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Das erwarten Personaler in der Finanzbranche

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Was muss ich mitbringen, um in der Finanzindustrie einen Job zu ergattern? Ist ein BWL-Studium Voraussetzung? Und habe ich als Quereinsteiger eine Chance? Die wichtigsten Qualifikationen in Banking & Finance.

Die Finanzbranche ist vielfältig. Neben Banken - darunter Privatbanken, öffentliche Banken, Sparkassen, Geschäftsbanken, Landes- und Zentralbanken sowie Investmentbanken - zählen dazu Hedgefonds, Private Equity Fonds, Broker, Rating-Agenturen, Versicherungen, Börsen sowie Unternehmensberatungen mit Schwerpunkt im Finance-Sektor. Deshalb gibt es eine Vielzahl an möglichen Jobs im Finanzgewerbe: vom Kassierer zum Consultant, vom Finanzberater bis zum Börsenmakler. Je nach Beruf sind die Anforderungen unterschiedlich.

Welchen Abschluss sollte ich für die Finanzbranche mitbringen?

Bachelor

Mit einem Bachelor-Abschluss in der Tasche findest du in einer Bank, bei einem Finanzdienstleister oder in einer finanznahen Unternehmensberatung eine Einstiegsposition, zum Beispiel als Trainee. Bei der Deutschen Bank etwa sind knapp ein Drittel der Neueinsteiger Bachelor-Absolventen. Nur wenige Geldhäuser bieten überhaupt keine Stellen für Bachelor an. Viele Finanzinstitute und Consulting-Unternehmen bieten auch Einstiegs-Jobs an, bei denen ein berufsbegleitender Master vorgesehen ist. Denn für den weiteren Aufstieg ist ein Master-Abschluss oft sinnvoll.

Master

Viele Consulting-Firmen stellen bevorzugt Mitarbeiter ein, die mindestens einen Master vorweisen können. Auch im Bankenwesen und bei Finanzdienstleistern ist ein Master die Eintrittskarte für höhere Posten. Wer zum Beispiel im Asset Management, als Investmentbanker oder als Fondsmanager arbeiten möchte, sollte einen Master oder MBA machen.

MBA/Executive MBA

Lohnt sich ein MBA-Abschluss für eine Karriere in Banking und Finance? Die Antwort ist ein klares "Kommt darauf an". Je nachdem, wo du arbeiten möchtest und welche Position du gerade innehast, kann ein MBA oder EMBA sinnvoll sein. Absolventen ohne Berufserfahrung sollten in jedem Fall erst einmal arbeiten, bevor sie einen (E)MBA in Angriff nehmen. Die meisten MBA-Studenten haben zwei bis fünf Jahre in der Branche gearbeitet, denn ein MBA dient nicht nur der fachlichen Vertiefung, sondern auch dem persönlichen Austausch und dem Networking.

Wenn du einen Jobwechsel anstrebst, kann ein MBA ein gutes Sprungbrett darstellen, vor allem wenn du von einem kleinen zu einem größeren Unternehmen wechseln willst. Denn die großen Banken, Finanzdienstleister und -beratungen rekrutieren oft ihre Mitarbeiter aus MBA-Programmen namhafter Business Schools. Bei Investment-Banken haben Bewerber mit MBA grundsätzlich bessere Karten als Absolventen mit anderen Studienabschlüssen. Im Asset Management ist ein MBA dagegen nicht nötig, da er nicht spezialisiert genug ist.

Ein Executive MBA qualifiziert Fachkräfte, die eine Führungslaufbahn einschlagen wollen. Er wird in Teilzeit berufsbegleitend erworben. Es gibt bei vielen Banken und Finance-Firmen ein gesondertes Trainee-Programm für (E)MBA-Absolventen mit Führungsambition.

Promotion

Im Bankenwesen ist eine Promotion nicht unbedingt nötig, um Karriere zu machen. Je nach fachlicher Ausrichtung kann aber zum Beispiel im Asset Management eine Promotion sinnvoll sein. In großen Consulting-Firmen, die im Bereich Finance tätig sind, ist ein akademischer Titel beim Aufstieg hilfreich. Gerade die großen Beratungsunternehmen legen darauf Wert und bieten berufsbegleitende Promotionsprogramme an.

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