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Kick-off-Meeting Mentorenbei Roche in Mannheim

e-fellow Patrick

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Spitzenstimmung im Gästecasino der Mannheimer Roche GmbH: Die Organisatorin Ulrike von Faber, Personalmarketing, spricht offen von "High Potentials", "Mentoring" und auch "Vitamin B". Wir befinden uns im Kick-Off-Meeting für das Mentorenprogramm bei Roche Diagnostics. Zwischen uns neun Mentees sitzen die drei Mentoren Stephanie Wolf (Marketing), Dr. Dirk-Volker Stucken (Travel- und Eventmanagement) und Dr. Albert Steinmetz (IT), die ihre Schützlinge heute teilweise zum ersten Mal sehen und kennen lernen.

Gegenseitige Erwartungen

In einer kurzen Vorstellungsrunde um 9:30 Uhr werden erste Erwartungen der beiden Parteien an den heutigen Tag geklärt. Die Mentees und Mentoren sind genauso ehrlich wie vorsichtig in der Formulierung ihrer Erwartungen. Da nur wenige von uns bisher Erfahrungen mit Mentoringprojekten gesammelt haben, beschäftigen uns hauptsächlich Fragen wie: Was ist Mentoring? Was dürfen Mentoren und Mentees von diesem Programm erwarten? Auf was muss geachtet werden, damit das Mentoring die Erwartungen beider Seiten erfüllt?

Wozu Mentoring?

Klar ist aber, dass dieser Tag für uns alle eine besondere Bedeutung hat. Mentoringbeziehungen sind berufliche Förderbeziehungen zwischen einer etablierten Person mit relevanten Kontakten und einer jüngeren Person. Sie scheinen für das Bestehen in der heutigen Karrierewelt eine so wichtige Bedeutung zu haben, dass auch die weite Anreise nach Mannheim nicht gescheut wurde. Schließlich besteht durch dieses Mentoringprogramm die Chance zum Aufbau von Kontakten, informellen Netzwerken und Förderbeziehungen, von denen man als Student in der Regel ausgeschlossen ist. Sie machen das bereits erwähnte "Vitamin B" aus, ohne das manche Karrieren nicht denkbar sind.

Die richtige Mischung macht'

Neben dem eigentlichen Mentoringprogramm freuen wir uns aber fürs Erste auch darüber, so viele neue interessante Persönlichkeiten kennen zu lernen, mit denen wir uns heute vernetzen und unsere Erfahrungen austauschen können. In der Tat sind wir vom zweiten Semester bis hin zum Doktoranden ein "interdisziplinär" zusammengesetztes Team aus BWL-, Informatik-, Mathematik- und Biologie-Studenten. Am Ende des Tages wird es diese Mischung gewesen sein, die uns allen am besten gefallen hat.

14 Nägel auf einen einzigen stellen

Vor der konkreten Bearbeitung der in der Vorstellungsrunde aufgeworfenen Fragestellungen gab es zur Auflockerung jedoch zuerst ein gruppendynamisches Spiel - "Gemeinsam Profitieren". 14 Zimmermannsnägel sollten auf einem einzelnen Nagel ohne Kleber und andere Tricks ausbalanciert werden, so dass nur der einzelne Zimmermannsnagel senkrecht stehend den Boden berührt. Obwohl das Spiel natürlich nicht die Problemlösung als Selbstzweck zum Ziel hatte, kamen wir gemeinsam ziemlich schnell zu einem Ergebnis. Interessant war die Reflexion im Anschluss: Sie stellte wieder einmal unter Beweis, dass die Lösung solcher Probleme nicht ausschließlich die Kreativität eines Einzelnen erfordern, sondern das Mitwirken der gesamten Gruppe.

Gruppenarbeit

Aufgelockert durch diese Übung begannen wir nun mit unserer Gruppenarbeit in den Mentoringteams, die aus jeweils zwei bis drei Mentees und ihrem Mentoren bestanden. Insbesondere wollten wir uns mit den folgenden Fragestellungen auseinander setzen: Welche gegenseitigen Erwartungen haben wir aneinander? Was sind inhaltliche Schwerpunkte unserer künftigen Zusammenarbeit? Welche gemeinsamen Spielregeln wollen wir für uns festlegen?

Gemeinsames Ziel: eine gute Partnerschaft

Unsere Sammlungen von Ideen unterbrachen wir mit einem sehr guten Mittagessen im noblen Gästecasino. Auch hier setzte sich der sehr interessante, ungezwungene und informelle Austausch unter den Mentoren und Mentees fort. Nach der Mittagspause präsentierten wir dann die Ergebnisse aus der Gruppenarbeit. Dabei wurden die wichtigsten Erwartungen und Spielregeln schnell deutlich:

  • Allen drei Mentoringteams ist eine langfristige und gute Partnerschaft wichtig, die durch regelmäßigen Kontakt und offene und ehrliche Kommunikation geprägt sein soll.
  • Für uns Mentees bietet sich so die einzigartige Möglichkeit, immer einen Ansprechpartner zu haben, der uns in Sachen Karriereplanung oder Bewerbung kompetent beraten und so auch einen möglichen Praxisschock beim Berufseinstieg vermeiden helfen kann.
  • Neben der Unterstützung vom Mentor sollen die Mentees darüber hinaus in ein eigenes ausgedehntes Netzwerk eingebunden werden, von dessen synergetischen Kräften sie profitieren können.

Die nächsten Schritte im Mentoring

Mit konkreten Erwartungen konnten wir nun einige sehr interessante Aktionen für die Zukunft unserer Mentorengruppen planen. Zunächst werden wir den Kontakt durch regelmäßige E-Mails und Treffen aufrechterhalten. Eine Werksführung, ein Arbeitstag beim Mentor oder eine Karriereanalyse könnten Thema künftiger Treffen sein. Darüber hinaus werden uns unsere Mentoren bei der Suche nach einem Praktikum unterstützen oder auch unsere Bewerbungsunterlagen genauer unter die Lupe nehmen.

Fazit

Alles in allem war der Tag bei Roche eine sehr spannende Erfahrung für uns. Roche hat uns Mentees als Unternehmen begeistert! Durch die gute Organisation des Kick-off Meetings, die Präsentation des Unternehmens und natürlich durch die Mentoren haben wir ein sehr positives Bild von Roche erhalten. Entscheidend war, dass sich Mentoren und Mentees besser kennen lernen konnten. Unsere Erwartungen an das Mentorenprogramm blieben realistisch und daraus resultierende Karriereerfolge werden wahrscheinlich nicht kurzfristig messbar sein. Durch unsere Gespräche und unsere Pläne für die Zukunft haben wir aber an diesem Tag die Grundsteine für eine langfristige und interessante Partnerschaft gelegt.

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