gepellt. Zum Schluss wird das Ei in eine kleine Schüssel gelegt, Salz und Ketchup dazugegeben und dann kann auch schon losgelöffelt werden.

Lillys Urteil

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Aber ehrlich gesagt war ich verwundert, dass 'Ketchup-Ei' zu abartigen Gerichten zählen soll. Was ist denn daran abartig? Ich dachte immer, dass jeder Mensch auch Spiegelei oder Rührei mit Ketchup isst. Offensichtlich gehöre ich da jedoch zu einer Minderheit. Aber vielleicht ändert sich das ja bald, wenn ihr einmal Anikas 'Ketchup-Ei' probiert habt. Das einzig Abartige daran war das Aussehen. Wenn man aber anstelle des Gewürz-Ketchups normalen Tomaten-Ketchup nimmt, sieht das Ganze vielleicht schon gar nicht mehr so eklig aus (und schmeckt auch noch besser).

Natalies Urteil

Es gibt Kombinationen, die man erst ausprobiert, wenn alle Läden schon zu haben, der Kohldampf für den Weg zum nächsten Imbiss zu groß ist und der Kühlschrank nichts Anderes zu bieten hat außer: Ei mit Ketchup. Auch mit Gewürzen kein Geschmacksfeuerwerk, aber als Mittel gegen Hunger auf jeden Fall genießbar :).

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