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Der Anfang einer langen Partnerschaft

Teamarbeit spielend lernen

Teamarbeit spielend lernen

Wie läuft ein Mentorenprogramm eigentlich ab? Diese Frage haben wir uns wohl alle gestellt, als wir zum Kick-off-Meeting mit unserem Mentor Dr. Rainer Kühn nach Mannheim gefahren sind. Schließlich war das eine neue Erfahrung in unserem Stipendium. Die Gruppe der vier Mentees war mit den Studien- richtungen BWL, Biologie und Politik sowie Interkulturelle Kommunikation bunt gemischt. Allen gemeinsam war jedoch das Interesse, mehr über Roche und den Mentor Dr. Rainer Kühn zu erfahren.
Zunächst stellte sich jeder in lockerer Atmosphäre vor. Da der Kick-off zusammen mit der Mentorengruppe von Dr. Matthias Pohlmeier stattfand, war unsere Runde etwas größer als üblich. Beide Mentoren waren mit langjähriger Berufserfahrung bereits "alte Hasen" im Health-Care-Geschäft. Ein Vorteil, von dem sich sicherlich einige von uns spannende Einblicke erwarteten.

Health Care und mehr

Unsere Mentoren gaben uns zunächst eine kurze Einführung in ihren Geschäftsbereich Applied Science. Er beschäftigt sich vor allem mit Reagenzien und High-Tech-Systemen für wissenschaftliche und industrielle Forschung. Alleine dieses Geschäftsfeld steuerte 2003 über eine halbe Milliarde Schweizer Franken, übrigens die Hauswährung des Basler Roche-Konzerns, zum Gesamtumsatz bei. Die Mentoren präsentierten sich uns damit als Teil eines weltweit aufgestellten Unternehmens. Es hat sich ganz dem Health-Care-Gedanken von der Diagnostik bis zur erfolgreichen Therapie verschrieben. "Innovation für die Gesundheit" eben.

Bälle wandern auf die Schnelle

Urike von Faber aus dem Recruiting, die unser Treffen rundum gelungen organisiert und geleitet hat, lud uns dann zu einer Gruppenerfahrung der interessanten Art ein. Spielerisch sollten wir im Team einen Prozess mit bestimmten Regeln optimieren. Vier nummerierte Tennisbälle mussten von jedem Teilnehmer in einer festgelegten Reihenfolge berührt und bis zum letzten Teammitglied weitergegeben werden. Unsere erste Idee zur Durchführung dauerte natürlich viel zu lange. Unsere weiteren Zeitgewinne wurden uns jedoch durch Ulrike von Faber in der Rolle eines anspruchsvollen Kunden sofort wieder abgenommen – und durch neue, zunächst unlösbar erscheinende Vorgaben ersetzt. Eben wie im richtigen Leben. Unser Team war schließlich in der Lage, selbst eine utopisch anmutende Zeit von einer Sekunde zu erreichen – gerade mal vier Prozent des Startwerts. Der eigentliche Zweck der Übung war natürlich nicht das Ergebnis, sondern vielmehr unser gemeinsamer Weg im Team dorthin. Anschließend sind wir der Einladung von Roche zum anschließenden Mittagessen im Gästecasino gefolgt. Was wir daraus gelernt haben? Dass Seeteufel mit Entenbrust ganz vorzüglich schmeckt.

Netzwerke knüpfen, "Holschuld" erfüllen

Das Hauptziel unseres Treffens war zu klären, welche Erwartungen wir mit unserer weiteren Zusammenarbeit aneinander stellen – Mentees wie Mentoren. Wir Mentees wollten zunächst vor allem Informationen über Roche als Unternehmen und potentiellen künftigen Arbeitgeber erhalten. Daraus entstand der Vorschlag für eine Unternehmenspräsentation bei unserem nächsten Treffen. Wir hofften auch, mit unseren Mentoren Ansprechpartner für unsere berufliche Entwicklung an der Seite zu haben. Schließlich stehen wir alle in absehbarer Zeit vor einem Berufseinstieg. Dabei werden sich sicherlich viele Fragen ergeben. Und nicht zuletzt sprachen wir den Aspekt der persönlichen Netzwerke an. Sie spielen im Berufsleben eine aus studentischer Sicht oft unterschätzte Rolle. Das Mentorenprogramm kann daher sicherlich persönliche Beziehungen innerhalb der Gruppe und zu unseren Mentoren aufbauen. Was sich langfristig daraus entwickelt, liegt natürlich an uns. Im Gegenzug erwartet unser Mentor Dr. Kühn auch von uns, aktiv zu werden. Somit haben wir auch eine "Holschuld".

Lust auf mehr

Ich denke, das Mentorenprogramm stellt in jedem Fall eine sinnvolle und vor allem wertvolle Ergänzung zum Studium oder der Promotion dar. Wo sonst erhält man die Gelegenheit, von erfahrenen Führungskräften aus erster Hand ein offenes Feedback, gute Tipps für den weiteren Weg und einen Einblick in die Praxis zu erhalten? Ich freue mich auch, dass Dr. Rainer Kühn sehr individuell auf unsere Bedürfnisse eingegangen ist. Wir haben unsere Erwartungen geklärt, die weiteren Ziele definiert und bereits künftige Veranstaltungen geplant. Ich denke, dieser gelungene Auftakt hat uns allen Lust auf mehr gemacht.

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