Partner von:

Bankschalter zum Verlieben

Face-to-face bei der Deutschen Bank, Quelle: sxc.hu, User: wanner

Face-to-face bei der Deutschen Bank, Quelle: sxc.hu, User: wanner

Titel und Thema der Veranstaltung

 Thema der Veranstaltung war "Change Management & Changing Management: Veränderungen im europäischen Zahlungsverkehr gestalten".
 

Zeit und Ort der Veranstaltung

 Das Face-to-Face fand am 25. November von 15 bis 21:30 Uhr auf dem Campus der Deutschen Bank in Frankfurt am Main statt.
 

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

 Die Veranstaltung fand in einem angenehmen kleinen Rahmen statt. Nur 17 Teilnehmer waren dabei. Von der Deutschen Bank betreuten uns Kirsten Schäfer (Managing Director, Head of European Cash & Banking Operations), Verena Bödecker (Graduate Recruiting), Jan-Oliver Meissler (Graduate Trainee im Geschäftsbereich Group Technology and Operations (GTO)).
 

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe

 Eigentlich habe ich mir nie darüber Gedanken gemacht, was passiert, wenn ich beim Online Banking auf "Absenden" drücke. Und da ich keine Bankerausbildung habe und nicht Finanz- und Rechnungswesen studiere, sind Banken normalerweise nicht auf meinem Karriereradar. Aber als ich eine E-Mail mit der Einladung erhalten habe, die Group Technology and Operations (GTO) der Deutschen Bank kennenzulernen, bin ich hellhörig geworden. Die Idee, mal die IT- und Operations-Seite einer Bank anzuschauen, hat mich gereizt.
 

Group Technology and Operations - was ist das?

 Der Zeitplan war sehr straff. Zunächst stellte Jan-Oliver Meissler, ein Graduate Trainee im zweiten Jahr, das Unternehmen und seine Abteilung European Cash & Banking Operations vor. Ich habe im Leben viele Präsentationen gesehen, aber noch nie erlebt, dass eine so perfekt war. Alle Stichpunkte der Präsentation erschienen genau zum richtigen Zeitpunkt des Vortrags. Die GTO und die Karriereaussichten haben sich als überraschend vielseitig herausgestellt. "Meine Aufgaben sind mit denen einer Beratung vergleichbar", erklärte Meissler.
 

Im Labor bei der Deutschen Bank

 Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine ging in das "dbLab" und die andere in das "Business Monitoring & Crisis Management"-Raum. Das "dbLab" ist der Prototyp eines Innovations-Labors. Von außen wirkt es wie ein gewöhnlicher Baucontainer. Innen ist er aber mit überraschend modernem Equipment ausgestattet und hilft, Innovationen im Unternehmen zu erfinden und zu entwickeln. Ich habe mich sofort in einen Tisch verliebt, dessen Oberfläche wie ein überdimensionales iPhone aussieht (auch wenn das Ding nicht von Apple hergestellt wird). Der Tisch soll die Zukunft des Bankings in der Filiale zeigen. Klugerweise hat man uns damit erst spielen lassen, nachdem wir eine Aufgabe gelöst hatten: Wir stellten in einer Präsentation vor, wie für uns die Bank der Zukunft aussieht.
 

Ein Raum für Krisen

 Als die andere Gruppe angekommen war, mussten wir uns von dem Tisch losreißen und sind mit dem Aufzug zum "Business Monitoring & Crisis Management"-Raum für den Zahlungsverkehr gefahren. Dieser sieht genauso aus, wie es der Name vermuten lässt: Uhren mit den Zeiten in verschiedenen Ländern und ungefähr zehn große Plasmabildschirme an der Wand. An Computer-Bildschirmen werden die Verbindungen der Deutschen Bank mit dem SWIFT-Netzwerk überwacht. Gehen Fehlermeldungen bei ihnen ein, alarmieren sie die Technik und suchen nach Lösungen. An einem durchschnittlichen Tag hat die Deutsche Bank ein Auge auf Transaktionen im Wert von vielen hundert Milliarden Euro - da darf nichts schief gehen.
 

Veränderungen bei der Deutschen Bank

 Zurück im Konferenzraum haben wir einen Vortrag von Kirsten Schäfer, Head of European Cash & Banking Operations, zum Thema "Changing Management" gehört und uns im Anschluss über ihre Erfahrungen unterhalten. Sie ist seit Anfang der Neunziger bei der Deutschen Bank. "Aufgrund der immensen Veränderungen im Zahlungsverkehr hat sich das Unternehmen ständig um mich herum verändert", erklärte sie. Den Abend ließen wir in einem Frankfurter Restaurant bei gutem Essen und angenehmen Gesprächen ausklingen.
 

Mein persönliches Fazit

 Ich hatte vor der Veranstaltung keine Erwartungen und war positiv überrascht. Alle Mitarbeiter waren von ihrer Arbeit überzeugt, extrem ehrlich, selbstkritisch und damit sehr authentisch. Das Programm war intensiv und auch aufschlussreich. Ich war auch überrascht, dass keiner der Mitarbeiter, mit dem ich gesprochen hatte, eine Bankerausbildung abgeschlossen hat. Ich würde diese Veranstaltung jedem empfehlen, der in Richtung Informationsmanagement gehen möchte und sich nicht nur über die üblichen Verdächtigen, wie große IT- und Beratungsfirmen, informieren will.

nach oben

Hol dir Karriere-Infos,

Jobs und Events

regelmäßig in dein Postfach

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.