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Viele Köche verderben den Brei? Von wegen!

Etwa 25 junge Juristinnen und Juristen sollten einen Einblick in die Tätigkeit der Kanzlei im Arbeitsrecht erhalten - durch Präsentationen erfahrener Anwälte auf der einen Seite und aktives Mitgestalten auf der anderen. Die Veranstaltung richtete sich vor allem an Referendare und Juristen mit abgeschlossenem Ersten Staatsexamen. Aber auch Studenten waren unter den Teilnehmern. Der Workshop sprach drei große Themen an, die jeweils einen halben Tag einnahmen und ähnlich aufgebaut waren: Nach einem kurzen Theorieteil haben wir in der Gruppe Fallbeispiele gelöst.

Wer ist wann zu beteiligen bei M&A-Transaktionen?

 Stefan Simon, Partner im Arbeitsrecht aus dem Frankfurter Büro, stellte das erste Thema vor: die Beteiligung von Arbeitnehmervertretungen bei M&A-Transaktionen. Sowohl abstrakt als auch an Beispielen besprachen wir, wann und in welcher Reihenfolge Betriebsrat, Wirtschaftsausschuss und Europäischer Betriebsrat zu beteiligen sind. In Gruppenarbeit entwickelten wir Lösungsansätze für einen Unternehmenskauf mit europäischem Bezug, der sich nicht ganz einfach gestaltete. Abschließend diskutierten wir gemeinsam unsere Ideen.
 

§ 613a BGB - unendliche Weiten

 Am nächsten Morgen führte uns zunächst Peter Christ, Associate in Düsseldorf, in die unendlichen Weiten des § 613a BGB - den Betriebsübergang - ein. Wir erhielten einen Überblick über die zahlreichen Probleme, die das Thema mit sich bringt, und darüber, wie sich die Rechtsprechung entwickelt hat. Anschließend schlüpften wir in Gruppenarbeit in die Rolle eines Anwalts, der einen Betriebsübergang beratend begleitet. Mit Hilfe eines Anwalts von Clifford Chance, der jeder Gruppe zugeteilt war, prüften wir an einem konkreten Fall, ob ein Betriebsübergang vorlag und erstellten ein Konzept für einen reibungslosen Ablauf.
 

Die Kunst, seine Interessen zu verhandeln

 Als drittes Thema hatte sich Clifford Chance etwas besonders Praxisrelevantes einfallen lassen. Thomas Hey, Partner im Arbeitsrecht in Düsseldorf, führte uns in die Kunst der Verhandlung ein. Er stellte verschiedene Techniken vor und zeigte, worauf es wirklich ankommt: "Interessen verhandeln, nicht Positionen!" Wir wurden in Gruppen aufgeteilt, die jeweils einen Beteiligten bei einer Betriebsschließung darstellten. Wiederum unterstützt durch Anwälte, sollten wir eine Verhandlungsstrategie entwickeln. Abschließend kamen alle Beteiligten an den Verhandlungstisch, und wir mussten erfahren, dass es mehr Übung als die eines Nachmittags braucht, um eine erfolgreiche Verhandlung zu führen.
 

Selbst das Abendessen ist Gruppenarbeit

 Besucht man den Workshop einer Großkanzlei, stellt man sich als Rahmenprogramm eine Führung durch ein Gericht oder den Besuch einer Ausstellung mit anschließendem Abendessen vor. So einfach wollte es uns Clifford Chance aber nicht machen. Vielmehr fuhren wir am Abend des ersten Veranstaltungstags in ein Kochstudio, um unser Abendessen, natürlich in Gruppenarbeit, selbst zuzubereiten. In entspannter Atmosphäre zauberten wir unter professioneller Anleitung vier Gänge. Dabei gab es ausreichend Gelegenheit, mit den Anwälten von Clifford Chance ungezwungen ins Gespräch zu kommen. Nach einen fantastischen Essen (dieses Selbstlob sei erlaubt), dem Erwerb neuer Kochkünste und einem rundum gelungenem Abend fiel ich geschafft ins Bett, während andere Teilnehmer das Düsseldorfer Nachtleben inspizierten.
 

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe

 Meine Mitstreiter im Referendariat hatten bereits gute Erfahrungen mit Workshops von Großkanzleien gemacht. So wurde auch mein Interesse geweckt. Allerdings wollte ich nicht an einer Veranstaltung teilnehmen, in der sich eine Kanzlei lediglich vorstellt. Der Arbeitsrecht-Workshop von Clifford Chance passte genau zu meinen Interessen.
 

Fazit: Eine kreative Kanzlei

 Jeder, der die Gelegenheit hat, sollte einmal an einem Workshop einer Großkanzlei teilnehmen. Den "Bewerbertag Arbeitsrecht" von Clifford Chance kann ich allen Nachwuchsjuristen, die Interesse am Arbeitsrecht haben, empfehlen - egal, auf welcher Ausbildungsstufe. Besonders das kreative Rahmenprogramm zeigt, dass sich die Kanzlei wirklich Gedanken gemacht hat, wie sie das Motto ihrer Arbeitsweise - Teamarbeit - auch unjuristisch vermittelt.

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