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Neue Schritte wagen mit Roche

Klaus Strein, Erfahrungsbericht, Workshop, Roche Diagnostics, Arzneimittelforschung

Klaus Strein, Erfahrungsbericht, Workshop, Roche Diagnostics, Arzneimittelforschung

Titel und Thema der Veranstaltung

 e-fellows treffen Prof. Dr. Dr. Klaus Strein, Leiter der Forschungsabteilung bei Roche Diagnostics
 

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung

 Das Treffen fand am 26. Mai 2009 zwischen 18 und 20.30 Uhr im Literaturhaus München statt.
 

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

 Zirka 35 Teilnehmer und Prof. Strein.
 

Forschung in der Pharmaindustrie?

 Die Pharmaforschung wird von den knallharten Grundlagenforschern an den Universitäten gern belächelt. Zu denen gehöre ich als Doktorandin eigentlich auch, aber ich versprach mir von der Veranstaltung mit Prof. Strein einen Einblick in das verkannte Feld. Als ich die Zusage bekam, war ich gespannt, einerseits den Leiter der Forschungsabteilung bei Roche kennenzulernen und andererseits mehr über die Pharmabranche aus erster Hand zu erfahren.
 

Erfolge gegen Krebs und Alzheimer

 "Arzneimittelforschung und -entwicklung: Von der Idee bis zum Patienten" war der Vortrag von Prof. Strein überschrieben. Die zentrale Frage lautete: Wie funktioniert eigentlich die Forschung in der Industrie, zum Beispiel bei Roche? Er konnte uns anschaulich und überzeugend viele aktuelle Forschungen vorstellen. Natürlich schwang ein gewisser Stolz in seiner Stimme mit. Schließlich ist die biotechnologische Forschung bei Roche nicht unerheblich an den Fortschritten gegen Krankheiten wie Krebs und Alzheimer beteiligt.
 

Kritische Nachfragen

 Nach dem Vortrag brannte uns noch immer viele Fragen auf der Seele. Es entwickelte sich eine angeregte Diskussion. Prof. Strein stand geduldig Rede und Antwort. Wir interessierten uns für den Ablauf der Forschungen, aktuelle Forschungstrends sowie wirtschaftliche Aspekte. Auch das Thema "Ethik in der Pharmabranche" kam zur Sprache. Herr Prof. Strein war dankbar für die Fragen, wie sich in seiner Motivation und seiner Diskussionsbereitschaft deutlich zeigte. Besonders beeindruckend fand ich, dass er auch bei kritischen Fragen Rede und Antwort stand.
 

"Wir kaufen innovative Firmen"

 Zwar kam mir vieles zur Roche-Forschung bekannt vor - schließlich stehen die Produkte in jeder Apotheke. Trotzdem fand ich den Abend faszinierend. Interessant war, dass auch ein innovatives Forschungsunternehmen wie Roche neue Produkte nicht auf Knopfdruck entwickeln kann. Wenn die Ideen nicht aus der eigenen Forschung kommen, muss zur Not ein Griff in die "Portokasse" getätigt werden: Die Innovation wird schlichtweg mit einem neuen Unternehmen eingekauft.
 

Einen kleinen Schritt weiter

 Ich bin froh, die Veranstaltung besucht zu haben, weil ich einen Einblick in die Pharmaforschung bekommen habe und mir den Prozess jetzt viel besser vorstellen kann. Ich empfehle die Veranstaltung besonders Naturwissenschaftlern, auch den Grundlagenforschern, denn so weit davon entfernt ist Pharmazie gar nicht. Sie geht eher einen kleinen Schritt weiter - auf den Patienten zu - ohne zu routiniert zu werden und den Reiz der Forschung zu verlieren.

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