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Anleitung für den Umgang mit Headhuntern

Es gibt viele Wege, um an einen neuen Job zu kommen. Einer besteht zum Beispiel darin, dass du deinen Lebenslauf bei e-fellows.net regelmäßig aktualisierst, um so auf dich zugeschnittene Job- und Event-Angebote zu erhalten. Ein anderer besteht darin, die Dienste eines Headhunters zu nutzen. Dabei gibt es einiges zu beachten.

Fall 1: "Gut, dass Sie endlich anrufen!"

Auf diesen Anruf hast du schon ewig gewartet? Lass es dir nicht anmerken, das wirkt verzweifelt. Überhaupt: Beim ersten Anruf bitte nicht gleich drauflosplappern. Es kommt vor, dass sich jemand nur als Headhunter ausgibt, um private Daten oder sensible Informationen über deine Firma auszuspionieren. Frage freundlich nach dem Namen des Anrufers sowie der Telefonnummer der Beratungsgesellschaft und vereinbare einen Termin für ein ungestörtes Telefonat – und zwar nicht am Arbeitsplatz! Die Zwischenzeit nutzt du, um übers Internet herauszufinden, ob der Anrufer seriös ist.

Das zweite Gespräch

Einen guten Eindruck macht, wer ruhig bleibt, ehrlich und offen, aber gleichzeitig zurückhaltend kommuniziert. Als erstes nach dem Gehalt zu fragen, kommt meist nicht gut an. Umgekehrt solltest du Fragen nach deinem momentanen Gehalt oder dem Zielgehalt für einen neuen Job ehrlich beantworten.

Fall 2: "Kein Schwein ruft mich an..."

Kein Problem, man kann auch initiativ nach einer seriösen Personalberatung fahnden. Achte darauf, dass die Beratung auch wirklich zu dir passt, denn nicht alle der rund 1.900 Personalberatungen in Deutschland arbeiten für alle Branchen und Fachgebiete. Doch es gibt auch subtilere Wege, um auf sich aufmerksam zu machen. Wer auf Messen und Kongressen das Gespräch sucht, Vorträge hält oder Artikel für Fachzeitschriften schreibt, lockt früher oder später Headhunter auf seine Spur. Auch fleißige Networker machen einen guten Eindruck. Wer sein digitales Image verbessern will, tauscht sich im Internet mit Gleichgesinnten auf fachlicher Ebene aus - und nicht über die letzte Party bei StudiVZ.

Fall 3: "Sie schon wieder..."

Du wärst sehr zufrieden mit deinem Arbeitsplatz, wenn nur diese ständigen Anrufe von Headhuntern nicht wären? Jetzt den Berater im hochnäsigen Tonfall abzuwimmeln, ist nicht die beste Strategie. Gerade in überschaubaren Branchen kann sich so etwas herumsprechen - und man weiß schließlich nie, wann man doch wieder einen guten Personalberater braucht. Daher freundlich versichern, dass du mit deinem jetzigen Job zufrieden bist - oder klar sagen, ab welchem Gehalt und bei welchen Aufgaben du an einem Wechsel interessiert wärst. Name und Telefonnummer des Anrufers solltest du in jedem Fall notieren.

Bitte nicht!

Auch Personalberater treiben sich in Online-Communitys wie Facebook herum. Auch wenn Jugendsünden verziehen werden: Das Foto, auf dem du volltrunken die Laterne hochkletterst, mögen deine Freunde lustig finden - für den Headhunter stellt es möglicherweise ein Ausschlusskriterium dar. Viele Headhunter arbeiten mit Programmen, mit denen sie in einem Zug mehrere Datenbanken und Communitys scannen können.

So klappt's auch mit dem Headhunter

Im Zweifelsfall gilt immer: Taktgefühl und gesunder Menschenverstand sind die besten Ratgeber. Selbst wenn sich die Branche gerne mit einer mysteriösen Aura umgibt: Am Ende hast du es mit ganz normalen Menschen zu tun, die ganz normal ihren Job machen - und das oft sehr erfolgreich.

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Stipendiaten und Alumni von e-fellows.net können kostenlos oder ermäßigt zahlreiche Online-Kurse belegen oder an Seminaren teilnehmen.

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Kommentar (1)

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  1. Anonym

    Angebote oft mangelhaft

    Ich habe mich neulich bei Xing angemeldet und werde im Sommer mein BWL-Studium abschließen. Ich hatte mein Profil noch nicht ansatzweise ausgefüllt, schon kam die erste Anfrage eines Headhunters, ohne überhaupt etwas über meine Qualifikationen zu wissen. Ich denke es gibt viele schwarze Schafe in dieser Branche. Auf http://www.headhunter-light.de/headhunter-in-deutschland/ fand ich einen Artikel, in dem unter anderem auch steht, dass Akademiker über ihre Position und das Begehren der Unternehmen Bescheid wissen. Ich denke in der Regel, kommen qualifizierte Angebote von Headhuntern erst nach 2 Jahren Berufserfahrung, vorher sind die Jobangebote nicht wirklich gut...meiner Erfahrung nach!

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