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Auf dem Weg zu Accenture

Das Bewerbungsverfahren gliedert sich in vier Phasen:

  • Online-Bewerbung
  • Online-Assessment
  • Telefoninterview und
  • Personal-Decision-Day

Online-Bewerbung
 Als ersten Schritt auf dem Weg zu Accenture füllt man eine Online-Bewerbung aus. Dafür muss man sich zunächst für eine Stellenausschreibung entscheiden, auf die man sich bewerben möchte. Interessieren einen mehrere Stellen, gibt man innerhalb des Bewerbungsformulars an, welche Stellen einen noch interessieren würden. Zum Ausfüllen des Online-Formulars sollte man durchaus ein wenig Zeit mitbringen und die Speichermöglichkeit nutzen. Es wurden nicht nur fachliche Fähigkeiten und Erfahrungen abgefragt, sondern neben Anschreiben auch Kurztexte zu Themen wie "wie würden Kollegen Sie beschreiben?" und "warum wollen Sie in die Beratungsbranche, warum zu Accenture gehen?" verlangt. Dabei musste ich auch einen Kurztext in Englisch verfassen.
 

Online-Assessment
 Nach der Bewältigung der ersten Hürde nimmt man an einem Online-Assessment teil. Dieses besteht unter anderem aus zeitkritischen Aufgaben. In diesen wird vor allem das logische Denkvermögen und die Kreativität abgeprüft. Man kann sich das etwa wie folgt vorstellen: Man hat zwei logische Aussagen gegeben und muss entscheiden, ob weitere gegebene Aussagen daraus gefolgert werden können oder nicht. Ein andere Aufgabe drehte sich um die Bildung von Dreiecken innerhalb eines vorgegebenen Rasters. Dabei sollten möglichst viele verschiedene Möglichkeiten gefunden werden.
 Die zeitunabhängigen Aufgaben zielen darauf ab, wie man sich in gegebenen Situationen verhalten würde oder welche Charaktereigenschaften man hat. Selbstverständlich bekommt man seine ausführliche Auswertung zur Selbstreflexion.
 

Telefon-Interview
 Das Telefoninterview entspricht inhaltlich einem typischen Vorstellungsgespräch. In dem einstündigen Gespräch werden Stationen aus dem Lebenslauf, persönliche Fähigkeiten, Motivation und so weiter besprochen. Ein Teil des Gespräches wird in englischer Sprache geführt. Man braucht sich hier aber keinen Kopf zu machen. Einfach entspannt die Sache angehen.
 

Personal-Decision-Day
 Der Personal-Decision-Day (PDD) ist sicherlich der anspruchvollste Teil im Bewerbungsprozess. Er ermöglicht es Accenture einerseits, die Bewerber in einer nachgestellten Projektsituation zu beobachten, zum anderen lernt man durch Firmenpräsentationen und in Gesprächen mit Accenture-Mitarbeitern das Unternehmen besser kennen und kann alle noch offenen Fragen loswerden. Die Projektarbeit läuft in Teams aus vier bis fünf Bewerbern ab (wir waren insgesamt 16 Bewerber). Für mich war die Situation ähnlich wie in Firmenworkshops, an denen ich während meines Studiums teilgenommen hatte. Man hat begrenzt Zeit und muss sich auf wesentliche Aspekte konzentrieren.
 

Feedback
 Ist die Gruppenphase beendet, ziehen sich die Beobachter zurück, um über alle Personen zu entscheiden. Jeder Bewerber erhält eine Bewertung zu seinem Tag. Diejenigen, die Accenture einstellen möchte, erhalten am gleichen Tag noch ein Angebot. In der Zwischenzeit bleibt viel Zeit, um mit Accenture-Mitarbeitern (bei mir: ein Partner und ein Consultant) weitere Fragen zu klären. Abschließend wird in Einzelgesprächen mitgeteilt, ob und warum man ein Angebot erhält, oder warum nicht. Ich habe eins erhalten und angenommen. Für die Annahme des Angebots hat man zwei Wochen Zeit.
 

Der Start bei Accenture
 Am 2. Mai war es dann soweit: der erste Arbeitstag bei Accenture. Um 6.30 Uhr fuhr ich mit dem ICE Sprinter von München nach Frankfurt, um mit 95 weiteren Neulingen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland den ersten Arbeitstag in Kronberg zu erleben. Neben vielen Informationen über Accenture konnte man in der ersten Woche viele neue Kontakte knüpfen. Mich erwarten nun diverse Schulungen bis es aufs erste Projekt geht. Man wird also nicht einfach ins kalte Wasser geworfen, sondern ausführlich auf den ersten Einsatz vorbereitet.

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