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Heiße Reifen und kühles Klima

Teilnehmer am Unternehmensplanspiel TOPSIM von Roche Basel (Quelle: e-fellows.net)

Teilnehmer am Unternehmensplanspiel TOPSIM von Roche Basel (Quelle: e-fellows.net)

Titel und Thema der Veranstaltung

 Unternehmensplanspiel TOPSIM mit dem Ziel, betriebswirtschaftliche Begriffe zu verstehen und spielerisch anzuwenden.
 

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung

 Das Unternehmensplanspiel fand vom 11. bis 13 Februar bei Roche Diagnostics in Mannheim statt.
 

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

 Am Unternehmensplanspiel nahmen 20 e-fellows teil. Als Vertreter von Roche waren Erika Dillmann (Expert Personalmarketing), Wolfgang Reiser (Bereichsleiter "Development Diabetes Care") Martin Karger (Geschäftsführer des IME Instituts für Management-Entwicklung), Dirk Schäfer (Trainee Management Start Up Programm Marketing & Sales) und Dr. Gerhard Werner (Senior Projektleiter Research & Technology Diabetes Care) dabei. Außerdem nahmen zahlreiche Mentoren teil, deren Mentees beim Planspiel mitmachten.
 

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe

 Nach meiner Promotion würde ich gerne für ein Pharma-Unternehmen arbeiten. So war diese Veranstaltung eine gute Gelegenheit, Roche Diagnostics, die Firmenkultur und Mitarbeiter kennenzulernen. Ich habe Biotechnologie studiert und kenne mich in der Wirtschaft nur schlecht aus. Diese Lücke wollte ich mit dem Unternehmensplanspiel TOPSIM füllen. Außerdem wollte ich andere Studenten und Doktoranden aus ähnlichen Fächern treffen. Dadurch erfuhr ich ihre Berufsziele und entdeckte auch für mich selbst neue Perspektiven. Und bei den abendlichen Veranstaltungen erlebten wir gemeinsam Mannheim.
 

Roche - ein internationales Unternehmen

 Die Veranstaltung begann am Vormittag mit einer Vorstellungsrunde. Ich lernte die anderen Teilnehmer und die Leiterin, Erika Dillmann, kennen. Danach zeigten die Roche-Mitarbeiter uns in einem Vortrag die Sparten, Produkte und Standorte von Roche. Ich fand es sehr interessant, dass Roche zukunftsträchtige Partner im Ausland hat, wie zum Beispiel das Biotechnologie-Unternehmen Genentech in den USA.
 

Komplexe Maschinen und kniffelige Fragen

 Nach dem gemeinsamen Mittagessen im werkseigenen Casino schauten wir uns die Verkaufsräume der Analysegeräte für Kliniken und Großlabore an. Hier gefiel mir besonders gut, dass die Mitarbeiter die komplexen Maschinen erläutern und Fachfragen beantworten konnten. Am Nachmittag gaben uns Ingenieure und Chemiker einen Einblick in ihren Arbeitalltag. Wir erfuhren, welche Einstiegskriterien für sie für besonders wichtig sind. Erstaunlich war zum Beispiel, dass Bewerber selten alle Vorraussetzungen einer Stellenausschreibung erfüllen. Mit Erika Dillman und vielen Mentoren ließen wir den Tag mit Burgern, Flammkuchen und einem Fußballspiel zwischen Deutschland und Norwegen ausklingen.
 

Kühles Klima und heiße Kartreifen

 Nach einem leckeren Frühstücksbuffet im Hotel Mercure nahmen wir am nächsten Tag das Planspiel TOPSIM in Angriff. Martin Karger erläuterte uns zu Beginn grundlegende Begriffe wie Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder Deckungsbeitrag. Das ist die Differenz zwischen Erlös und variablen Kosten. Wenn der Deckungsbeitrag positiv ist, trägt er die fixen Kosten mit. Anschließend erklärte er die Regeln des Spiels. Vier Teams mit jeweils fünf Teilnehmern mussten durch geschickte Preispolitik, Werbung und Investitionen möglichst viele Klimaanlagen gewinnbringend verkaufen. Nach zwei Geschäftsjahren beendeten wir den Tag mit Kartfahren und einem Abendessen.
 

Bestens informiert über BWL und die Karriere bei Roche

 Am nächsten Tag waren die letzten zwei Geschäftsjahre des Planspiels dran. Besonders diese Phase hat uns gezeigt, dass man neue Produkte meistens nur mit hohen Verlusten einführen kann. Man kann aber auch tricksen: Mit geschickten Bilanztricks kann man den wahren "Gesundheitszustand" eines Unternehmens kaschieren. Am Ende hatten alle dazugelernt: bei der Teamarbeit, betriebswirtschaftlichen Begriffen und Karrierechancen bei Roche.
 

Mein persönliches Fazit

 Ich empfehle das Unternehmensplanspiel allen Naturwissenschaftlern und Ingenieuren, die spielerisch BWL-Kenntnisse erlernen, sich über Roche informieren, Roche-Mitarbeiter kennenlernen und Teamarbeit mit ihren Höhen und Tiefen erleben wollen. Die Veranstaltung hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Bei den Vorträgen von Roche-Mitarbeitern und den Abendessen mit den Mentoren habe ich ein gutes Bild von Roche bekommen und spannende Karrieremöglichkeiten entdeckt. Die Gruppenarbeit hat mir gezeigt, welche Vor- und Nachteile große Projektteams haben. Außerdem kann man zum Beispiel beim Kartfahren leicht andere Stipendiaten kennenlernen und das Netzwerk ausbauen.

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