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Das Studentenleben im Ausgabencheck

Studentenwohnung (Quelle: unsplash.com)

Quelle: unsplash.com

Sitzt auch du gegen Ende des Monats vor einem Teller trockener Nudeln mit Pesto und wirfst einen sorgenvollen Blick auf dein Konto, das dir aus unergründlichen Umständen weniger anzeigt, als du vermutet hast? 2.640 e-fellows verraten dir, wofür sie ihr liebes Geld ausgeben. 

"Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt", sagte einst Oscar Wilde. Ganz unrecht hat er damit nicht. Egal, ob du dein Geld ausschließlich von Mama und Papa bekommst, in einem Studentenjob verdienst oder monatlich durch ein Stipendium erhältst: Eines ist sicher – du brauchst es. In unserer Lebenshaltungskosten-Datenbank haben mittlerweile über 2.640 e-fellows eingetragen, wie viel sie ihr Studentenleben kostet und wofür sie am meisten ausgeben. Die erstaunlichen Zahlen findest du hier.

2.640 e-fellows rechnen ab – mit unterschiedlichem Ausgang

Für Miete, Essen, Lernen, Spaß & Co. geben die e-fellows 856 Euro pro Monat aus*. Doch wer begnügt sich schon mit dem Durchschnitt? Die Superlative wollen wir dir natürlich nicht vorenthalten!

Der Preis für das günstigste Studentenleben unter den e-fellows geht an einen frugal lebenden Würzburger. Mit null Mietkosten (den Eltern sei Dank?) und einer bescheidenen Lebensführung kommt dieser Sparfuchs monatlich mit nur 180 Euro aus.

Da kann der e-fellow aus der Gemeinde Risch in der Schweiz am anderen Ende der Skala nur lachen! Mit Ausgaben von 5.150 Euro monatlich lässt er die Wirtschaft der Eidgenossen brummen: Als Feinschmecker investiert er gerne mal 400 Euro für Essen und Trinken. Dazu kommen 600 Euro für das Auto, 300 Euro fürs Freizeitvergnügen, 200 Euro für die Robe, ebenso viel für Kommunikationsmittel und überschaubare 50 Euro für öffentliche Verkehrsmittel. Der größte Posten ist die Miete – mit stolzen 3.400 Euro. So ein Leben in der schönen Schweiz muss man sich leisten können.

Auch innerhalb Deutschlands kann das Studentenleben ziemlich teuer werden: 4.600 Euro legt ein Heidelberger e-fellow jeden Monat für seinen persönlichen Luxus hin.

Doch genug von Extremen. Wie teuer dein Studentenleben tatsächlich ist, hängt auch von der Wahl deines Studienorts ab. Die Karte zeigt dir, wie viel Geld die e-fellows in den beliebtesten Unistädten im Monat durchschnittlich ausgeben.

Wo dein Geld hinfließt

Insgesamt gibt über die Hälfte (ca. 60 Prozent) der Befragten an, monatlich zwischen 500 und 900 Euro auszugeben. 33 Prozent benötigen sogar mehr als das, während nur 8 Prozent mit weniger als 500 Euro auskommen. Immerhin knapp 5 Prozent pflegen mit über 1.500 Euro im Monat einen geradezu luxuriösen Lebensstil.

Und wofür geben die e-fellows das ganze Geld aus? Nicht wirklich überraschend: Der größte monatliche Posten ist die Warmmiete (47 Prozent), gefolgt von Lebensmitteln (22 Prozent) und Freizeitkosten (11 Prozent). Am wenigsten brauchen die e-fellows für Lernmittel (3 Prozent), öffentlichen Nahverkehr (3 Prozent) und den eigenen Pkw (4 Prozent). Kein Wunder: Nur ein Viertel besitzt überhaupt ein eigenes Auto oder muss dieses selbst bezahlen.

Miete: Der teuerste Posten auf der Abrechnung

Eines ist klar: Ein Dach über dem Kopf braucht jeder. Wie viel du als Student dafür hinblättern musst, hängt erwartungsgemäß von der Stadt ab, in der du lebst. Die Spanne reicht von 0 bis 3.400 Euro, der Mittelwert liegt bei stolzen 405 Euro. In München beträgt die durchschnittliche Warmmiete 537 Euro und liegt somit sogar deutlich über dem Mittel. Bei den Einträgen mit den 100 teuersten Mieten in der Datenbank taucht München am häufigsten auf, gefolgt von London und Frankfurt am Main. In Augsburg sind es dagegen nur 347 Euro.

Einige ostdeutsche Städte wie Leipzig (308 Euro) oder Dresden (279 Euro) sind mit nur knapp 300 Euro Warmmiete um einiges günstiger als viele Großstädte in Westdeutschland. Doch auch hier wird das Wohnen teurer: Im Vergleich zur Auswertung im Jahr 2019 ist die Miete in Leipzig im Durchschnitt um 38 Euro gestiegen.

Lebenshaltungskosten, Verteilung der monatlichen Gesamtausgaben [Quelle: e-fellows.net]

Je nach Stadt fällt dann auch der Anteil der Mietkosten an den Gesamtausgaben unterschiedlich aus. Otto Normale-fellow gibt für die Miete 47 Prozent seiner Ausgaben aus. Mit 48 Prozent liegt man in Stuttgart sogar knapp darüber. Ein Berliner verbraucht ebenfalls 48 Prozent seiner Gesamtausgaben für die Unterkunft. In München sollte man dagegen mit 50 Prozent sogar die Hälfte der monatlichen Ausgaben für die Miete einplanen. Verhältnismäßig günstig sind Regensburg oder Leipzig. Hier gehen 45 Prozent der Ausgaben für die Miete drauf.

Auch die Lebensmittel schlagen je nach Stadt unterschiedlich zu Buche. In Großstädten wie München, Frankfurt, Hamburg, Berlin oder Köln brauchen die e-fellows knapp 200 Euro, um satt zu werden. In kleineren ostdeutschen Städten reichen den meisten schon 150 Euro. Ebenfalls günstig lebt es sich in Würzburg. Hier sind zwar die Mieten hoch, Lebensmittel kannst du jedoch verhältnismäßig günstig erwerben.

Wir haben deine Stadt in unserer Auswertung nicht berücksichtigen können? Kein Problem! Wirf einfach einen Blick in unsere Datenbank und vergleich die Angaben der e-fellows gezielt nach deinen Wünschen. Dort kannst du auch deine Daten anonym eintragen und so anderen Studenten bei der Budgetplanung helfen.

Du lebst über deine Verhältnisse? Wir zeigen dir, wo du sparen kannst.

*Alle Werte entsprechen dem Mittelwert und sind aufgrund der begrenzten Datensatz-Anzahl nicht repräsentativ. Alle Daten wurden freiwillig von den e-fellows in die Lebenshaltungskosten-Datenbank übermittelt. e-fellows.net übernimmt keine Gewähr für ihre Richtigkeit.

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