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Rollenspiele in Chicago

Teil 1: Vor ein paar Wochen ist Alumnus Peter Geßler bei Accenture eingestiegen. Im ersten Teil des Tagebuchs berichtet er vom Schulungs- und Trainings- center in St. Charles in den USA. Dort trifft er alle anderen Neueinsteiger und wird von CEO Bill Green begrüßt. Nach Gruppenarbeit, Rollenspielen und einem Karaoke-Abend macht ihm am vierten Tag die Klimaanlage etwas zu schaffen.


Sonntag, 19. April 2009
Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel in Deutschland muss ich meine Zeit leider in Zug und Flieger verbringen. Aber das Ziel lohnt sich: St. Charles bei Chicago. Nach einem ereignislosen Flug komme ich, leider bei strömendem Regen, in Chicago an. Zusammen mit zehn anderen Kollegen von Accenture machen wir uns auf den Weg zum Schulungszentrum in St. Charles etwas außerhalb - wo wir am frühen Abend ankommen. Jetzt heißt es wach bleiben.


Montag, 20. April 2009
Heute wird es ernst. Mehr oder minder ausgeschlafen mache ich mich auf den Weg zum Plenum. Dort begrüßt der Schulungs- leiter alle Neueinsteiger, und per Video sehen wir die Botschaft von Bill Green, unserem Chairman & CEO. Nach der Begrüßung teilen wir uns auf in Gruppen zu etwa 25 Teilnehmern, jede Gruppe wird von drei erfahrenen Beratern betreut. Unsere drei kommen aus Amsterdam, Frankfurt und Chicago. Die 25 Teilnehmer werden dann noch einmal in kleinere Gruppen zu je drei bis vier Personen aufgeteilt, in denen wir nun die Aufgaben gemeinsamen lösen.

Diese Woche werde ich die meisten Aufgaben mit Teamkollegen aus den verschiedensten Nationen bearbeiten. Die erste Aufgabe fördert neben dem Teamgeist auch das Gedächtnis. Innerhalb einer vorgegebenen Zeit müssen wir ein Modell nach einer Vorlage erstellen. Die Vorlage durften wir uns dafür nur kurz anschauen. Im zweiten Schritt werden die Einzel- komponenten zu einem Gesamtwerk zusammengefasst. Hierbei dürfen uns die Berater Anweisungen und Tipps geben.
Nach dieser ersten Teamaufgabe leiten unsere Berater über in die Projektmethodik von Accenture. Den Tag beschließen wir im Club House auf dem Trainingsgelände, wo einige der Kollegen ihre Karaoke-Künste unter Beweis stellen.

Dienstag, 21. April 2009
Obwohl wir alle echt müde sind, schaffen es die Berater, uns zu motivieren. Dazu ist auch die eine oder andere Portion Koffein nötig. Schließlich können wir durchstarten und mehr über die Arbeit mit Kunden und über Kundengespräche erfahren. Heute bekommen wir unseren ersten fiktiven Kunden. Auf seinem Projekt werden wir die erlernten Fähigkeiten praktisch anwenden.

Als Höhepunkt führen wir gegen Ende des Tages selbst ein simuliertes Kundengespräch mit einem der Berater durch. Damit wir uns besser kennenlernen, gibt es am Abend ein Networking-Event. Hier kommen alle Accenture-Mitarbeiter zusammen, die sich gerade zur Ausbildung in Chicago befinden. So können die bisher geknüpften Kontakte vertieft und neue aufgebaut werden.

Mittwoch, 22. April 2009
Das Design von Geschäftsprozessen steht auf der Tagesordnung. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung müssen wir uns selbst ans Werk machen. Wir analysieren Kundendokumente und definieren Geschäftsprozesse. Die verschiedenen Varianten und auch Probleme werden im Plenum durchgesprochen, damit die ganze Gruppe von den Erfahrungen der anderen lernen kann. Meine persönliche Leistungsfähigkeit ist heute etwas niedrig. Zwar hat mir der Jetlag bis jetzt nichts ausgemacht, aber dank der amerikanischen Klimaanlagen habe ich mir eine Erkältung eingefangen.

Donnerstag, 23. April 2009
Nachdem die Geschäftsprozesse stehen, gehen wir über zur Anforderungsanalyse. Im Plenum wird mittels eines Vortrags und eines Rollenspiels verdeutlicht, wie wichtig die korrekte Anforderungsanalyse ist, um an die für uns relevanten Informationen unseres Kunden zu kommen. Diesmal haben wir länger Zeit, das Kundengespräch vorzubereiten, und das Ergebnis wird aufgezeichnet. Wir sind zufrieden. Wir haben viele Informationen erhalten, und aus den Fehlern, die wir gemacht haben, können wir lernen. Der Tag schließt mit noch etwas mehr Theorie zum Thema ab. Wir haben beschlossen, das Wochenende in Chicago zu verbringen und deshalb ein Hotelzimmer Downtown gebucht.

 

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