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Karrierewege für Juristen

Partner Face Karrierewege Referenten (Quelle: e-fellows.net)

Partner Face Karrierewege Referenten (Quelle: e-fellows.net)

Titel und Thema der Veranstaltung
 "Face-to-Face: Karrierewege für Juristen"
 

Wo und wann das Event stattfand
 23. Januar 2007, 13.30 bis 18.00 Uhr, Frankfurt am Main, in den Räumen der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer
 

Teilnehmer und Unternehmensvertreter
 Etwa 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Referenten:

  • Dr. Daniel Reichert-Facilides LL.M. (Partner bei Freshfields Bruckhaus Deringer)
  • Andreas Reuter (Rechtsanwalt in der Rechtsabteilung der Robert Bosch GmbH)
  • Dr. Claudia Müller-Eising (Richterin am Landgericht Frankfurt am Main)
  • Maike Tribbels (Auswärtiges Amt)

Wie die Veranstaltung abgelaufen ist
 Die Veranstaltung begann gegen 13 Uhr mit einem ungezwungenen Empfang mit einigen Snacks und Getränken in den Räumen der internationalen Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer. Hier konnte man bereits die anderen Teilnehmer kennen lernen. Sie kamen aus verschiedenen Regionen Deutschlands und befanden sich in verschiedenen Stadien der Ausbildung – kurz vor der ersten juristischen Prüfung bis hin zum Ende der Promotion.
 

Als Jurist in den Staatsdienst
 Gegen 13.30 Uhr eröffnete Eva Anderl von e-fellows.net die Veranstaltung und stellte die beruflichen Hintergründe der vier Referentinnen und Referenten kurz vor. Anschließend berichtete zunächst Claudia Müller-Eising (Richterin am LG Frankfurt) sehr sympathisch und persönlich vom richterlichen Berufsbild. Neben den Vorteilen – richterliche Unabhängigkeit, keine festgelegten Arbeitszeiten, sicherer Arbeitsplatz – stellte sie auch die Nachteile wie zum Beispiel vergleichsweise "mäßige" Besoldung und die schwankende Arbeitsbelastung anschaulich dar. Maike Tribbels informierte die Teilnehmer dann über einen weiteren Berufsweg im öffentlichen Dienst – als Jurist im Auswärtigen Amt. Besonders herausfordernd und interessant sei bei dieser Tätigkeit, dass man nicht allein juristische, sondern auch viele organisatorische, kulturelle und andere nichtjuristische Aufgaben zu erledigen habe. Teil des Berufes ist jedoch auch die konstante Bereitschaft zur Mobilität. In der Regel wird man alle drei Jahre an einen anderen Einsatzort versetzt, alternierend zwischen dem In- und Ausland.
 

Rechtsabteilung und Kanzlei
 Nach einer kurzen Pause kam Andreas Reuter von der Robert Bosch GmbH zu Wort. Er ist einer von mehreren Rechtsanwälten, die in der Rechtsabteilung des Unternehmens angestellt sind und den Großteil der aufkommenden Rechtsfragen bearbeiten (zum Beispiel Vertragsgestaltungen). Die Vertretung des Unternehmens vor Gericht ist allerdings nicht Teil seiner Aufgabe – dies übernehmen externe Kanzleien. Andreas Reuter ist außerdem Mentor bei e-fellows.net. Last but not least berichtete Dr. Daniel Reichert-Facilides von dem Weg in die internationale Wirtschaftskanzlei und dem "alltäglichen" Berufsleben dort. Neben den positiven Aspekten wie der angenehmen und professionellen Arbeitsatmosphäre, interessanten und herausfordernden juristischen Arbeit und den hohen Gehältern verschwieg er dabei nicht, dass Zwölf-Stunden-Tage die Regel sind.
 

Fragerunde und Ausklang
 An die Vorträge schloss sich eine einstündige Fragerunde an. Hier hatten die Teilnehmer die Gelegenheit nachzuhaken und weitere Informationen zu erhalten, was auch reichlich genutzt wurde. Neben Fragen zu Einstellungstests und Details zu den einzelnen Tätigkeitsfeldern beantworteten die Referentinnen und Referenten auch offen Fragen zur Familienplanung und –förderung bzw. der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
 Die Veranstaltung schloss mit einem ungezwungenen Imbiss, der Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit den Referentinnen und Referenten, aber auch den anderen Teilnehmern bot.
 

Mein persönliches Fazit
 Ich fand die Veranstaltung sehr gelungen und gewinnbringend. Alle Referenten waren gut ausgewählt und bildeten die beruflichen Einsatzmöglichkeiten von Juristen gut ab. Die Fragerunde bot Gelegenheit zu Nachfragen, die sicher viele Teilnehmer interessierten. Während des abschließenden Imbisses konnten noch persönliche Gespräche geführt und Kontakte geschlossen werden, was ich ebenfalls äußerst positiv fand. Auch zeitlich war die Veranstaltung gut gelegt, sowohl was die Zeit des Beginns als auch die Dauer anbelangt.

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