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Outsourcing-Potenziale gesucht

BWL Dollarzeichen Geld (Quelle:sxc.hu/silven001)

BWL Dollarzeichen Geld (Quelle:sxc.hu/silven001)

Im Frühjahr 2009 war es soweit: Nach sieben Semestern fehlte nur noch die Diplomarbeit zum Abschluss meines Studiums der Wirtschaftsinformatik. Wegen meines sehr praxisorientierten Studiums stand für mich fest, dass ich auch die Diplomarbeit nicht an der Hochschule, sondern in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen schreiben wollte.
 

Die Mentorin als erste Anlaufstelle

 Seit 2006 bin ich im Mentoren-Mentee-Programm von e-fellows.net und konnte mir so schon bei verschiedenen Ver-
 anstaltungen ein Bild von Accenture machen. Als mein bis-
 heriger Mentor sich einer neuen Herausforderung im Ausland widmete, bekam ich Dr. Isabelle Heiber, Consultant mit Schwerpunkt Pharmaindustrie, als neue Mentorin. Mit ihr diskutierte ich die Möglichkeiten einer Diplomarbeit bei Accenture.
 

Einsatzort: Kronberg

 Da meine Abschlussarbeit ihren Schwerpunkt im Bereich Financial Services (FS) haben sollte, leitete sie meine Unterlagen an die Kollegen aus dem FS Consulting weiter. Kurz darauf erhielt ich einen Anruf von Consultant Christoph Hahn und nach einem weiteren Telefoninterview stand fest, dass ich meine Diplomarbeit bei Accenture in Kronberg schreiben würde. Ein ausschlaggebender Punkt war für mich dabei, dass die Arbeit ein konkretes Ziel haben sollte: die Möglichkeiten des Outsourcings in der Finanzindustrie aufzuzeigen. Um die interne Weiterverwendung zu gewährleisten, stellte Accenture die Anforderung, dass die Arbeit vollständig auf Englisch verfasst werden sollte.
 

Das Thema

 Accenture hat in der Vergangenheit gezeigt, dass erfolgreiches Outsourcing maßgeblich davon abhängt, welche Teile eines Unternehmens ausgelagert werden. Vor dem Hintergrund des ständig wechselnden Marktumfeldes und der permanenten Entwicklung von neuen Kommunikationslösungen ergeben sich immer neue Möglichkeiten, Outsourcing sinnvoll einzusetzen. Daher sollte ich in meiner Diplomarbeit die Potenziale des Outsourcings in der Finanzindustrie wissenschaftlich aufarbeiten, damit Accenture die möglichen Ansätze in Zukunft besser mit den Kunden diskutieren konnte.
 

Der erste Tag

 Nachdem ich Ende Januar die letzten Prüfungen an der Hochschule abgelegt hatte und innerhalb von drei Tagen nach Frankfurt gezogen war, stand dem Start bei Accenture im Februar nichts mehr im Wege. An meinem ersten Tag war ich überwiegend damit beschäftigt, mir meinen Laptop einzurichten und die ersten Kontakte zu knüpfen. Dabei wurde ich in der wöchentlichen Teamsitzung gleich einigen Leuten vorgestellt, die mich im weiteren Verlauf meiner Arbeit sehr gut unterstützten.
 

Die Welt kann auch anders funktionieren

 Grundsätzlich stand mir jederzeit ein Betreuer mit einem offenen Ohr zur Verfügung. Wusste dieser einmal keine Antwort auf meine Fragen, konnte er mir immer jemanden nennen, der mir helfen konnte. Dabei waren insbesondere die Gespräche mit den indischen Kollegen nicht nur fachlich, sondern auch menschlich sehr interessant: Es wurde schnell deutlich, dass die Welt durchaus auch anders funktionieren kann, als wir es uns in Deutschland immer vorstellen. Gut erinnere ich mich auch an die wöchentlichen Mittagessen der Praktikanten und Studenten in der hauseigenen Kantine. Hier lernte ich schnell Gleich-
 gesinnte kennen und konnte auch unter den Studenten ein Netzwerk aufbauen.
 

Auf die Betreuung kommt es an

 Während der gesamten Diplomarbeit stimmten mein Betreuer und ich uns immer wieder ab, um einen Mehrwert für beide Seiten zu gewährleisten. Auch mein Professor in Flensburg wurde ständig über die aktuelle Ausrichtung informiert und so war es mir möglich, die Diplomarbeit ohne Nachtschichten fertig zustellen.
 

Spannende Projektarbeit zum Abschluss

 Bereits zu Beginn meiner Arbeit war mir klar, dass ich die Zeit auch nutzen wollte, um den Berateralltag kennenzulernen. In den letzten vier Wochen bekam ich die Möglichkeit, bei einem spannenden Projekt die Arbeitsweise von Accenture beim Kunden mitzuerleben. Meine Aufgabe in unserem internationa-
 len Projektteam war die Erstellung und Durchführung von Software-Tests. Schnell wurde mir klar, dass sorgfältig durchgeführte Tests ein wesentlicher Erfolgsfaktor für IT-Integrationsprojekte sind.
 

Mein Fazit

 Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Betreuung während der Arbeit sehr gut war. Ich habe trotz der überfüllten Terminkalender meiner Kollegen immer Antworten auf meine Fragen erhalten. Ich kann Accenture jedem empfehlen, der gerne mal einen Blick in das Consulting werfen oder eine praxisorientierte Diplomarbeit schreiben möchte.

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