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Mit Mami in Tokio


Viel Fürsorge
Nachdem ich bei einem Workshop an meiner Universität mit McKinsey in Kontakt kam, habe ich mich für ein Praktikum beworben. Gleich zu Anfang sind mir dabei die Schnelligkeit und die gute Organisation des Bewerbungsprozesses bei McKinsey positiv aufgefallen. Das Recruiting-Team beantwortete all meine Fragen innerhalb kürzester Zeit. Da ich damals bei einem Erasmus-Studienaufenthalt im Ausland war, wurde ich zum Interview sogar eingeflogen und erhielt noch am gleichen Tag ausführliches Feedback. Kurz nachdem ich erfahren hatte, dass ich einem Projekt in Tokio zugeteilt werde, setzten sich Mami Inukai, die Assistentin des McKinsey-Partners, sowie ein Consultant mit mir in Verbindung. Sie begrüßten mich und halfen mir bei der Organisation.

Mitten in Tokio
Als ich in Tokio ankam, hatte McKinsey mir bereits ein zentral gelegenes Appartement organisiert. Darüber hinaus erhielt ich ein "Willkommenspaket" mit allen relevanten Informationen zum Projekt und zu Tokio. So hatte ich kaum Schwierigkeiten, mich zurechtzufinden. Gleichfalls stand mir Mami - nomen est omen - hilfreich zur Seite. Sie unterstützte mich bei den kleinen und größeren Schwierigkeiten des täglichen Lebens, die mich in einem so fremden Land wie Japan erwarteten.

So wie ich es mir vorstellte
Während meiner Einführung hörte ich oft: "Build your own McKinsey". Rückblickend kann ich sagen, dass ich auch als Praktikant viele Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten hatte. So konnte ich mich gleich zu Anfang meines Praktikums entweder für eine spezielle Branche oder aber einen internationalen Einsatz entscheiden. Ich wählte das Ausland und wurde kurzerhand nach Tokio entsandt. Darüber hinaus war es mir wichtig, möglichst viel Klientenkontakt zu haben. So kam es, dass mir der Partner in meinem Projekt mitten im Praktikum anbot, auch noch an einem anderen Projekt mitzuarbeiten. Dort habe ich mit Führungskräften eines deutschen Klienten Fabriken japanischer Hersteller besucht und analysiert. Am Ende des Praktikums wollte ich noch ein weiteres Wochenende in Tokio verbringen, was ebenfalls ohne große Bürokratie möglich war. "Build Your own McKinsey" verstehe ich als Angebot, sich innerhalb der Firma wohlzufühlen und weiterzuentwickeln.

Eine neue Herausforderung
Während meines Projekts unterstützten wir einen japanischen Automobilhersteller bei der Entwicklung eines neuen Modells. Die Arbeitsumgebung war sehr international: Mein Team bestand aus einem russischen, zwei japanischen und einem deutschen Kollegen. Auf Klientenseite waren größtenteils Japaner involviert. Obwohl ich kein Japanisch spreche und viele Japaner nur begrenzt Englisch, habe ich mehrere Workshops mit Japanern durchgeführt. Dabei hat mich ein Simultandolmetscher unterstützt. Die konsensorientierte japanische Arbeitsweise sowie die spezifischen Herausforderungen bei der Arbeit mit einem Dolmetscher sind wertvolle Erfahrungen. Sie haben mir gezeigt, wie sehr Teamarbeit durch kulturelle Unterschiede erschwert, aber auch bereichert werden kann.

Jede Menge Spaß
Neben einer so anspruchsvollen und herausfordernden Tätigkeit darf der Spaß nicht zu kurz kommen – und in Tokio kann man sehr viel Spaß haben. So habe ich etwa an einer Begrüßungsparty für die neuen japanischen Kollegen teilgenommen. Dabei kam ich mit Kollegen aus der ganzen Welt in Kontakt. Zudem hatte ich viele Gelegenheiten, mit neuen Freunden in das Tokioter Nachtleben einzutauchen – inklusive eines Sushi-Essens auf dem Fischmarkt um fünf Uhr morgens. Das sind großartige und bleibende Erinnerungen, die die nötige Ausgewogenheit zwischen Arbeit und Spaß schaffen.

Mein persönliches Fazit
Insgesamt hat mir mein Praktikum die kleinen Besonderheiten der Arbeit bei McKinsey gezeigt und ich freue mich schon jetzt darauf, nach meinem Festeinstieg weitere spannende Aufgaben zu übernehmen.

 

 

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