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Frühling in der Wirtschaftskanzlei

Frühlingsblumnen, Frühjahrspraktikum bei Hengeler und Mueller, Wirtschaftskanzlei [Quelle: e-fellows.net]

Frühlingsblumnen, Frühjahrspraktikum bei Hengeler und Mueller, Wirtschaftskanzlei [Quelle: e-fellows.net]

Mein erster Eindruck: Wertschätzung und Flexibilität

Welchen Stellenwert Praktikanten bei Hengeler Mueller genießen, erfuhr ich bereits im Vorfeld des eigentlichen Praktikums. Da die Bearbeitungszeit meiner examens- relevanten Studienarbeit um eine Woche nach hinten verschoben worden war, überschnitt sie sich mit dem regulären Praktikumsbeginn um eine Woche. So musste ich recht kurzfristig darum bitten, mein Praktikum entsprechend verschieben zu können.

In Anbetracht des großen organisatorischen Aufwands, den Hengeler Mueller betreibt, um ein bis ins Detail abgestimmtes Praktikumsprogramm zusammenzustellen, war ich sehr auf die Reaktion der Kanzlei gespannt. Bereits wenige Stunden nach meiner Mail-Anfrage wurde ich angerufen, um verschiedene Lösungsmöglichkeiten zu besprechen, wobei sich die Kanzlei insgesamt sehr flexibel zeigte. Das ist nach meiner Erfahrung repräsentativ für die Wertschätzung, die Praktikanten bei Hengeler Mueller widerfährt.

Zum Ablauf des Praktikums

Jeder Praktikant war zwei Tutoren zugeordnet, die nicht nur für unser Wohlbefinden zuständig waren, sondern uns auch inhaltlich betreuten und mit Aufgaben versorgten. Hervorzu- heben ist in diesem Zusammenhang das "uns". Auch wenn ich eine Woche nach den meisten anderen Praktikanten zu Hengeler Mueller stieß, war es ein Leichtes, durch die diversen Social Events die anderen Praktikanten sowie zahlreiche Anwälte in ungezwungener Atmosphäre kennenzulernen. Hierdurch stellte sich unter den Praktikanten schnell ein Zusammengehörigkeitsgefühl ein, das Ausdruck auch in gemeinsamen Unternehmungen außerhalb der Kanzleiarbeit fand.

Inhaltlich bestand durch die Anbindung an zwei Anwälte die Möglichkeit, die vielfältigen Tätigkeitsgebiete eines Wirtschaftsanwalts kennenzulernen. Direkte Mitarbeit an Mandaten in Form von Recherchen zu konkreten Rechtsfragen und die Umsetzung der hierin gewonnen Erkenntnisse zum Beispiel durch den Entwurf von Schriftsätzen auf der einen Seite, die Einblicke beispielsweise in Schieds- und Gerichts- verfahren oder Mandantengespräche auf der anderen Seite - diese Mischung war in meinen Augen ebenso gelungen wie motivierend.

Zu diesem positiven Eindruck trug sicherlich auch bei, dass sich meine Tutoren die Zeit nahmen, einen Rechercheauftrag zu einer Teilfrage in den Gesamtzusammenhang des zugrunde liegenden Problems zu stellen. So wusste ich stets, wofür die gefundenen Ergebnisse benötigt wurden. Zu sehen, wie und dass sie tatsächlichen Eingang in die Mandatsarbeit fanden, war nicht nur ungemein motivierend, sondern zeigt erneut, welcher Stellenwert Praktikanten und deren Tätigkeiten bei Hengeler Mueller beigemessen wird.

Bemerkenswert fand ich dabei, dass sich in Zeiten, in denen meine Tutoren unter Termindruck standen, stets eine hilfsbereite Ansprechperson für Rückfragen fand. Insgesamt war spürbar, dass in der Kanzlei trotz hoher Arbeitsbelastung und anspruchsvollen Aufgabenstellungen eine wirklich angenehme Atmosphäre herrschte, wie ich sie so nicht erwartet hatte.

Social Events

Der Arbeitsalltag der Praktikanten wurde außerdem immer wieder durch diverse Social Events aufgelockert. Aufgrund meines verspäteten Praktikumsbeginns kann ich über die ersten Begrüßungsveranstaltungen nur berichten, dass meine Mitpraktikanten sie als gelungenen Auftakt beschrieben. Die Veranstaltungen, an denen ich ab der zweiten Woche des Frühjahrspraktikums teilgenommen habe, waren ausnahmslos gelungen. So hatte ich etwa bereits an meinem ersten Tag Gelegenheit, Praktikanten, Referendare und Anwälte bei einem Team-Klettern kennenzulernen.

Die Kernbereiche der Kanzleiarbeit wurden zudem in wöchent- lichen Corporate Breakfasts vorgestellt, bei denen Fachvorträge auf angenehme Art und Weise mit einer morgendlichen Stärkung am Frühstücksbuffet verbunden wurden. Ebenfalls sehr nützlich war der wöchentlich stattfindenden Business- English-Kurs in Kleingruppen.

Am besten gefallen hat mir die wirklich interessante Führung im Städel-Museum mit anschließendem Drei-Gänge-Menü. Das ungezwungene Miteinander von Praktikanten und Associates ist mir noch immer in sehr angenehmer Erinnerung.

Fazit

Insgesamt kann ich mich nur noch einmal herzlich bei meinen Tutoren und den beiden Organisatorinnen des Praktikums für die interessanten Einblicke bedanken. Wer erfahren möchte, dass die Tätigkeit als Wirtschaftsanwalt nicht nur anspruchsvoll und mit langen Arbeitszeiten verbunden ist, sondern auch großen Spaß machen kann, dem kann ich ein Praktikum bei Hengeler Mueller nur empfehlen.

 

 

 

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